Aus für den Bremer Kajenmarkt?
Der Kajenmarkt an der Weser steht vor dem Aus: Nach 40 Jahren soll für die Traditionsveranstaltung Schluß sein – zu hohe Kosten, zu viele Auflagen, zu wenig wirtschaftlicher Spielraum.
Bei der FDP-Fraktion will man sich damit nicht abfinden: „Der Kajenmarkt ist gelebte Stadtgeschichte, Treffpunkt für Familien, Schaufenster für regionale Händler und ein Stück Bremer Identität. Wenn so eine Veranstaltung aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr tragfähig ist, dann ist das ein deutliches Alarmsignal. Wer lebendige Innenstädte will, muss Rahmenbedingungen schaffen, die dabei unterstützen. Das würde der Belebung der Stadt mehr dienen als teure Förderungen für linkspolitische Kulturprojekte“, erklärt der stv. Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Ole Humpich.
Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen
Und weiter: „Wir fordern den Senat auf, zügig zu prüfen, wie Genehmigungsverfahren vereinfacht, Auflagen und Gebührenbelastungen reduziert werden können. Bremen darf nicht weiter riskieren, dass Veranstaltungen, Märkte und Feste nach und nach verschwinden. Wie brauchen weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in Veranstalter und einen Fokus auf Wirtschaftlichkeit. Sonst bleibt vom Kajenmarkt nur noch eine schöne Erinnerung.“








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