Autonomer VW Bus aus Bremen erhält bundesweite Testfreigabe
Nach dem erfolgreichen Einsatz des selbständig fahrenden VW Passat der Universität Bremen im Bremer Stadtgebiet erreicht die Entwicklung autonomer Mobilität „Made in Bremen“ einen weiteren Meilenstein: Der VW T7 von Topas Industriemathematik Innovation gGmbH hat die deutschlandweite Erprobungsgenehmigung Level 3 des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) erhalten.
Damit darf das Fahrzeug nun autonom im öffentlichen Straßenverkehr der gesamten Bundesrepublik unterwegs sein. Der VW Passat ist bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Bremer Stadtgebiet unterwegs und sammelt wertvolle Daten für die Weiterentwicklung. Zu Beginn noch mit einer Ausnahmegenehmigung vom Land Bremen und seit Anfang 2025 mit der Erprobungsgenehmigung des KBA. Die bundesweite Zulassung des VW T7 schafft nun die Grundlage für die Erprobung, Skalierung und Validierung der Autonomie in unterschiedlichsten Verkehrs- und Infrastrukturkontexten.
Keine Zukunftsmusik
Dazu Senatorin Kristina Vogt: „Mit der bundesweiten Erprobung des autonomen VW T7 zeigt sich einmal mehr, wie viel Innovationskraft in Bremen steckt. Wir reden hier nicht über Zukunftsmusik, sondern über Technologien, die Schritt für Schritt in unseren Alltag hineinwachsen. Autonomes Fahren kann Verkehr sicherer machen und neue Möglichkeiten für Mobilität eröffnen – gerade auch dort, wo bisher wenig Alternativen bestehen.“ Und Dr.-Ing. Mitja Echim, Geschäftsführer der Topas Industriemathematik Innovation gGmbH, ergänzt: „Die deutschlandweite Erprobung unseres VW T7 ist nicht nur ein technischer Erfolg, sondern auch ein politisches und gesellschaftliches Signal. Bremen zeigt, wie regionale Innovationskraft nationale Entwicklungen vorantreiben kann.“
Bald Alltag
Der VW T7 ist mit modernster Sensorik wie Laserscannern, Radar und Kameras, KI-Algorithmen und einem umfassenden Sicherheitskonzept ausgestattet. Ziel der Erprobung ist es, die Technologie unter realen Bedingungen weiterzuentwickeln. Die deutschlandweite Genehmigung erlaubt es unter Einhaltung der genehmigten Rahmenbedingungen, verschiedenste Verkehrssituationen zu analysieren – von Stadtzentren bis hin zu ländlichen Regionen. „Autonomes Fahren wird in den nächsten Jahren immer mehr zu unserem Alltag werden und die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich erhöhen“, ist Matthias Rick, Projektleiter für autonomes Fahren bei TOPAS, überzeugt. „Wir werden die Forschung in diesem Bereich weiterführen, da es noch zu viele ungelöste Fragen gibt. Die Erprobungsgenehmigung ist hierfür ein wichtiges und notwendiges Hilfsmittel.“
In den kommenden Monaten werden weitere Testfahrten mit dem VW T7 in verschiedenen Bundesländern durchgeführt. Dabei stehen insbesondere die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmen, die Integration in bestehende Verkehrsflüsse und die Optimierung der Algorithmen im Fokus. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung des Systems ein.
Bild: Der autonome VW T7 von Topas Industriemathematik Innovation gGmbH. Bildquelle: Topas Industriemathematik Innovation gGmbH









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