Best Op Platt
Ein geteilter dritter Platz, dazu zwei Sonderpreise: Das ist die Bilanz der zweiten Auflage des Sprachwettbewerbs „Best Op Platt“. Erneut wurden Institutionen, Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die sich für die Verwendung der plattdeutschen Sprache einsetzen.
Der Wettbewerb „Best Op Platt“, eine Kooperation der Bremischen Bürgerschaft mit dem Länderzentrum Niederdeutsch, wurde in diesem Jahr nach der Premiere im Jahr 2022 zum zweiten Mal veranstaltet. „Jede einzelne Einsendung ist ein Beitrag dazu, dass Niederdeutsch sichtbar und hörbar bleibt“, so Bürgerschaftspräsidentin Grotheer anlässlich der Preisverleihung im Festsaal des Parlamentsgebäudes. „Wenn wir Sprache bewahren, bewahren wir nicht nur Wörter. Wir bewahren Geschichten, Perspektiven und ein Stück kulturelles Erbe.“
Die Preisträger
…wurden aus insgesamt 38 Einsendungen ausgewählt. Der mit 2.500 € dotierte 1. Platz (gestiftet von der Dikell-Stiftung) ging an das Gymnasium Vegesack für verschiedene Aktionen seiner Plattdeutsch-AG. Mit dem 2. Preis (1.500 €, gestiftet von Wohltmann Immobilien) wurde die Niederdeutsche Bühne Waterkant aus Bremerhaven ausgezeichnet. Den 3. Platz teilen sich die Grundschule Schönebeck für ihre Video-Reihe „Wenn ik de Wöör höör – denn weet ik Bescheed!“ und die Grundschule Arsten für ihre Einbindung von Plattdeutsch in den Schulalltag der Kinder.
Erstmalig wurden auch zwei Preise für besondere Leistungen vergeben: An das John & Will Silo-Hotel in der Überseestadt, das sein Gäste-Leitsystem zweisprachig (englisch und plattdeutsch) gestaltet hat, sowie an den Großmarkt Bremen für die Entwicklung eines plattdeutschen Puzzles für den Findorffmarkt.











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