Archive - Freitag, 26. Juni 2026
Winnie SchmitzDIE FAMILIENUNTERNEHMER in Bremen: Sondervermögen für Wirtschaftswachstum einsetzen
Kommende Woche kommt der Bremer Koalitionsausschuss von SPD, Linke und Grüne zusammen, um über das Maßnahmenpaket zum Klimaschutz in Bremen aus dem Sondervermögen zu entscheiden. Dazu erklärt Peter Bollhagen: „Dies ist nicht die Zeit für politische Prestigeprojekte“
Und weiter: „Die Diskussion um die Verwendung des Sondervermögens zeigt immer deutlicher, wohin die Reise gehen soll: Statt die Zukunft Bremens durch Investitionen in die dringend benötigte Infrastruktur zu sichern, versuchen die Grünen offenbar, ihre langjährigen Lieblingsprojekte zu finanzieren. Doch das Sondervermögen ist kein Selbstbedienungsladen für politische Prestigeprojekte. Es wurde geschaffen, um Bremen zukunftsfähig zu machen, nicht, um grüne Wunschzettel abzuarbeiten." Gerade jetzt brauche Bremen Investitionen in funktionierende Straßen, Brücken und Verkehrswege. Eine leistungsfähige Infrastruktur sorge für fließenden Verkehr, reduziere Staus und damit auch unnötige Emissionen. Wer täglich…

39-Jähriger wird bei Auseinandersetzung in Straßenbahn lebensgefährlich verletzt
Am Mittwochmittag kam es in einer Straßenbahn im Ortsteil Ostertor zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen, bei der auch Glasflaschen als Waffen dienten. Dabei wurden drei Beteiligte verletzt, einer davon lebensgefährlich.
Nach bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich in der gut besetzten Bahn zunächst ein verbaler Streit zwischen zwei 27 und 39 Jahre alten Männern, der in eine körperliche Auseinandersetzung unter Einsatz von Glasflaschen und anderen Gegenständen mündete. Der 39-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Schnittverletzungen und musste notoperiert werden - er ist mittlerweile stabil. Der 27-Jährige sowie die Begleiterin des 39-Jährigen, eine 33-jährige Frau, wurden ebenfalls verletzt.
Täter festgenommen
Mehrere Fahrgäste hatten versucht, die Beteiligten zu trennen. Der jüngere Kontrahen flüchtete zunächst, konnte jedoch wenig später im Bereich der Gertrudenstraße von Einsatzkräften gestellt werden. Er und die 33-Jährige wurden vorläufig festgenommen.…
Senatspressestelle BremenInnensenatorin bedankt sich bei Feuerwehr für Einsatz in Martinistraße
Wie berichtet, was am Montagmittag in einem Geschäftsgebäude in der Martinistraße ein Feuer ausgebrochen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpfte ab dem ersten Tag die Flammen, doch der Einsatz sollte erst gestern enden. Innensenatorin Dr. Eva Högl machte sich selbst vor Ort ein Bild vom Geschehen.
"Allen Frauen und Männern der Feuerwehr, der Polizei und allen Beteiligten, die in diesen Tagen in der Martinistraße im Einsatz waren, danke ich sehr herzlich", lobte die Innensenatorin. "Bei dieser Hitze, auf einem Dach, in voller Montur - das war schwere und gefährliche Arbeit. Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr haben Hand in Hand gearbeitet, eine Werksfeuerwehr hat mit angepackt und Hilfe kam sogar aus Niedersachsen, von der Feuerwehr aus Lilienthal. So sieht gute Zusammenarbeit aus. Dass kein Mensch zu Schaden gekommen ist, das ist ihr Verdienst. Und deshalb verdienen sie Dank, Anerkennung und Respekt."

Gesundheitsamt warnt vor dem Konsum von „Spice“
Aufgrund einer steigenden Anzahl von medizinischen Notfällen warnt das Gesundheitsamt Bremen ausdrücklich vor dem Konsum von als "Spice" bezeichneten Substanzen. Die Folgen können schwerwiegend sein.
"Spice" ist die Verkaufsbezeichnung für eine Droge, die aus synthetischen Cannabinoiden sowie verschiedenen getrockneten Pflanzenteilen besteht und geraucht wird. Häufig handelt es sich um Trägerstoffe oder Kräutermischungen, die mit synthetischen Substanzen versetzt sind. Die Wirkung ähnelt der von Tetrahydrocannabinol (THC), tritt jedoch deutlich schneller ein und ist durch die wechselnden Inhaltsstoffe und Dosierungen nur schwer vorherzusagen.
Hohes Risiko
"Je nach Zusammensetzung und Dosierung kann es zu schweren Vergiftungen und Nebenwirkungen kommen. Diese können sowohl psychische Symptome wie starke Angstzustände, Wahnvorstellungen oder Halluzinationen umfassen, aber auch heftige körperliche Symptome wie Bewusstlosigkeit, Atemstörungen bis hin zum Atemstillstand, Krampfanfälle…

Tourist am Fernbusterminal ausgeraubt
Drei unbekannte Täter attackierten am Mittwochabend am Fernbusterminal in der Bahnhofsvorstadt einen 32 Jahre alten Touristen. Sie schlugen ihn und stahlen seine Geldbörse, Dokumente und das Mobiltelefon.
Gegen 21:20 Uhr wurde die Polizei zum Fernbusterminal am Rosa-Parks-Ring gerufen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf den 32-Jährigen aus Dänemark, der angab, kurz zuvor an einem Durchgang des Terminals von drei Männern attackiert worden zu sein. Sie hätten ihn, als er dort auf einer Bank saß und auf seinen Bus wartete, umgehend mit Schlägen traktiert. Erst als die Angreifer von ihm abließen, bemerkte der zum Glück nur leicht verletzte Tourist, dass Geldbörse, Mobiltelefon und Ausweispapiere fehlten.

Historisch maritime Matjestage wegen Hitzewarnung abgesagt
Der für das Wochenende geplante historische Markt der Fogelvreien am Utkiek als Neuauflage der Vegesacker Matjestage ist abgesagt. Grund sind auch hier die aktuellen Hitzewarnungen sowie die Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes.
Nach sorgfältiger Abwägung haben sich die Organisatoren dazu entschieden, die Veranstaltung nicht durchzuführen. „Sicherheit und Gesundheit unserer Besucher sowie aller Akteure haben für uns oberste Priorität. Angesichts der vorhergesagten Temperaturen wäre eine Durchführung nicht verantwortungsvoll“, so die Veranstalter.
Um ein Jahr verschoben
Der historische Markt mit Handwerk, Musik, Gauklern und maritimem Programm war als Neuauflage der bisherigen Traditionsveranstaltung „Vegesacker Matjestag“ geplant und sollte so ein noch größeres Publikum begeistern. Im kommenden Jahr will man das Konzept erneut aufzugreifen und den historischen Markt dann unter hoffentlich besseren Bedingungen nach Vegesack zu bringen.

