Bei dem Versuch, sein Auto aus dem Wasser zu retten, ertrinkt ein 84-Jähriger in der Ochtum
Auf dem Gelände des Delmenhorster Segelvereins an der Ochtum bei Lemwerder ereignete sich Gesternnachmittag eine Tragödie: Bei dem Versuch, sein ins Wasser gerutschtes Auto zu bergen, kam ein Mann ums Leben.
Ein Pkw, der auf einer Grünfläche an der Wasserkante geparkt war, wurde offenbar vom Sturm in die Ochtum geschoben – vermutlich war die Handbremse nicht angezogen. Als der Besitzer aus dem 100 Meter entfernten Bootshaus entdeckte, dass sein Auto ins Wasser rollte, rannte er los und sprang in den aufgewühlten Fluß, um sein Fahrzeug zu retten. Er schwamm bis in die Mitte des Hafenbeckens und stieg auf das Dach des Autos. Als er wohl die Aussichtslosigkeit seines Unterfanges erkannte, versuchte der 84 Jahre alte Delmenhorster, wieder ans Ufer zu gelangen. Doch im kalten Wasser verließen ihn schnell die Kräfte und er ging unter.
Hochdramatische Rettungsaktion
Alarmierte Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr Delmenhorst waren nur wenige Minuten später am Einsatzort. In einer hochdramatischen Rettungsaktion sprangen Feuerwehrmänner ins Wasser und tauchten nach dem untergegangenen Senior – ohne Erfolg. Da man vermutete, dass er in dem immer noch schwimmenden Pkw sein könnte, wurde das Auto mit einer Seilwinde ans Ufer gezogen und die Scheibe eingeschlagen. Doch erst ein Sonarboot der DLRG konnte den Mann schließlich orten und seinen Körper bergen. Nach 45 Minuten unter Wasser konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.
Bildquelle: NonstopNews










Die Seenotretter – DGzRS / BremenNews
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