Archive - Donnerstag, 16. Juli 2026
Adobe StockCGB-Landesverband Bremen fordert verpflichtende finanzielle Absicherung von Elementarschäden
Der Christliche Gewerkschaftsbund CGB fordert eine verpflichtende finanzielle Absicherung von Elementarschäden, wie sie in Frankreich bereits seit 1982 besteht. Während in Deutschland nur rund 50% der Privathaushalte gegen Elementarschäden versichert sind, sind im Nachbarland ca. 98% der Haushalte durch das „regime catastrophe naturelle“ finanziell abgesichert.
Der Schutz kostet die Franzosen ortsunabhängig nur 26 Euro im Jahr (Stand 2024). Er ist deshalb so günstig, weil alle, die in Frankreich eine Sachversicherung abschließen, damit zugleich einen prozentualen Anteil für die Absicherung von Elementarschäden zahlen. In Deutschland bestehende Versicherungsmöglichkeiten gegenüber Elementarschäden sind um ein Vielfaches teurer und zudem abhängig von Gefährdungszonen und Tarifregionen.
Die kräftigen Gewitter zu Wochenbeginn mit schwerem Hagelschlag in Hamburg, Hannover und Teilen Mecklenburg-Vorpommerns haben einmal mehr deutlich gemacht, dass man sich aufgrund…

Brutaler Straßenraub in Gröpelingen
Vier unbekannte Männer attackierten in der Nacht auf Mittwoch einen 56-Jährigen in Gröpelingen mit einem Messer, traten und schlugen ihn unter anderem mit einer Flasche und raubten Bargeld. Zuvor hatten sie ihm Drogen angeboten.
Etwa um 0:45 Uhr war das Opfer in der Stapelfeldstraße unterwegs, als sich ihm das Quartett näherte. Er lehnte die angebotenen Drogen ab und wollte weitergehen, als die Männer Geld forderten und ihn dann umgehend mit Tritten attackierten. Dabei fuchtelte einer mit einem Messer herum und zerschnitt ihm Teile der Kleidung. Außerdem wurde dem 56-Jährigen eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen. Anschließend nahmen sie Bargeld aus seiner Tasche und flüchteten in Richtung Depot.
Mit Trainingsanzug und Goldkette
Passanten alarmierten Polizei und Rettungskräfte, der 56-Jährige wurde mit Prellungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gesucht werden nun etwa 20 bis 25 Jahre alte Männer mit schwarzer Hautfarbe.…

FDP will Flussschwimmbäder für Bremen
Die FDP-Fraktion hat einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, mit dem die Einrichtung von Flussschwimmbädern in Bremen geprüft werden soll. Als Vorbilder dienen unter anderem Kopenhagen, Stockholm oder Aarhus, wo schwimmende Fluss- und Meeresschwimmbäder längst fester Bestandteil des Stadtlebens sind.
Dazu Thore Schäck, Vorsitzender der FDP-Fraktion Bremen: „Bremen bezeichnet sich gerne als Stadt am Fluss, doch die Weser wird viel zu wenig als Freizeit- und Lebensraum genutzt. Während andere europäische Städte moderne Flussschwimmbäder geschaffen haben, lassen wir dieses Potenzial bislang ungenutzt. Wir wollen prüfen, ob sichere Schwimmbäder in der Weser oder geeigneten Hafenbecken hier möglich sind. Das wäre ein echter Gewinn für die Lebensqualität, den Sport und den Tourismus.“
Geringer Auwand, großer Ertrag
Dabei sollen von Anfang an auch die Interessen der Bremer Schwimm- und Wassersportvereine berücksichtigt werden. Die FDP fordert, dass der Senat die…

Serieneinbrecher landet hinter Gittern
Wegen mehrerer Kupfer- und Werkzeugdiebstähle ist ein 45-jähriger Bremerhavener in den vergangenen Tagen aufgefallen. Nachdem die Polizei ihn erneut mit mutmaßlich gestohlenen Objekten feststellte, ging es für den Mann nun in Untersuchungshaft.
Am Dienstagmorgen fiel einer Zivilstreife der Bremerhavener Polizei ein Mann auf, der in den Tagen zuvor bereits mehrmals mit Diebstählen, u.a. von Kupferrohren, in Verbindung gebracht wurde. Jetzt führte er einen großen Koffer mit sich und lief mit zwei weiteren Männern zu einem Schrotthändler. Als der 45-Jährige bei dem Betrieb den Koffer öffnete und daraus Kupferrohre hervorholte, um diese mutmaßlich zu veräußern, griffen die Beamten ein. Sie beschlagnahmten die Rohre und fertigten eine Strafanzeige gegen das Trio. Anschließend liefen die drei Beschuldigten zur Wohnung eines der Männer in Geestemünde zurück.
Nur wenige Minuten danach
...meldete der Eigentümer eines im Bau befindlichen Mehrfamilienhauses, dass aus dem Objekt…

Gesundheitssenatorin geht gegen Konversionsbehandlungen vor
Konversionsbehandlungen zielen auf die Veränderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung oder der selbstempfundenen geschlechtlichen Identität ab und sind hoch umstritten: Bereits für das Werben, Anbieten oder Vermitteln droht eine Geldbuße von bis zu 30.000 Euro.
Die Zuständigkeit für diese Bußgeldbußverfahren liegt nun per Verordnung bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz - Betroffene können sich bei der Behörde melden. Konversionsbehandlungen richten sich vor allem an Jugendliche und werden außer in heilkundlichen auch in religiösen und weltanschaulichen Kontexten angeboten. Schätzungen zufolge gibt es pro Jahr deutschlandweit 1.000 bis 2.000 Betroffene.
Sensibler Umgang wird zugesichert
Dazu sagt Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: "Ich möchte Betroffene ermutigen, sich zu melden, damit gegen entsprechende Praktiken und gegen diejenigen, die sie anbieten, vorgegangen werden kann." Personen, denen gegenüber für Konversionsbehandlungen…

Geschüttelt oder gerührt? Hauptsache ohne Alkohol!
Ein Sommerabend, es ist angenehm mild, die Stimmung locker: ein leckeres Getränk im Glas darf da nicht fehlen. Insbesondere Cocktails passen hervorragend zu den sommerlichen Temperaturen - auch und gerade ohne Alkohol, weshalb der Martinsclub nun mit dem Projekt "Bunt gemixt" durch Bremen tourt.
Cocktails schmecken toll und machen auch optisch etwas her. Und sie lassen sich hervorragend ganz ohne Alkohol zubereiten. "Das ist ideal für Partys – oder, wenn es einfach mal etwas Besonderes sein soll“, findet Luca Beranek. Alkoholfreie Cocktails sind ihr Metier: Sie arbeitet als Koordination des inklusiven Projektes „Bunt gemixt“, das der Martinsclub Bremen e. V. jüngst an den Start gebracht hat. Ziel des von der Deutschen Fernsehlotterie geförderten Vorhabens ist es, leckere, alkoholfreie Cocktails zu mischen – und gleichzeitig über die Risiken von Alkohol aufzuklären. Damit führt der Martinsclub die Idee von „Jim’s Bar“ fort, die bis vor wenigen Jahren mit einem…

