21. Wilhelm Kaisen Bürgermahl in der Oberen Rathaushalle

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Zum 21. Bürgermahl der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe (WKB) kamen diese Woche in der Oberen Rathaushalle rund 200 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Vorsitzender des Kuratoriums der WKB, unterstrich in seiner Begrüßungsrede den Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements für die Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege in Bremen.

Die WKB blicke auf eine lange Tradition zurück, so Bovenschulte. 1945 gründete der damalige Bremer Bürgermeister Wilhelm Kaisen die Bürgerhilfe unter sehr großen sozialen Herausforderungen. Seitdem ermögliche und fördere die Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe zahlreiche, spendenfinanzierte Hilfsprojekte. „Für dieses Engagement danke ich den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern sehr herzlich“, sagte der Bürgermeister. Daneben sprach auch die Vorsitzende der WKB, Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer. Sie dankte Eva-Maria Hockemeyer für ihr langjähriges Engagement im Kuratorium der WKB. Die Festrede hielt Ulla Schmidt, die unter anderem Bundesgesundheitsministerin sowie Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages war. Sie trug sich vor dem Mahl mit den Worten „Bremen ist sozial, bunt und inklusiv. Eine tolle Stadt mit tollen Bürgerinnen und Bürgern. Weiterhin alles Gute“ in das Goldene Buch der Freien Hansestadt ein.

Beim diesjährigen Mahl wurden bei der sogenannten Tischsammlung Spenden in Höhe von 23.845 Euro gesammelt. Der Erlös wird drei ausgewählten Projekten zugutekommen:

  • Der rote Faden für den Ruhestand (AWO Bremen e.V.) widmet sich der sozialen Teilhabe von Menschen ab 60 Jahren. Im besonderen Fokus steht der Übergang in die nachberufliche Phase, welche oftmals große persönliche Veränderungen bedeutet. Das Ziel ist es, mit sozialinnovativen Orientierungsangeboten präventiv einsamen und finanziell prekären Lebenslagen im Alter entgegenzuwirken.
  • Die psychische Gesundheit bei jugendlichen Schulmeiderinnen und -meidern, jungen Müttern und jungen Geflüchteten steht beim Projekt des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Bremen e.V. im Fokus. Das Zentrum für Schule und Beruf arbeitet seit vielen Jahren in enger Kooperation mit der Allgemeinen Berufsbildenden Schule (ABS) im Rahmen von Projekten im Sekundarbereich II -Bereich zusammen. Mit den beantragten Projektmitteln sollen die Jugendlichen in ihrer psychischen Gesundheit gestärkt und gegebenenfalls weiteren Problemlagen vorgebeugt werden.
  • Hilfe für wohnungslose Frauen bietet das Projekt LieLa e.V. Wohnungs- und obdachlose Frauen stehen besonders häufig prekären Lebensbedingen gegenüber. Bei LieLa e.V. arbeiten Bremerinnen und Bremer aus unterschiedlichen Generationen und mit verschiedensten Expertisen ehrenamtlich daran, diese Situation zu verbessern. Langfristig wird neben der Öffentlichkeitsarbeit auf die Schaffung eines festen Schutzraums mit Abendstundentreff für Frauen in der Bremer Innenstadt hingearbeitet.

Bildquelle: Senatspressestelle

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