Archive - Mittwoch, 22. Juli 2026

Böller an Spielhalle: Bereich abgesperrt und Anwohner evakuiert
In Kattenturm zündeten gestern Nacht Unbekannte mehrere Böller an der Außenfassade einer Spielothek. An den Fenstern entstanden Splitterungen und ein Loch, Sprengstoffexperten wurden alarmiert, der Bereich abgesperrt und Anwohner aus dem Obergeschoss vorsorglich evakuiert.
Gegen 1.30 Uhr hörten Zeugen in der Alfred-Faust-Straße einen lauten Knall und riefen die Polizei über den Notruf. Die Einsatzkräfte fanden beschädigte Fensterscheiben an einer dortigen Spielhalle vor und alarmierten Sprengstoffexperten. Der Bereich wurde abgesperrt und Anwohner aus dem Obergeschoss vorsorglich evakuiert. Die Delaborierer der Bundespolizei stellten dann einen nicht gezündeten Sprengkörper sicher. Nach ersten Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion waren zwei dunkel gekleidete Personen vom Tatort geflüchtet.
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Mehr Abschiebungen scheitern als gelingen
In Bremen werden nur knapp drei Prozent der Ausreisepflichtigen abgeschoben, im gesamten Jahr 2025 waren das gerade einmal 111 Personen. Im Bundesvergleich liegt Bremen damit auf dem vorletzten Platz. Gleichzeitig scheiterten 159 Abschiebungsversuche: Es wurden mehr Rückführungen abgebrochen, als tatsächlich vollzogen werden konnten.
Die FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft bringt dazu eine Große Anfrage ein. Der innenpolitische Sprecher Dr. Marcel Schröder erklärt: „Wenn rechtskräftig feststeht, dass jemand das Land verlassen muss, dann muss der Staat diese Entscheidung auch durchsetzen. Andernfalls steht die Akzeptanz des gesamten Aufenthaltsrechts auf dem Spiel – auch bei den vielen Menschen, die zu Recht bei uns leben."
Akzeptanz steht auf dem Spiel
Natürlich sei die Zahl der Ausreisepflichtigen differenziert zu betrachten. Viele von ihnen haben eine Duldung und können aus rechtlichen oder humanitären Gründen derzeit nicht abgeschoben werden, etwa wegen einer…

Killer von Stade nimmt sich im Gefängnis das Leben
Nachdem er Ende Juni in einem Mutter-Kind-Heim in Stade sechs Menschen erschossen hatte, ist der mutmaßliche Täter nun wenige Wochen später tot: Der 45-Jährige wurde gestern Morgen in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde leblos aufgefunden.
Offenbar nahm er sich selbst das Leben, Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen ersten Angaben zufolge nicht vor. Allerdings bleiben viele Fragen offen: Wie konnte es zu diesem Suizid kommen, wo doch gerade in Untersuchungshaft entsprechende Sicherheitsvorkehrungen besonders intensiv sind? Und vor allem: Werden nun weiterhin die Hintergründe der Bluttat aufgeklärt, insbesondere, was die Rolle der Fluchtfahrerin aus Bremen (die Schwiegermutter des Landtagsabgeordneten und Migrationsbeauftragten Deniz Kurku aus Delmenhorst) betrifft?
Bild: Die JVA Bremervörde, wo sich der Mörder von Stade das Leben nahm. Bildquelle: NonstopNews

Eisbären Bremerhaven importieren Top-Talente
Die Eisbären verstärken ihren Kader für die kommende Saison mit zwei weiteren Importen: US-Guard Dillon Hunter wechselt von der renommierten Clemson University aus der Atlantic Coast Conference (ACC) nach Bremerhaven und Dominic Parolin überzeugte in diesem Sommer als Leistungsträger in der kanadischen CEBL.
Dillon Hunter spielte vier Jahre für die Clemson Tigers in der NCAA. In der Saison 2025/26 kam der 23-Jährige in 35 Spielen zum Einsatz und erzielte durchschnittlich 7.5 Punkte, 3.7 Rebounds sowie 3 Assists pro Partie. Besonders bemerkenswert war dabei seine Ballkontrolle: Mit seinem Assist-Turnover-Verhältnis gehörte Hunter zu den effizientesten Aufbauspielern seines Teams. Der aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia stammende Hunter ist 1,91 m groß, galt bereits in seiner High-School-Zeit als eines der vielversprechendsten Talente seines Jahrgangs und gehörte zum U16-Kader des US-Nationalteams.
Effiziente Wurfquoten
Auch Dominic Parolin ist 23 Jahre alt. Der geborene…

Wohnungsinhaberin ertappt Einbrecher
Die Polizei Bremerhaven wurde in der Nacht auf Dienstag zu einem Einbruch in die Potsdamer Straße im Stadtteil Lehe alarmiert. Hier war eine 66-Jährige gegen 0.30 Uhr unerwartet auf einen fremden Mann in ihrer Wohnung getroffen.
Der 30 bis 40 Jahre alte Einbrecher war offenbar über ein auf Kippstellung stehendes Fenster in die Hochparterre-Wohnung eingedrungen. Im Verlauf der Begegnung mit der Wohnungsinhaberin fragte er zunächst nach einem Ausweis (!) sowie im Anschluss nach Schmuck und Bargeld. Die völlig überraschte Frau rief daraufhin im Treppenhaus laut um Hilfe, worauf der Täter ohne Beute flüchtete. Nachbarn alarmierten die Polizei, deren Fahndung bislang ohne Erfolg verlief.
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