400 gemeinwohlorientierte Unternehmen im Land Bremen
Erstmals in Deutschland wurde die Alternativwirtschaft für ein Bundesland vermessen: Für das Land Bremen hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Wirtschafts- und Transformationskraft gemeinwohlorientierter Unternehmen erhoben.
Von Sozialunternehmen und Inklusionsbetrieben über Quartierszentren und offene Werkstätten bis hin zu Wohn- und Energiegenossenschaften: Die Studie macht die Bandbreite der Akteurinnen und Akteure im Land Bremen sichtbar. Sie sichern damit tausende sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, denn das Beschäftigungsniveau liegt hier in der Größenordnung der gesamten Bremer Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbranche (circa 7.700 Arbeitsplätze). Mit den Worten von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt :“Die Zahlen zeigen, dass gemeinwohlorientierte Unternehmen ein relevanter Wirtschaftsfaktor im Land Bremen sind. Rund 400 Unternehmen sichern mindestens 8.600 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, das ist eine Hausnummer!“
Vielfältige Leistungen
Und diese Modelle machen Schule: Fast jedes zweite der in der Studie befragten Unternehmen gibt an, dass es soziale Innovationen oder weitere Lösungen entwickelt hat, die andere Unternehmen, auch über das Land Bremen hinaus, übernommen haben. Beispiele für Erfolgsideen, die sich von Bremen aus verbreitet haben, sind etwa Fahr- oder Lastenräder im Einsatz bei Handwerksbetrieben, das Solar-Selbstbau-Handbuch oder die Mädchenhäuser.
Bild: Infografik „Wirtschaftsfaktor fürs Gemeinwohl: Die Alternativwirtschaft im Land Bremen“. Bildquelle: IÖW 2025






BremenNews - Jörn Petersen
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