Archive - Donnerstag, 2. Juli 2026

Bewaffneter Mann löst Polizeieinsatz aus
Anwohner alarmierten am späten Dienstagabend in Blumenthal über Notruf die Polizei, weil ein Mann vor seinem Wohnhaus an der Köhlhorster Straße zunächst in ein fremdes Auto einsteigen wollte und danach mit einem gezückten Messer die Nachbarn bedrohte und eine Eisenkette von seinem Balkon warf.
Als der 55-Jährige das fremde Auto entern wollte, verhinderten das die Fahrerin und zu Hilfe kommende Passanten, indem sie den Mann wegschubsten. Als er im Anschluß auf seinem Balkon eskalierte, zogen die eingetroffenen Polizisten Schusswaffen und Taser, um ihn vorläufig festnehmen zu können. Nach einer ärztlichen Begutachtung wurde er zwangsweise in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Auf dem Transport trat, schlug und biss er die Polizisten, doch ernsthaft verletzt wurde zum Glück niemand.

Übers Wasser gehen: 9. Bremer Brückenlauf am Samstag
Der 9. Bremer Brückenlauf versammelt an diesem Samstag (4. Juli) zum bereits achten Mal die Läufer und Läuferinnen aus der Region im Start-Ziel-Bereich am Weserwehr. Die beliebte Strecke entlang von Weser und Werdersee lässt sich dabei auf ganz verschiedene Weise absolvieren.
Los geht’s mit dem „Unterwäsche-Lauf“ über fünf Kilometer um 16.30 Uhr, später kommt der Nachwuchs beim Bambini-Lauf (17.25 Uhr) und dem Kidsrun (17.35 Uhr) auf seine Kosten. Schließlich bitten der Halbmarathon (17.45 Uhr), die 5 Kilometer (17.55 Uhr) und die 10 Kilometer (18.05 Uhr) die Teilnehmenden auf den Parcours. Dabei wird allerdings über die gekürzte Strecke des Vorjahres gelaufen. Denn die marode Stephani-Brücke an der Oldenburger Straße erfordert grundsätzlich eine Sondererlaubnis der Autobahn GmbH, und die Brücken in der City kamen diesmal wegen der benachbarten Breminale nicht infrage.
Nicht alle Brücken
„Es tut uns zwar leid, dass der Brückenlauf nun nicht mehr über alle…

Fahrbahnsanierungen im Bremer Westen
Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) möchte die Sommerzeit nutzen, um dringend anstehende Fahrbahnsanierungen umzusetzen. Die Planungen für zwei Maßnahmen im Bremer Westen sind nun abgeschlossen, womit auch die Bauzeitfenster feststehen.
Am 24. März hatte der Senat ein umfangreiches Sanierungsprogramm für Bremens Verkehrswege beschlossen. In den kommenden zwei Jahren werden rund 15 Millionen Euro zusätzlich in die Erneuerung von Straßen, Rad- und Gehwegen investiert. "Uns ist sehr daran gelegen, die Maßnahmen in einer möglichst kurzen Bauzeit umzusetzen, um auch die Auswirkungen auf den fließenden Verkehr sowie Anwohnende so gering wie möglich zu halten", erläutert Mark Castens, Referatsleiter in der ASV-Fachabteilung "Straßenerhaltung".
Wo und wann wird saniert?
Ritterhuder Heerstraße
Das Amt für Straßen und Verkehr plant, die Fahrbahn der Ritterhuder Heerstraße zwischen den Anschlussstellen zur A27 bis zum Einmündungsbereich Wasserhorst/Wummensiede…

Pilotstudie des Robert Koch-Instituts in der JVA Bremen
Ein Jahr lang führte ein Team des Robert Koch-Instituts (RKI) eine bundesweit einmalige Pilotstudie in der Justizvollzugsanstalt Bremen durch, um Erkenntnisse zu chronischen Infektionskrankheiten, sozialen Einflüssen auf die Gesundheit von Menschen und zu deren Drogenkonsum vor und während der Haft zu gewinnen.
"An der Pilotstudie haben freiwillig 159 Gefangene sowie zahlreiche Mitarbeiter der JVA teilgenommen und so einen wichtigen Beitrag zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen geliefert", sagte Senatorin Claudia Schilling. Zentrales Ergebnis: Die häufigsten gesundheitlichen Probleme in Haft sind Suchterkrankungen, Entzugserscheinungen und psychische Erkrankungen. Zudem berichteten die Teilnehmenden häufig über Rückschmerzen und weitere orthopädische Beschwerden, Zahnprobleme sowie Infektionskrankheiten.
Infektionen und Drogen
Auch die psychische Gesundheit spielte bei der Studie eine wichtige Rolle. Unter Nervosität, Niedergeschlagenheit und Unruhe leiden rund 80 Prozent…

Polizei zieht Raser aus dem Verkehr
Dienstagabend führten Einsatzkräfte der spezialisierten Verkehrsüberwachung Geschwindigkeitskontrollen in der Merkurstraße im Güterverkehrszentrum durch. Dabei wurden erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt: Die Fahrer müssen mit empfindlichen Bußgeldern und Fahrverboten rechnen.
Insgesamt wurden 67 Fahrzeuge gemessen. Bei erlaubten 50 km/h innerorts war der schnellste Pkw mit satten 124 km/h und der schnellste Laster mit immerhin 82 km/h unterwegs. Fünf Fahrer erwarten hohe Bußgelder und Fahrverbote.

