Archive - Montag, 3. August 2026

August 2026
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Multiple Sklerose hautnah erleben

Um erlebbar zu machen, welche Auswirkungen die chronische Nervenkrankheit Multiple Sklerose auf die Betroffenen hat, tourt der Roadshowbus der Kampagne "trotz ms" durch Deutschland und macht am 8. August von 10:00 - 16:00 Uhr Halt am Bahnhofsplatz in Bremen. Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Symptome sind vielfältig und für Außenstehende oft auf den ersten Blick nicht erkennbar. Dabei können Erschöpfung, Sensibilitätsstörungen oder Einschränkungen im Sehvermögen einen starken Einfluss auf sämtliche Lebensbereiche der Betroffenen haben. Sympome selbst erleben Im Inneren des Busses finden sich mehrere Stationen, die unterschiedliche MS-Symptome wie Gang- und Gleichgewichtsstörungen spürbar machen. In persönlichen Gesprächen mit Betroffenen und medizinischem Fachpersonal vor Ort werden alle Fragen der Besucher offen und ehrlich beantwortet. Auch Betroffene sind dazu eingeladen, dem Erlebnisbus einen Besuch…

Aufgerissener LKW-Tank sorgt für Vollsperrung

Am Freitag kam es auf der Cherbourger Straße, kurz vor der Autobahnauffahrt zur BAB 27, zu einem Crash zwischen einem Pkw und einem Lkw. Weil danach eine große Menge Kraftstoff aus dem beschädigten Tank des Lasterns auf die Fahrbahn lief, musste die Cherbourger Straße in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Gegen 11:15 Uhr wurden der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) eine verletzte Person sowie ein größerer Kraftstoffaustritt gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass beide Fahrer unversehrt geblieben waren. Allerdings hatte sich ausgelaufener Diesel bereits über alle vier Fahrstreifen verteilt und drohte, in die Kanalisation und den angrenzenden Grünstreifen zu gelangen. Lange Vollsperrung Umgehend wurden Eindämmungsmaßnahmen eingeleitet, wobei u.a. ein Sonderfahrzeug der Feuerwehr Bremerhaven und der Gerätewagen Umweltschutz zum Einsatz kamen. Man deichte den Grünstreifen ein und stoppte das weitere Auslaufen aus dem Tank. Zudem wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle…

Aufwändige Igel-Rettung

Die Feuerwehr Bremerhaven wurde am Samstag zur Rettung eines Igels aus höchster Not alarmiert: Das Tier war an einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Buschkämpen in einem Drainagerohr stecken geblieben - in etwa zwei Metern Tiefe. Die Einsatzkräfte mussten also zunächst Teile der befestigten Zufahrt aufnehmen, um einen entsprechenden Erdaushub vorzunehmen. Die anschließende Erkundung ergab, dass der Igel im Rohr verkeilt war. Es wurde unterhalb des Tieres durchtrennt, anschließend konnte die von der Hauseigentümerin auf den den Namen "Stella" getaufte Igeldame mittels einer Schere vorsichtig befreit werden. Stella wurde zur weiteren Versorgung an die Igelrettungsstation in Weddewarden übergeben. Dort wurde sie tiermedizinischen untersucht und verbleibt bis zur Auswilderung in temporärer Pflege. Bildquelle: Feuerwehr Bremerhaven

Alkohol und E-Zigaretten für Minderjährige?

Bei einem Schwerpunkteinsatz zum Jugendschutz hat der Ordnungsdienst sieben Kioske im Stadtgebiet kontrolliert. Fünf davon verkauften einer minderjährigen Testkäuferin Alkohol oder eine E-Zigarette, obwohl das verboten ist.  Bei einem Testkauf versucht eine minderjährige Person unter Aufsicht des Ordnungsdienstes, altersbeschränkte Waren zu kaufen. So lässt sich einfach prüfen, ob ein Geschäft die Regeln einhält. Gibt es Alkohol oder Tabak an Minderjährige ab, liegt ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz vor. Ein Fall fiel besonders auf: Hinter dem Verkaufstresen stand ein 14-Jähriger. Er selbst verkaufte der Testkäuferin die E-Zigarette. Happige Bußgelder Die Bußgelder sind happig: Beim ersten Verstoß zahlen Betreiber zwischen 1.000 und 2.500 Euro, Beschäftigte 500 Euro. Bei wiederholten Verstößen steigen die Beträge. Im äußersten Fall kann die Gewerbeerlaubnis entzogen werden. Der Ordnungsdienst wird die Testkäufe in allen Stadtteilen regelmäßig fortsetzen,…

Gefährlicher Scherz bei Verkehrskontrolle

Am Freitagnachmittag richtete ein 21 Jahre alter Mann im Stadtteil Ostertor während einer Verkehrskontrolle eine Waffe auf eine Polizeibeamtin. Die reagierte zum Glück besonnen, denn erst später stellte sich heraus, dass es sich um eine Wasserpistole handelte.  Die Einsatzkräfte kontrollierten gegen 13:45 Uhr in der Straße Auf den Häfen ein Fahrzeug mit zwei Insassen. Dabei bemerkte die Polizeibeamtin aus dem Augenwinkel, dass der Beifahrer einen Gegenstand auf sie richtete, der dem ersten Anschein nach einer Schusswaffe glich. Hierbei äußerte er, dass auch er eine Waffe habe und legte den Gegenstand kurz darauf auf den Boden des Fahrzeugs. Zu einer Androhung oder dem Einsatz der Dienstwaffe durch die Polizei kam es nicht. Riskantes Spielzeug Im weiteren Verlauf konnte festgestellt werden, dass es sich um eine Wasserpistole handelte. In einem Gespräch über sein Handeln und die möglichen Folgen, zeigte sich der 21-Jährige einsichtig: Wer in der Öffentlichkeit mit waffenähnlichen…