Archive - Montag, 15. Juni 2026

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Videoleitstelle beobachtet Brandstiftung

Dank der Beobachtung durch die Videoleitstelle der Polizei konnte gestern Nacht eine mutmaßliche Brandstiftung in Mitte schnell aufgeklärt werden. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung behielt die Videoleitstelle den Tatverdächtigen im Blick: Er wurde wenig später im Bereich der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof gestellt. Mitarbeitende der Videoleitstelle bemerkten einen 30 Jahre alten Mann, der an einer Gebäudefassade in der Bahnhofstraße hantierte. Kurz darauf entwickelte sich dort ein Feuer. Einsatzkräfte der Polizei waren schnell vor Ort und konnten die Flammen zunächst mit einem Pulverlöscher eindämmen. Die Feuerwehr übernahm anschließend die Nachlöscharbeiten. So blieb der entstandene Sachschaden gering. Die weiteren Ermittlungen wegen Brandstiftung dauern an. Bildquelle: Fotolia

Segelboot sinkt während Regatta, zwei Jugendliche gehen über Bord

Während einer Regatta kam es am Samstag auf der Weser in Höhe Hasenbüren zu einer Kollision zwischen zwei Segelbooten, wobei eines kenterte und sank. Die Besatzung, zwei 14- und 18-Jährige, ging dabei über Bord. Helfer auf einem Beiboot konnten sie unversehrt aus dem Wasser retten.  Die beiden Jugendlichen segelten am Mittag beim Segel-Cup flussabwärts in Richtung Hasenbüren und mussten wegen des starken Windes mehrfach kreuzen. Nach der letzten Wende kam es bei starken Windböen in der Mitte des Fahrwassers zum Zusammenstoß mit einem von Backbord kommenden Segelboot. Dabei kenterte das Boot und die Jugendlichen fielen ins Wasser. Sie trugen Rettungswesten und konnten so wohlbehalten von der Besatzung eines Beibootes geborgen werden, während ihr Segelboot mit Wasser voll lief und sank. Der andere Segler konnte den Heimathafen in Lemwerder eigenständig erreichen. Der 55-jährige Skipper blieb ebenfalls unversehrt. Das gesunkene Boot wird in den kommenden Tagen durch den Eigner…

Eichenprozessionsspinner breitet sich in Bremen aus

In Bremen sind aktuell an vielen Bäumen rot-weiße Bänder mit der Aufschrift „Achtung Eichenprozessionsspinner“ zu sehen. Der Umweltbetrieb (UBB) hat diese Markierungen angebracht, um gemeinsam mit Fachfirmen befallene Bäume schnell zu erkennen und gezielt zu handeln. Der Eichenprozessionsspinner breitet sich seit einigen Jahren auch im Norden Deutschlands aus und ist inzwischen im gesamten Stadtgebiet von Bremen zu finden. Es gibt keine einzelnen Hotspots mehr – betroffen sind alle Stadtteile. Der Umweltbetrieb Bremen verzeichnet jetzt schon mehr befallene Bäume als im gesamten Vorjahr. Ein starker Befall durch den Eichenprozessionsspinner kann zu Kahlfraß an Eichen führen, was die Bäume schwächt. Gesundheitsgefahr durch Brennhaare Die Raupen entwickeln im Laufe ihres Zyklus feine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten, das bei Menschen starken Juckreiz, Hautausschläge und in manchen Fällen auch Atembeschwerden oder Augenreizungen auslösen kann. In seltenen Fällen…

Arme Mütter

Laut einer aktuellen Veröffentlichung der Arbeitnehmerkammer zu Erwerbstätigkeit von Müttern haben nur 52 Prozent aller Mütter mit Kita-Kindern im Land Bremen einen Job – die wenigsten im Bundesvergleich. Für Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm ein unhaltbarer Zustand.  Bremen hat bundesweit die höchste Armutsquote, Frauen und insbesondere Alleinerziehende sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Das hat der jüngst veröffentlichte Armutsbericht nachgewiesen. "Eigenständige Existenzsicherung sollte für Frauen normal sein – ist es aber leider immer noch nicht", so Bettina Wilhelm. "Für Eltern gilt: Das Ehegattensplitting muss weg oder so verändert werden, dass es die Versorgerehe nicht mehr begünstigt. Die Partnermonate im Elterngeld müssen gleich verteilt werden - volles Elterngeld nur, wenn beide Eltern sich Erwerbs- und Sorgearbeit gleichberechtigt teilen. Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, geteilte Führung und die Wertschätzung von Vätern, die aktiv…

1,85 Millionen Euro für Gesundheitszentrum in Gröpelingen

Der Senat hat den Einsatz von 1,85 Millionen Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm "Sozialer Zusammenhalt” für ein integriertes Gesundheitszentrum in Gröpelingen beschlossen. Mit den Mitteln wird das Gebäude "Beim Ohlenhof 14" modernisiert; die Gesamtinvestition liegt bei rund 4,6 Millionen Euro. Auf einer Bruttogrundfläche von 1.960 Quadratmetern sollen künftig verschiedene Professionen sektorenübergreifend und interdisziplinär zusammenarbeiten und eine ganzheitliche Versorgung auf medizinischer, pflegerischer, präventiver, kurativer, rehabilitativer und sozialer Ebene bieten. Gröpelingen ist im stadtweiten Vergleich überdurchschnittlich von Armut betroffen. Zu den gesundheitlichen Folgen zählen unter anderem eine niedrigere Lebenserwartung, eine höhere Säuglingssterblichkeit und schlechtere Befunde bei den Schuleingangsuntersuchungen. Zugleich gibt es im Stadtteil weniger medizinisches und therapeutisches Personal als in anderen Stadtgebieten. Armut ist keine Option Bausenatorin…