Archive - Allgemein
FotoliaÜber 16 Millionen Schaden durch Schwarzarbeit in Bremen
Im Kampf gegen die Schwarzarbeit blickt das Hauptzollamt Bremen auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führten im Jahr 2025 zur Einleitung von knapp 3500 Strafverfahren. Damit lag die Zahl der eingeleiteten Verfahren wieder auf dem Niveau des bisherigen Jahreshöchstwertes aus dem Jahr 2023 und rund 400 über dem des Vorjahres.
In Folge der Ermittlungen wurden mit über 660.000 Euro nochmals über 10.000 Euro höhere Geldstrafen als im Vorjahr und insgesamt über 24 Jahre an Freiheitsstrafen ausgesprochen. Außerdem leitete die FKS über 1.600 Bußgeldverfahren ein und verhängte rund 830.000 Euro an Bußgeldern.
Die festgestellte Schadenssumme, aus unter anderem nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen, nicht gezahlten Steuern und nicht gezahlten Mindestlöhnen, beläuft sich auf über 16 Millionen Euro. Die Anzahl an Arbeitgeberprüfungen hat sich im letzten Jahr mit rund 370 Prüfungen im Vergleich zu 2024 ebenfalls…

Bewaffnete Auseinandersetzungen in der Innenstadt
Notrufe führten am Samstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz im Viertel: Bei einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern auf dem Ziegenmarkt soll eine Person ein Messer gezückt haben. Bereits einen Tag gzuvor hielt ein 20-Jähriger die Ordnungshüter mit einer Schreckschußwaffe auf Trab.
Am Samstag trafen die Einsatzkräfte im Bereich Wielandstraße/Friesenstraße auf einen 26 Jahre alten Mann, der ein Messer im Hosenbund mit sich führte. Nach deutlicher Ansprache legte er die Waffe ab, wurde zu Boden gebracht und gesichert. Im Verlauf der Begutachtung durch einen hinzugezogenen Krisendienst wurde bei dem Mann eine akute psychische Erkrankung festgestellt - er wurde daraufhin in ein Klinikum gebracht. Mindestens ein weiterer Beteiligter der Auseinandersetzung konnte ermittelt werden; nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand schwerer verletzt.
Straßenbahn mit gezogener Dienstwaffe gestoppt
Einen Tag zuvor waren auf dem Bahnhofsplatz zwei Männer in…

Erhebliche Winterschäden an Bremer Straßen
Noch ist der Winter nicht vorbei, doch schon jetzt ist klar: Im Straßennetz der Stadt Bremen sind durch die Witterung erhebliche Schäden entstanden. Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) stellte bereits in den ersten Wochen 2026 mehr als doppelt so viele Schäden fest als in den vergleichbaren Zeiträumen der letzten fünf Jahre. Und die Schadenserfassung ist noch längst nicht abgeschlossen.
Ursache für das Ausmaß der Winterschäden sind insbesondere die zahlreichen Frost- und Tauwechsel, die die Fahrbahnbeläge stark beansprucht haben. Anders als in vielen Vorjahren sind dabei nicht nur bereits vorgeschädigte Bereiche betroffen - auch bisher intakte Straßenabschnitte weisen nun Schäden auf.
Nachhaltige Lösungen gesucht
Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, werden tiefe Schlaglöcher umgehend verfüllt. Diese Maßnahmen dienen der schnellen Gefahrenabwehr und stellen noch keine nachhaltige Instandsetzung dar. Parallel dazu verschafft sich die zuständige Fachabteilung…

Aus für den Bremer Kajenmarkt?
Der Kajenmarkt an der Weser steht vor dem Aus: Nach 40 Jahren soll für die Traditionsveranstaltung Schluß sein – zu hohe Kosten, zu viele Auflagen, zu wenig wirtschaftlicher Spielraum.
Bei der FDP-Fraktion will man sich damit nicht abfinden: „Der Kajenmarkt ist gelebte Stadtgeschichte, Treffpunkt für Familien, Schaufenster für regionale Händler und ein Stück Bremer Identität. Wenn so eine Veranstaltung aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr tragfähig ist, dann ist das ein deutliches Alarmsignal. Wer lebendige Innenstädte will, muss Rahmenbedingungen schaffen, die dabei unterstützen. Das würde der Belebung der Stadt mehr dienen als teure Förderungen für linkspolitische Kulturprojekte", erklärt der stv. Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Ole Humpich.
Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen
Und weiter: „Wir fordern den Senat auf, zügig zu prüfen, wie Genehmigungsverfahren vereinfacht, Auflagen und Gebührenbelastungen reduziert werden können. Bremen darf nicht…

Giftiger Klimaschutz
Die Metropolregion Nordwest fördert ein gemeinsames Projekt von Bremerhaven und Wilhelmshaven mit dem Ziel, präventive Sicherheitskonzepte für den zukünftigen Einsatz von Ammoniak als Schiffskraftstoff zu entwickeln. Das hoch giftige Ammoniak gilt als klimafreundliche Alternative zu fossilen Treibstoffen - bis 2050 sollen rund 30 Prozent aller Schiffe damit betrieben werden.
Die Häfen wollen sich frühzeitig auf diese Entwicklung vorbereiten, um in zwei bis drei Jahren "ammoniak-ready" zu sein. "Die Erarbeitung von Konzepten für das sichere Bunkern von Ammoniak ist ein komplexes Unterfangen. Mit diesem Projekt zur Risikobewertung können wir gemeinsam mit Wilhelmshaven Strukturen schaffen, die einerseits unsere Hafenstandorte zukunftssicher machen und die andererseits Umwelt und Menschen in der Region schützen", versdpricht Kai Stührenberg, Staatsrat für Häfen bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation.
Giftig für Mensch und Umwelt
Ammoniak gilt als wichtiger…

Schwerer Verkehrsunfall in der Vahr
Am Samstagabend kam es auf der Kurt-Schumacher-Allee zu einem üblen Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Eine 26-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen und es entstand Schaden in Höhe von rund 70.000 Euro.
Die 26 Jahre alte Fahrerin wollte mit ihrem Peugeot aus einer parallel zum Fahrstreifen verlaufenden Parklücke in den fließenden Verkehr einfädeln und übersah dabei offenbar den stadteinwärts fahrenden BMW eines 20-Jährigen. Beide Fahrzeuge kollidierten mit großer Wucht seitlich, wodurch der Peugeot zurück in die Parkreihe geschleudert wurde und gegen einen geparkten Mercedes sowie einen Renault-Transporter prallte.
Doch keine Lebensgefahr
Die Frau im Peugeot erlitt schwerste Verletzungen. Rettungskräfte versorgten sie zunächst vor Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Immerhin: Eine zunächst nicht auszuschließende Lebensgefahr bestätigte sich nach weiteren Untersuchungen nicht. Der 20-jährige BMW-Fahrer wurde…

Fiat überschlägt sich in der Altstadt
In der Bremer Altstadt missachtete am gestern Abend der Fahrer eines Fahrdienstes ein Stoppschild und stieß mit einem Kleinwagen zusammen, der sich dabei überschlug. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen.
Der 40-Jährige war mit seinem Toyota in der Martinistraße unterwegs. Er beförderte fünf Fahrgäste, darunter ein achtmonatiges Kleinkind. Zeitgleich befuhr ein 52-Jähriger in einem Fiat die Martinistraße, allerdings aus Richtung Tiefer kommen. An der Zusammenführung der Fahrbahnen missachtete der Toyota-Fahrer das Stoppschild und fuhr in den Fließverkehr ein. Dabei kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem vorfahrtsberechtigten Fiat Panda. Der Kleinwagen geriet ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Am Fiat entstand Totalschaden, das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde sichergestellt. Alle beteiligten Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt.
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Mehr Sicherheit im Nahverkehr durch KI aus Bremen
Mit fast 37 Metern Länge ist das Innere einer Straßenbahn für die Fahrgäste kaum vollständig zu überblicken. Gleichzeitig erwarten sie zu Recht, sicher ans Ziel zu gelangen – und Mitarbeitende, dass sie ihren Dienst geschützt ausüben können. Dafür soll in Bremen bald eine KI aus Bremen sorgen.
Durch den brutalen Angriff mit tödlichen Ausgang auf einen Zugbegleiter in einer Regionalbahn bei Landstuhl hat das Thema "Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitern" in Bahnen bundesweit deutlich stärkere Aufmerksamkeit bekommen. Dass es sich um keinen Einzelfall handelt, wurde erst am Mittwoch wieder deutlich, als ein betrunkener Schwarzfahrer bei einer Fahrkartenkontrolle einen vom Zugpersonal hinzugezogenen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht schlug. Um bedrohliches Verhalten und gefährliche Situationen schneller und verlässlicher erkennen zu können, bringt die BSAG nun das gemeinsam mit der Bremer Firma "Just Add AI" entwickelte System "AI Watch"in Stellung. Seit…

Polizei schließt unerlaubten Friseurladen
Polizei, Zoll, Gewerbeaufsicht und Ordnungsdienst sowie Bau- und Finanzamt führten am Mittwoch behördenübergreifende Gewerbekontrollen im Bremer Westen durch. Dabei wurden Kioske, Geschäfte, Cafés sowie Bars überprüft und diverse Mängel festgestellt. In einem Shop schloss die Polizei einen illegal im Keller betriebenen Friseurladen.
In Walle, Gröpelingen und Oslebshausen kontrollierten die Kräfte von 16 Uhr bis in den Abend hinein insgesamt zwölf Gewerbeobjekte. Dabei wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wie Steuer- und Finanzverstöße, Hygienemängel, Verstöße gegen Glücksspielauflagen sowie baurechtliche Delikte und mangelhafte Feuerlöscher festgestellt. In den Kellerräumen eines Shops in der Waller Heerstraße hat man ein offensichtlich nicht angemeldetes Friseurgeschäft entdeckt. Weiterhin lagen diverse Verstöße im Bereich der Verkaufsfläche des Shops vor, weshalb der Verkaufsbetrieb mit sofortiger Wirkung untersagt wurde. Der Friseurbetrieb wurde, nicht zuletzt…

Tasereinsatz verhindert Schlimmeres
Mit Hilfe eines Tasers beendeten Spezialkräfte der Polizei Bremen am Mittwochnachmittag eine Gefahrenlage in Vegesack: Ein 59 Jahre alter Mann hatte Einsatzkräfte mit einem Messer bedroht.
Gegen 17:20 Uhr meldete die verängstigte Familie des 59-Jährigen, dass er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden und in der Wohnung in der Straße Kücksberg mit einem Messer hantieren würde. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und wurden von der Schwester hereingelassen.
Zwangsweise in die Psychiatrie
Als die Polizisten den Mann ansprachen, griff er das neben sich liegende Messer und bedrohte die Beamten damit. Auch auf mehrfache Ansprache ließ er sich nicht dazu bewegen, dass Messer wegzulegen. Hinzugezogene Spezialkräfte setzten, nachdem er auch auf diese mit dem Messer zuging, einen Taser ein. Im Anschluß wurde der Mann vorsorglich vom alarmierten Rettungsdienst medizinisch betreut und dann zur weiteren Begutachtung zwangsweise in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
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