Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos
Viele Menschen in Bremen haben keinen eigenen Stellplatz und damit keine Möglichkeit für eine private Wallbox. Um sie für E-Mobilität zu gewinnen, braucht es ein öffentliches Angebot, das nah, einfach und planbar funktioniert – in jedem Stadtteil und unabhängig davon, wie dicht ein Quartier bebaut ist. Genau dafür gibt es nun ein neues Verfahren.
Damit die Infrastruktur nicht nur dort wächst, wo es sich wirtschaftlich lohnt, sondern dort, wo die Menschen tatsächlich darauf angewiesen sind, hat die Stadt Suchräume im gesamten Stadtgebiet festgelegt. In diesen Bereichen sollen rund 250 zusätzliche Ladepunkte entstehen. Die Suchräume werden in fünf Bündel aufgeteilt, auf die sich Betreiberinnen und Betreiber bewerben können. Sie geben eine Rangfolge ihrer Wünsche an, und am Ende entscheidet ein Losverfahren über die Vergabe. Die genaue Standortwahl innerhalb der Suchräume übernehmen später die Betreiber selbst.
Breite Ladeinfrastruktur
Um zu vermeiden, dass neue Ladepunkte direkt neben bestehenden entstehen, erhalten vorhandene Standorte einen Schutzradius. So wird die Ladeinfrastruktur in die Breite weiterentwickelt. Parallel dazu wächst auch das private, öffentlich zugängliche Laden weiter – etwa auf Parkplätzen von Supermärkten, in Parkhäusern oder bei Wohnungsunternehmen. Diese Standorte werden in der Planung mitgedacht.







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