Auftakt zum Einheitsbuddeln 2026
Bremen hat den Startschuss für das Einheitsbuddeln 2026 gegeben: Die Hansestadt beteiligt sich erstmals als Gastgeber an der bundesweiten Mitmachaktion zum Tag der Deutschen Einheit.
Vom 2. bis 4. Oktober wird anläßlich des Tags der Deutschen Einheit in Bremen nicht nur gefeiert, sondern auch gebuddelt. Im Rahmen des „Einheitsbuddelns“ sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen, Gemeinden und weitere Akteure dazu aufgerufen, Bäume zu pflanzen und so einen aktiven Beitrag zum Schutz von Natur und Klima zu leisten.
Ein Zeichen für die Kraft des Neuanfangs
Traditionell übernimmt der amtierende Bundesratspräsident die Schirmherrschaft für die Initiative, in diesem Fall Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Den ersten Baum hat Umweltsenatorin Henrike Müller gemeinsam mit dem Umweltbetrieb Bremen sowie Axel Hoffmann vom Verein Einheitsbuddeln hinter der Kunsthalle Bremen gepflanzt und anschließend angegossen. Der Rotdorn wurde von Ocko Martens gesponsort, Vorstand Bund deutscher Baumschulen Landesverband Weser-Ems.
Mit der Wahl des Baums folgt Gärtnermeister Ralf Mischke einem historischen Pflanzplan, denn am Standort in den Wallanlagen haben bereits mehrere solcher Rotdorne gestanden. Der Baum findet hier viel Platz im Wurzelraum, um gut anwachsen und ein hohes Alter erreichen zu können. „Mit seiner leuchtenden Blüte steht der Rotdorn für Lebendigkeit, Hoffnung und die Kraft des Neuanfangs“, ergänzt Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Der Baum wird in den ersten fünf Jahren bewässert und in regelmäßigen Abständen hinsichtlich seines Wachstums und seiner Verkehrssicherheit kontrolliert. Je nach Bedarf wird er dann beschnitten, um ihn möglichst nachhaltig und langlebig wachsen lassen zu können.
Jeder kann mitmachen
Damit startet Bremen in eine Aktion, die zur aktiven Beteiligung motivieren soll: Wer im eigenen Garten oder etwa dem Firmengrundstück einen Baum oder Strauch pflanzt, kann ihn auf einer virtuellen Landkarte markieren und so zum sichtbaren „Einheitsbaum“ machen. Auch größere Pflanzaktionen mehrerer Bäume im Rahmen von „Pflanzparties“ sind gern gesehen. Darüber himnaus kann man das Projekt bald über Betterplace.org unterstützen, sodass weitere Bäume in Bremen und Bremerhaven gepflanzt werden können.
Bild: Senatorin Henrike Müller, Axel Hoffmann vom Verein Einheitsbuddeln, Ocko Martens vom Bund Deutscher Baumschulen, Matias Ulfters, Anne-Maria Wiers und Ralf Mischke. Bildquelle: Umweltressort








Senatspressestelle Bremen
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