Archive - Mittwoch, 17. Juni 2026

Wohnung in Flammen: fünf Personen gerettet
Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Huchting rettete die Feuerwehr heute am frühen Morgen fünf Personen aus dem Gebäude. Die Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert werden.
Gegen 3:15 Uhr lief der Einsatz im Ortsteil Kirchhuchting an: Eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftsgebäudes brannte lichterloh. Als die ersten Einheiten der Feuerwehr vor Ort eintrafen, gingen direkt Atemschutztrupps zur Menschenrettung in das Brandobjekt vor. Parallel dazu wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht. Die Kräfte retteten zwei Personen aus dem Gebäude, drei weitere konnten in den Dachbereich flüchten und befanden sich dort zunächst in Sicherheit. Sie wurden im weiteren Einsatzverlauf gerettet. Alle fünf Menschen mussten wegen Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser transportiert werden.
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Senat beschließt Neufassung des Bremischen Verfassungsschutzgesetzes
Der Senat hat gestern den Entwurf eines neuen Bremischen Verfassungsschutzgesetzes beschlossen. Das bisherige Gesetz wird damit umfassend überarbeitet und an die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts angepasst.
Das geltende Bremische Verfassungsschutzgesetz stammt aus dem Jahr 2013. Mehrere Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts haben seitdem neue Anforderungen formuliert, denen das bisherige Recht nicht mehr genügt. Zugleich haben sich die Bedrohungen weiterentwickelt: Extremismus, Spionage und Sabotage durch ausländische Staaten sowie staatlich gesteuerte Desinformationen im digitalen Raum stellen den Verfassungsschutz vor neue Herausforderungen. Dazu Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Das Gesetz ist ein guter Kompromiss zwischen einer effektiven Handlungsgrundlage für den Verfassungsschutz auf der einen und der Wahrung der Grundrechte auf der anderen Seite. Damit werden wir sowohl der Bedrohungslage, als auch den Anforderungen unseres Rechtsstaates gerecht."
Was das…
FreepikSchüsse in der Bürgermeister-Smidt-Straße
Mehrere Zeugen meldeten der Polizei in der Nacht auf Dienstag eine Auseinandersetzung und zwei Schussgeräusche in der Bürgermeister-Smidt-Straße. Gegen 1.00 Uhr waren mehrere Personen in Streit geraten, wobei eine Holzlatte und eine Schreckschusswaffe zum Einsatz kamen.
Die alarmierten Einsatzkräfte trafen in einem Durchgang an der Bürgermeister-Smidt-Straße noch vier Personen an, die zuvor mit zwei weiteren Personen aneinander geraten waren. Die Beteiligten kennen sich untereinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll eine Holzlatte eingesetzt worden sein und aus einer Schreckschusswaffe wurden zwei Schüsse in die Luft abgegeben.
Holzlatte mit Blut darauf
Die Polizei sicherte im Bereich des Hinterhofs zwei Patronenhülsen als Beweismittel, die mutmaßliche Schreckschusswaffe konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Dafür entdeckte man eine Holzlatte mit Blut darauf. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war es bereits am Vorabend zu einer Auseinandersetzung zwischen Personen…

Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer aus Elektrofahrzeug
Die Feuerwehr Bremerhaven wurde am Dienstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in die Straße Am Seedeich im Ortsteil Fischereihafen alarmiert. Ein Pkw war frontal mit einem mit Asphalt beladenen Lkw kollidiert.
Der 63-jährige Fahrer des Lasters wurde bei dem Unglück nur leicht verletzt und hatte sein Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Der 44-jährige Fahrer des Pkw aber war bewegungsunfähig in seinem komplett deformierten Elektrofahrzeug eingeklemmt und musste mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Während der gesamten Maßnahmen erfolgte die medizinische Versorgung des Schwerverletzten durch einen Notarzt unmittelbar im Fahrzeug. Im Anschluss wurde der Mann zur weiteren Behandlung in ein Bremerhavener Krankenhaus transportiert.
Risikofaktor Hochvoltbatterie
Da es sich bei dem verunfallten Pkw um ein Elektrofahrzeug handelte, traf die Feuerwehr wegen der eventuell beschädigten Hochvoltbatterie vorsorglich besondere Sicherungsmaßnahmen:…

Inklusiver Graffiti-Ferienkurs in Vegesack
Der Martinsclub Bremen e. V. und das DRK-Jugendfreizeitheim Alt-Aumund organisieren in Vegesack einen inklusiven Graffiti-Kurs für junge Leute ab zwölf Jahren: Teilnehmende können in den Sommerferien den Umgang mit Spraydosen lernen und verschiedenen Graffiti-Techniken einüben.
Vorkenntnisse sind für den Ferienkurs nicht nötig. Er findet von Mittwoch, 22. Juli bis Freitag, 24. Juli, jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr statt. Treffpunkt ist das DRK-Jugendfreizeitheim Alt-Aumund im Aumunder Heerweg 89. Interessierte können sich bei Anne Angenendt telefonisch unter 0421-43 81 88 107 sowie per E-Mail unter jugend@martinsclub.de anmelden; die Teilnahme kostet 15 Euro.
Bildquelle: Frank Scheffka

