Besonders perfide: Feuerwerksbatterie in Weyhe bei Bremen auf Pferdewiese geworfen
Dass Tiere durch Feuerwerk massiv verängstigt werden und deshalb besonders achtsam mit ihnen umgegangen werden sollte, ist keine Neuheit, stattdessen längst allgemein bekannt. Seit etlichen Jahren plädieren Tierschützer und Tierhalter für ein Feuerwerksverbot. Tiere wie Hunde, Katzen, aber auch freilebende oder Weidetiere besitzen in der Regel weitaus schärfere Sinne als Menschen und wissen zudem nicht, was überhaupt geschieht, wenn es knallt und blitzt. Unbesehen dessen sorgen immer wieder Unverbesserliche dafür, dass sie unnötigen Angstsituationen ausgesetzt werden. Und die Menschen können über solche Aktionen nur noch mit dem Kopf schütteln.
So hat ein 30-Jähriger am Montag in Weyhe eine Feuerwerksbatterie mit 15 Schuss an einer Pferdeweide gezündet und dann auf die Pferdekoppel geworfen. Laut Polizei konnten die verantwortlichen Pferdehalter die aufgrund der lautstarken Geräusche erschrockenen Tiere nur mit größter Mühe beruhigen und davon abhalten, auf eine nahegelegene, viel befahrene Straße zu laufen. Darüber hinaus hatten die Polizisten im Fahrzeug des 30-jährigen Mannes weitere Feuerwerkskörper gefunden. Der Mann hat eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie die Sprengverordnung erhalten.




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BremenNews - Jörn Petersen
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