Archive - Freitag, 11. September 2026

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37-Jähriger attackiert Polizei

Als Kräfte der Kooperationsstreife am Mittwoch gegen 9.00 Uhr im Nelson-Mandela-Park einen 37 Jahre alten Mann kontrollieren wollten, griff er sie mit einer Glasflasche an. Bei der anschließenden Festnahme schlug er einem Bundespolizisten mehrfach ins Gesicht und versuchte, ihm die Dienstwaffe zu entreißen. Einen Beamten der Polizei Bremen wollte der Wüterich zudem mehrfach treten. Beide Polizisten wurden leicht verletzt, waren aber weiterhin dienstfähig. Auf der Wache stellte sich heraus, dass gegen den 37-Jährigen ein offener Untersuchungshaftbefehl vorlag. Man fertigte eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und überstellte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Bildquelle: AdobeStock

Taxifestpreise kommen zum 1. November

Die Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung hat die Einführung von Festpreisen und eines Tarifkorridors im Bremer Taxenverkehr beschlossen: Ab dem 1. November 2026 können Fahrgäste bei bestellten Fahrten einen verbindlichen Preis vereinbaren.  Der Anstoß kam aus der Branche selbst und wurde von der Mobilitätssenatorin aufgegriffen. Auf ihrer Mitgliederversammlung am 2. April 2025 beschlossen die Bremer Taxiunternehmen einstimmig, die Einführung von Festpreisen zu beantragen. Nun ist es soweit. Dazu Senatorin Özlem Ünsal: "Das ist ein guter Tag für die Bremer Taxibranche und für alle, die Taxi fahren. Wer bestellt, weiß künftig vorher, was die Fahrt kostet. Kein nervöser Blick mehr auf den Taxameter, wenn es im Stau nicht weitergeht. Alle können sich darauf einstellen." Keine Festpreise am Taxistand Wichtig zu wissen: Festpreise gelten ausschließlich für Fahrten auf vorherige Bestellung – telefonisch, per E-Mail oder per App – mit vorab vereinbartem…

KI wird Studienfach in Bremen

Künstliche Intelligenz wird künftig als Bestandteil des Fachs Informatik in der Sekundarstufe I vermittelt. Nach der Pilotierung im laufenden Schuljahr 2026/27 wird das Fach verteilt über drei Jahre flächendeckend im Land Bremen eingeführt. Das Fach Informatik soll in der Sekundarstufe I zunächst in den Jahrgängen 8 und 9 oder 9 und 10 starten. Grundlage ist ein neuer Bildungsplan für Informatik in der Sekundarstufe I, der zurzeit von neun Schulen in Bremen und Bremerhaven erprobt wird. Er umfasst zwei verpflichtende Unterrichtsstunden; bei Interesse können Schulen zum Beispiel im Wahlpflichtbereich zwei weitere Stunden anbieten. Kritisches Verständnis Künstliche Intelligenz wird dabei ausdrücklich als Unterrichtsthema verankert. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur zur Anwendung digitaler Technologien zu befähigen, sondern ihnen ein kritisches Verständnis für deren Funktionsweise und gesellschaftliche Auswirkungen zu vermitteln. Kinder- und Bildungssenator…
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Flucht über Dächer vereitelt: Polizei umstellt Gebäudekomplex

In der Mittwochnacht nahm die Polizei sechs Jugendliche und Heranwachsende fest, die im Verdacht stehen, in ein Bekleidungsgeschäft in der Obernstraße eingebrochen zu sein. Zuvor hatten sie versucht, über das Dach zu fliehen. Gegen 23:15 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Polizei, dass sie in der Obernstraße ein lautes Klirren gehört hätten. Die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte bemerkten daraufhin Personen auf dem Dach eines der Gebäude. Als die Tatverdächtigen die Beamten entdeckten, ergriffen sie sofort die Flucht über die Dächer. Daraufhin umstellten weitere hinzugerufene Polizisten den gesamten Gebäudekomplex und suchten ihn systematisch ab. Ermittlung wegen schweren Bandendiebstahls Drei Verdächtige wurden schließlich in einer Physiotherapiepraxis aufgegriffen, die über das Dach zugänglich ist. Die Fensterscheibe war zuvor eingeschlagen worden. Drei weitere Verdächtige stellten die Einsatzkräfte in einem Rohbau auf dem Dach des Komplexes. Bei der anschließenden…

Kostenexplosion bei Hochwasserschutzplänen des Senats

Die Kosten für den Ausbau des Hochwasserschutzes an der sogenannten Stadtstrecke am Neustädter Deich haben sich gegenüber den ursprünglichen Planungen verdoppelt: Inzwischen wird mit rund 104 Millionen anstelle zunächst 52 Mio. Euro gerechnet. Gleichzeitig will der Senat dafür 136 Platanen am Weserufer fällen. Angesichts der verdoppelten Kosten fordert die Fraktion BÜRGER IN WUT, die bisherige Planung auf den Prüfstand zu stellen: „104 Millionen Euro für einen knapp 1,8 Kilometer langen Deichabschnitt sind eine inakzeptable Summe. Hochwasserschutz ist notwendig, aber auch dabei muss mit Steuergeld verantwortungsvoll umgegangen werden.“ Rettet die Bäume Auch  für den Erhalt der Bäume spricht man sich aus. Die Bürgerinitiative „Platanen am Deich“ hat bereits ein alternatives Hochwasserschutzkonzept vorgelegt, das den Erhalt ermöglichen soll. Nach Auffassung der Initiative könnte diese Variante zudem kostengünstiger umgesetzt werden als die derzeitige Planung…