Baustellendialog stellt koordinierte Ferienbaumaßnahmen in den Fokus
Auf Einladung der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, fand der zweite Bremer Baustellendialog in Kooperation mit der Autobahn GmbH des Bundes und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr statt – ein wichtiges Instrument zur frühzeitigen Abstimmung aller Verantwortlichen der unterschiedlichen Ebenen.
In Kooperation mit der Autobahn GmbH des Bundes und der DEGES kamen Vertreterinnen und Vertreter der Bauwirtschaft, der Logistikbranche, der Polizei Bremen, der Feuerwehr Bremen, der Handelskammer sowie weiterer Vorhabenträger wie Hansewasser, BSAG, Wesernetz und DB InfraGO zusammen, um die anstehenden Infrastruktur- und Sanierungsmaßnahmen für die kommenden Jahre abzustimmen. Senatorin Ünsal: „Bremen steht vor einer Phase massiver Infrastrukturinvestitionen. Das erfordert von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Verantwortung, Koordination und Transparenz. Deshalb bereiten wir aktuell wichtige Rahmenbedingungen vor, zu denen auch die Beschaffung einer Baustellensoftware gehört, die sich bereits in anderen Großstädten bewährt hat. Damit wollen wir Überschneidungen und Auswirkungen auf Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst frühzeitig erkennen und Belastungen für Verkehr und Wirtschaft gezielt reduzieren.“
Vollsperrungen während der Ferien
Ein großer Schwerpunkt der Beratungen war die Verkehrssicherheit. Angesichts einer Häufung schwerer Unfälle an Stauenden insbesondere auf der A1 wurde vereinbart, ressort- und länderübergreifend gemeinsam mit Niedersachsen, der Autobahn GmbH und der Polizei nach zusätzlichen Lösungen zur Unfallprävention zu suchen. Darüber hinaus standen die konkreten Baumaßnahmen der kommenden Monate auf der Tagesordnung. So ist auf der A281 eine umfangreiche Streckensanierung über 9,5 Kilometer in sieben Abschnitten geplant, die in den Sommer- und Herbstferien unter zeitlich begrenzten Vollsperrungen umgesetzt wird. Parallel dazu wird auf der B6 eine Deckschichterneuerung koordiniert durchgeführt. Die Maßnahmen werden gezielt in den Ferienzeiten gebündelt, um die Auswirkungen auf den Berufsverkehr so gering wie möglich zu halten.
Bildquellre: Thomas Söllner / AdobeStock






BremenNews - Jörn Petersen
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