Die Familienunternehmer | Winnie SchmitzDIE FAMILIENUNTERNEHMER in Bremen zum Schwarzbuch der Steuerzahler
Wie in der gerade erschienenen Ausgabe des Schwarzbuchs vom Bund der Steuerzahler zu lesen ist, belaufen sich allein die administrativen Kosten des Ausbildungsfonds unterm Strich auf 3,1 Millionen Euro. Zu Buche schlagen Kosten der Verwaltung, die Kosten der Rechtsstreitigkeiten sowie pannenbehaftetes Vorgehen bei der Versendung großer Mengen von analogen Briefen.
Peter Bollhagen, Landesvorsitzender der Familienunternehmer in Bremen, dazu: „Der Bremer Ausbildungsfonds verfehlt sein Ziel und ist dazu noch teuer. Die Abgabe für unbesetzte Ausbildungsplätze ist ein reines Trauerspiel der Bürokratie, das leider auch horrende Kosten in Millionenhöhe verursacht. Dass Bremen seine Vorgaben selbst um 200 Ausbildungsplätze verfehlt, führt das Ganze ad absurdum.
„Die größte Fehlannahme hinter dem Ausbildungsfonds ist, dass Unternehmen zu wenig Anreiz hätten auszubilden. Das Gegenteil ist der Fall: Viele Betriebe würden gerne mehr ausbilden, finden aber nicht genügend geeignete…












