90 Beteiligte aus dem Land Bremen bei „Jugend im Bundesrat“
Rund 90 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven nehmen vom 23. bis 25. Februar 2026 am Planspiel „Jugend im Bundesrat“ in Berlin teil. Das Planspiel zum Gesetzgebungsprozess in Deutschland findet jährlich statt und wird jeweils vom Bundesratspräsidentschaftsland begleitet. Im Jahr 2026 übernimmt Bremen diese Rolle.
Schülerinnen und Schüler erhalten dabei die Möglichkeit, die Arbeit des Bundesrates praxisnah kennenzulernen und politische Entscheidungsprozesse aktiv nachzuvollziehen. Auf die Ausschreibung der Bevollmächtigten beim Bund und für Europa in Zusammenarbeit mit dem Senator für Kinder und Bildung gingen weitaus mehr Bewerbungen ein, als Plätze zur Verfügung standen. Bewerben konnten sich Einzelpersonen, Gruppen sowie ganze Schulklassen. Einen Monat lang hatten interessierte Schülerinnen und Schüler Zeit, ihre Motivationsschreiben einzureichen.
Gute Vertreter
Die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning: „Wir freuen uns sehr über die große Zahl an Bewerbungen. Ich bin mir sicher, dass die Schülerinnen und Schüler im Sinne unseres Bundesratspräsidentschaftsmottos ‚VIELE STÄRKEN – EIN LAND‘ die Freie Hansestadt Bremen gut in Berlin vertreten werden.“ Am Planspiel teilnehmen werden Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Ossietzky-Oberschule Bremerhaven, dem Gymnasium Horn, der Oberschule Findorff, dem Gymnasium an der Hamburgerstraße, der Oberschule Lesum sowie eine Schülerin der St.-Johann-Schule Bremen.
Eigene Beschlüsse
Im Rahmen des Planspiels diskutieren die Schülerinnen und Schüler aktuelle politische Themen und erarbeiten eigene Beschlüsse. In den vergangenen Jahren befassten sich die Teilnehmenden unter anderem mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Wehrpflicht sowie mit dem Straftatbestand der sexuellen Belästigung. Die erarbeiteten Beschlüsse werden im Anschluss Mitgliedern des Bundesrates vorgestellt.
Bild: Die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning, ist sich sicher, dass die Bremer Schülerinnen und Schüler die Hansestadt in Berlin gut vertreten werden. Bildquelle: Senatkanzlei Bremen.








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