30 Jahre Freiwilliges Ökologisches Jahr

Heute startet der neue Jahrgang im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) im Land Bremen. Seit nunmehr 30 Jahren gibt es für junge Menschen diese Möglichkeit, sich ein Jahr lang dem Umwelt- und Klimaschutz zu widmen, Neues zu entdecken und sich selbst weiterzuentwickeln.

Inzwischen gibt es an rund 60 Einsatzorten in Bremen vielfältige Möglichkeiten, sich in der Umweltbildung und für Nachhaltigkeit zu engagieren. Die Teilnehmer sind unter anderem in den Bereichen Landschafts- und Forstpflege, Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und dem wissenschaftlichen/technischen Umweltschutz aktiv. Sie bekommen dafür monatlich ein Taschengeld, das aus Mitteln des Bundes und der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft gefördert wird. Aktueller Träger des FÖJ ist der Soziale Friedensdienst Bremen e.V. (sfd). „Jede und jeder Einzelne im FÖJ leistet Großartiges. Ihr Engagement bereichert nicht nur die Einsatzstellen, sondern die ganze Stadt – dafür möchten wir Danke sagen“, betont Julia Bloch-Bastian, Koordinatorin beim sfd.

Was bringt das FÖJ dem Land Bremen?

Das FÖJ ist eine zeitgemäße Form des Engagements: Die Freiwilligen bringen frische Ideen und neue Perspektiven ein, vernetzen sich über Organisationen hinweg untereinander und beleben so das Miteinander. Für Bremen bedeutet das nicht nur konkrete Unterstützung in Umweltfragen, denn das Freiwillige Jahr fördert auch engagierte Zukunftstalente, die ihre Erfahrungen und Kompetenzen oftmals langfristig in NGOs, wissenschaftlichen Einrichtungen oder in der Bildungsarbeit einbringen.

Was bringt ein FÖJ den Freiwilligen?

Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bietet jungen Menschen nach der Schule die Chance, ihre Selbstständigkeit und Teamfähigkeit weiterzuentwickeln. Durch eigenverantwortliches Arbeiten und eigene Projekte gewinnen sie Klarheit über ihre Interessen und beruflichen Ziele. Gleichzeitig sammeln sie Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und erleben, wie erfüllend und wirksam gesellschaftliches Engagement sein kann. Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf: „Junge Menschen wollen ihre Umwelt gestalten, sie wollen anpacken und manchmal auch die Welt verändern, sie besser machen. Das FÖJ ist eine sehr gute Möglichkeit, sich zu entfalten und etwas Gutes für die Umwelt sowie für unsere Gesellschaft zu leisten. Ich wünsche uns allen viele weitere Jahre FÖJ in Bremen.“

Bildquelle: Adobe Stock

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