Archive - Dienstag, 15. September 2026

Bremen wieder Letzter beim Bildungsmonitor
Bremen landet beim INSM-Bildungsmonitor 2026 mit lediglich 36,1 von 100 Punkten zum sechsten Mal in Folge auf dem letzten Platz aller Bundesländer. Besonders schlecht schneiden Bremer Neuntklässler in Mathematik, Naturwissenschaften und bei der Lesekompetenz ab.
Die Fraktion BÜRGER IN WUT fordert deshalb grundlegende Reformen: die Rückkehr zu einem gegliederten Schulsystem mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium, den Erhalt eigenständiger Förderschulen, ein verpflichtendes Vorschuljahr für Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen mit intensiver täglicher Sprachförderung sowie mehr Lehrer und zusätzliches pädagogisches Personal. Jan Timke, Fraktionsvorsitzender der Fraktion BÜRGER IN WUT, bringt es auf den Punkt: „Sechs Mal in Folge Platz 16 sind ein bildungspolitischer Offenbarungseid. Bremen kann sich nicht jedes Jahr mit den schlechtesten Ergebnissen Deutschlands abfinden!"
Ein bildungspolitischer Offenbarungseid
Ein Kernproblem beginnt bereits vor der Einschulung,…

Diesel in Bremen teils über 2,50 Euro pro Liter
Es kam wie befürchtet: Auch in Bremen sprang der Spritpreis um Punkt 12 Uhr wieder deutlich nach oben! Nach dem "magischen" Zeitpunkt waren gestern 2,55 Euro für den Liter Diesel und 2,49 für einen Liter Super fällig - ein Anstieg von rund 20 Cent!
Schuld ist der wegen der aktuellen Nahost-Krise auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegene Ölpreis? Ja, aber eben nur zum Teil: Laut eines soeben veröffentlichten Vergleichs wäre der Sprit steuerbereinigt in Deutschland europaweit sogar am günstigsten. Dank Mineralölsteuer, CO2-Abgabe unmd der Mehrwertsteuer obendrauf summiert sich die Belastung aber auf 50 bis 60 Prozent und führt in der Summe dazu, dass wir hierzulande statt der günstigsten mit die höchsten Benzinpreise haben.
Bildquelle: NonstopNews

Messerangriffe Im Land Bremen seit 2021 nahezu verdoppelt
Die Zahl der Messerangriffe im Land Bremen hat sich innerhalb von vier Jahren nahezu verdoppelt: Während die Polizei 2021 noch 350 Fälle registrierte, waren es 2025 bereits 670. Auch die Stadt Bremen verzeichnete im Jahr 2025 mit einer Fallzahl von 527 insgesamt mehr Messerangriffe als Frankfurt am Main und Leipzig.
Besonders auffällig: Rund drei Viertel der Tatverdächtigen waren vor der Tat bereits polizeilich bekannt, 61,4 Prozent der polizeilich festgestellten Personen in Bremen hatten keinen deutschen Pass. Fast 42 Prozent der Messerangriffe wurden 2025 auf öffentlichen Straßen registriert. Eine Ausweitung der Waffenverbotszonen könnte der Polizei hier erweiterte Kontrollbefugnisse verschaffen, um das Mitführen von Stich- und Schusswaffen leichter zu unterbinden. Darüber hinaus müssen Polizei und Staatsanwaltschaft personell so ausgestattet sein, dass Intensivtäter konsequent verfolgt und Verfahren beschleunigt werden können. Schließlich sollten sich die Bürger und…

16-Jährige liefern der Polizei ein Verfolgungsrennen durch Bremerhaven
Weil ein Mercedes-Sprinter eine Einbahnstraße in falscher Richtung befuhr, wurde eine Polizeistreife auf das Fahrzeug aufmerksam. Daraufhin entwickelte sich in der Nacht auf Montag eine Verfolgungsjagd mit hoher Geschwindigkeit durch Bremerhaven.
Als die Polizisten den Sprinter gegen 1.35 Uhr im Bereich Bremerhavener Straße kontrollieren wollten, flüchtete der Transporter über die Pestalozzi-, Hafen- und Lloydstraße in die Barkhausenstraße. Dabei missachtete der Fahrer sämtliche Anhaltezeichen und raste mit weit mehr als 100 km/h zum Teil auch über rote Ampeln und in den Gegenverkehr. Dass dabei keine Unbeteiligten zu Schaden kamen, ist als glücklicher Umstand zu werten.
Erst 16 und kein Führerschein
In der Rechtskurve am nördlichen Ende der Barkhausenstraße verlor der Sprinterfahrer aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug und krachte in einen Zaun. Die Polizeibeamten nahmen den Fahrer und seinen Beifahrer vorläufig fest; das Auto wurde…

„Markt der Möglichkeiten“ für Bremer Unternehmen
Wie junge Menschen gut durch die Ausbildung kommen, welche Instrumente ihnen und Unternehmen helfen, Abbrüche zu verhindern und was Experten raten: Das ist der Schwerpunkt des aktuellen "Markt der Möglichkeiten" am 22. September.
In dieser Veranstaltungsreihe für Unternehmen aller Branchen aus dem Bundesland Bremen geht es um Best-Practice-Beispiele und Unterstützungsmöglichkeiten. Ebenso gibt es Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung. Die Teilnahme ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen wird unter folgendem Link um Anmeldung bis Freitag, 18. September, gebeten: markt-der-möglichkeiten.
Was: "Markt der Möglichkeiten"
Wann: Dienstag, 22. September 2026, 18 bis 21 Uhr
Wo: Zum Krempel 2, 28779 Bremen
Bildquelle: Fotolia

