Archive - Donnerstag, 10. September 2026

Horror-Unfall auf der A28
Auf der A28 hat sich gestern Abend bei Delmenhorst ein schrecklicher Unfall ereignet: Ein 66 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Polen war gegen 19.15 Uhr wegen eines Tanklecks auf der Fahrbahn, wurde von einem Autotransporter erfasst und zu Tode geschleift.
Der Mann hatte nur 200 Meter vor dem nächsten sicheren Parkplatz auf dem Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Adelheide und Deichhorst gehalten, um den Schaden zu untersuchen. Dabei rammte ein Autotransporter, der vermutlich zu weit rechts fuhr, in das Heck des Pannenfahrzeugs, schlitze seitlich den ganzen Auflieger auf und riss den am Tank arbeitenden Lkw-Fahrer mit sich. Er wurde mehrere Meter mitgeschleift, bevor der Autotransporter zum Stehen kam. Für den 66-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er war auf der Stelle tot.
Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung
Die Feuerwehr stand vor der schwierigen Aufgabe den mit acht PKW voll beladenen Autotransporter mit Hebekissen anzuheben, um die darunter eingeklemmte Leiche zu bergen.…

BSW kritisiert militärischen Hafenausbau
Gestern berichteten wir über die geplanten Investitionen in den Bremerhavener Überseehafen, heute folgt der Tadel: Das BSW Bremen kritisiert die Entscheidung des rot-grün-roten Senats, über 202 Millionen Euro Landesmittel für den Ausbau und weiterer Infrastruktur zur militärischen Nutzung bereitzustellen.
Der Bund winkt mit bis zu 1,35 Milliarden Euro, um die Infrastrukturdes Überseehafens unter anderem für die Verlegung von Personal und Material der Bundeswehr und ihrer NATO-Partner fit zu machen. Geplant sind neue Schwerlastflächen und eine Schwerlastbrücke sowie Arbeiten an Kajen, Hafenbecken, Straßen und Schienenverbindungen. Besonders kritisch sieht das BSW die Finanzierung des kommunalen Anteils Bremerhavens. Weil die Seestadt die benötigten rund 33 Millionen Euro nicht selbst aufbringen kann, übernimmt das Land die Summe. Dafür sollen Mittel aus Bremens Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz eingesetzt werden.
Braucht Bremen einen Kriegshafen?
BSW-Landesvorsitzender…

Radfahrerin nach Attacke verstorben
Wie berichtet, attackierte am 28. August im Ostertor ein 28 Jahre alter Mann eine 68-Jährige auf ihrem Fahrrad. Die Frau stürzte und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Gestern ist sie in einem Krankenhaus an den Folgen verstorben.
Die Radfahrerin war am Osterdeich auf dem Weg direkt am Ufer in Richtung Weserstadion unterwegs gewesen, als sie der 28-Jährige laut Zeugenaussagen unvermittelt und mit großer Wucht vom Fahrrad stieß. Nach einer psychiatrischen Begutachtung wurde der Mann zwangsweise untergebracht; die weiteren Ermittlungen dauern an.
Bildquelle: Fotolia

Tag des offenen Denkmals am Sonntag
Unter dem Motto "Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur" öffnen an diesem Sonntag (13. September) anläßlich des bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" in Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven 65 historische Gebäude und Anlagen ihre Türen für Führungen, Rundgänge, Ausstellungen und Gespräche.
Das diesjährige Motto rückt die vielfältigen Verbindungen von Architektur, Mensch und Gesellschaft in den Mittelpunkt. "Denkmale machen Geschichte unmittelbar erfahrbar. Sie zeigen, wie Städte gewachsen sind und wie sich unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen verändert haben. Der Tag des offenen Denkmals lädt dazu ein, diese Geschichten vor Ort zu entdecken und den Blick auf unser baukulturelles Erbe zu schärfen", sagt Dr. Christine Onnen, Leiterin und Landeskonservatorin des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Bremen.
Die zentrale Eröffnung
...des Bremer Denkmaltags findet um 11 Uhr in der Arberger Mühle, Arberger Heerstraße 90, statt. Sie kann bis 15 Uhr auch besichtigt…

Fahrradkontrollen im Bremer Süden
Einsatzkräfte aus der Region führten gestern Morgen gemeinsam mit Polizeistudenten Fahrradkontrollen in Habenhausen durch. Auf den vielbefahrenen Strecken an der Carl-Carstens-Brücke und der Wehrstraße wurden insgesamt 257 Radfahrer überprüft.
Dabei ahndeten die (angehenden) Polizisten Ordnungswidrigkeiten und sprachen Verwarnungen aus, warfen einen Blick auf die Verkehrstauglichkeit - insbesondere auf eine funktionierende Beleuchtung - und machten auf Unfallgefahren aufmerksam. Bereits in der vergangenen Woche fanden solche Fahrradkontrollen in Woltmershausen statt. Die Polizei Bremen wird insbesondere zu Beginn der dunkleren Jahreszeit ihre Kontrollmaßnahmen weiter intensivieren.

