56. Sixdays Bremen – Das erwartet euch beim Sechstagerennen im Januar 2020

03. 12. 2019 um 17:05:48 Uhr | BremenNews-Redaktion
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de
Werbung
Werbung

Zum 56. Mal kommt das Sechs-Tage-Radrennen „Sixdays Bremen“ in die ÖVB-Arena. Vom 9. bis 14. Januar 2020 treten hier nationale und internationale Teams in über zehn Wettbewerbskategorien gegeneinander an. Neben dem sechstägigen Sportprogramm steigen in der ÖVB-Arena und den Messehallen 2 bis 4 diverse Partys und Live-Acts. Beim „Kidsday“ am 11. Januar dürfen Jugendliche erstmals in einer Trainingseinheit selbst die Fahrbahn auf einem professionellen Bahnrad befahren.

Sechs Tage Radsport, sechs Tage Party, Essen, Trinken, Live-Acts, Musik und Mitmachaktionen. Die „Sixdays Bremen“ 2020 haben wieder jede Menge in petto – nicht nur für Radsportfans. Angeschossen wird das Event dieses Mal von Christopher von Deylen, dem Leiter des Musikprojekts „Schiller“, der mit seinen sanften, elektronischen Sounds schon mehrere Male den ersten Platz der Charts eroberte.

Ein Grund zum Feiern

Wer in Partystimmung ist, wird an den sechs Tagen nicht zu kurz kommen, denn die Organisatoren sorgen auch 2020 wieder für ein breites Musikprogramm. Los geht der Party-Marathon am Eröffnungsabend, ab 21 Uhr, mit der „Uni-Nacht“ in Halle 3, die 2020 zum ersten Mal bei den „Sixdays Bremen“ stattfindet. Einen Abend später, am 10. Januar, erwartet die Zuschauer in Halle 4 Rockmusik der Bremer Coverband „Afterburn“. Zu ihrem Songrepertoire gehören Stücke von Billy Idol, Nancy Sinatra, Roxette und Queen. Der ehemalige Radsportprofi Marcel Barth wird mit seinem „Mütze Katze“-DJ-Team am 11. Januar hinter dem Pult stehen, um dem Publikum mit den größten Hits der vergangenen 30 Jahre einzuheizen. Am Montagabend, 13. Januar, werden außerdem „Marquess“ in der ÖVB-Arena auf der Bühne stehen. Die Hannoveraner Band schaffte 2007 mit „Vayamos Companeros“ den Durchbruch und landete mit ihrem Hit in elf Ländern unter den Top-10 der Charts.

Mit ihrem Song „Vayamos Companeros“ schafften “Marquess” den Durchbruch // Bild: Sascha Pierro

Radsportprofi Nils Politt kehrt zurück

Tour de France, Flandern-Rundfahrt oder Paris – Roubaix: Die Liste der diesjährigen Stationen von Radsportprofi Nils Politt kann sich sehen lassen. Der 25-jährige Kölner gehört zu den derzeit stärksten deutschen Straßenfahrern. Vor fünf Jahren war er das erste und einzige Mal in Bremen dabei. „Leider hat es danach nicht mehr in meinen Rennkalender gepasst“, so Politt. Doch 2020 ist er wieder dabei. Ebenso wie der Belgier Kenny De Ketele, der auf der Bremer Bahn bisher fünf Mal an den Start ging, zwei Mal davon stand er auf dem Siegertreppchen ganz oben. „Kenny ist definitiv ein Kandidat für den Gesamtsieg“, erklärt der Sportliche Leiter der Sixdays Bremen, Erik Weispfennig. „Erst kürzlich bewies er seine Stärke beim Sechstagerennen in Gent, wo er Radsportgrößen wie Iljo Keisse und Mark Cavendish auf die Plätze verwies.“ Mit dem Franzosen Morgan Kneisky und dem Dänen Marc Hester treten zwei weitere Topfahrer an. Der vierfache Weltmeister Kneisky musste sich zweimal mit dem zweiten Platz zufrieden geben. So zuletzt auch Hester, der im Vorjahr den Sieg an der Seite von Madison-Weltmeister Theo Reinhardt knapp verpasste.

Kenny De Ketele gilt als heißer Kandidat für den Gesamtsieg 2020 // Bild: ESN / Arne Mill

Robert Förstermann und Tomáš Bábek als Favoriten im Sprint

Robert Förstermann und Tomáš Bábek haben schon so manche Situationen auf der Bremer Bahn erlebt. Knapp ein Jahr ist es her, dass Förstermann mit einer Zeit von 8,695 Sekunden den Rundenrekord im Sprint-Wettbewerb knackte und dann einen Abend später schwer stürzte und sich mehrere Knochen brach. Den Tschechen Bábek ereilte 2018 ein ähnliches Schicksal, als er aufgrund einer gerissenen Fahrradkette stürzte und sich das Schlüsselbein brach. „Beide Fahrer haben noch eine Rechnung mit der Bahn offen“, so Weispfennig. 2020 haben sie die Gelegenheit, diese zu begleichen. Beide gelten als Favoriten in der Kategorie Sprint. „Sie gehen sicherlich mit dem nötigen Respekt ins Rennen, aber sind definitiv ehrgeizig genug, um sich nichts zu schenken“, weiß der Sportliche Leiter.

Vergangenes Jahr stürzte er schwer. Dieses Jahr will er aber wieder auf die Bahn: Robert Förstermann // Bild: ESN / Arne Mill

The-Voice-Stars beim „Kidsday“

Der „Kidsday“ am 11. Januar steht ganz im Zeichen der „The Voice“-TV-Shows. Von 12 bis 16 Uhr erleben die Kinder unter anderem den Finalisten der diesjährigen Staffel von „The Voice Kids“, Thapelo Mashiane. Auch die Kandidaten des Pendants für Erwachsenen, Celine Abeling und Bastian Stein sind dabei. Darüber hinaus Mitmachaktionen der Tanzschule Renz, der Fahrradparcours des ADFC und ein BMX-Workshop für jede Menge Unterhaltung. Im Anschluss an das Programm haben Jugendliche unter 17 Jahren erstmalig die Gelegenheit, die Rennbahn mit einem professionellen Bahnrad selbst zu befahren. Die Jugendlichen müssen dafür in Begleitung einer Erwachsenen Person sein, Jugendmannschaften in Begleitung eines Betreuers. Die Profiräder werden vom Hersteller „Stevens Bikes“ gestellt. „Es gibt in unserer Region keine feste Bahn. Wie also sollen wir den Nachwuchs für den Sport begeistern, wenn wir ihm keine Gelegenheit bieten, Erfahrungen im Oval zu sammeln?“ fragt Organisator Bernd Rennies vom Bremer Sporttreff. Mit der Aktion am 11. Januar möchte er das ändern. Anmelden können sich interessierte Jugendliche noch bis Sonntag, 15. Dezember unter www.rennies-sport-reisen.de

Mehr Infos und Tickets zur Veranstaltung gibt es auf www.sixdaysbremen.de

Hier noch einmal alle Radprofis, die bisher für die Sixdays 2020 bestätigt wurden:

Profifeld
Theo Reinhardt (DE)
Nils Politt (DE)
Andreas Graf (AT)
Morgan Kneisky (FR)
Bryan Boussaer (BE)
Joshua Harrison (AU)
Moritz Augenstein (DE)
Maximilian Beyer (DE)
Kenny De Ketele (BE)
Oliver Wulff Frederiksen (DK)
Marc Hester (DK)
Tristan Marguet (CH)
Moritz Malscharek (DE)
Moreno de Pauw (BE)

Sprinter
Robert Förstermann (DE)
Tomáš Bábek (CZ)
Jonathan Mitchell (UK)

 

Beitragsbild: ESN / Arne Mill.





Kommentar schreiben




Ihre Kommentare