Archive - Dienstag, 9. Juni 2026
SenatspressestelleBremer Senatorin Vogt unterzeichnet nationalen Schulterschluss für schnelleren Glasfaser- und Mobilfunkausbau
Bund, alle 16 Bundesländer, kommunale Spitzenverbände und führende Telekommunikationsunternehmen haben am gestrigen Montag, den 08. Juni 2026, in Berlin das Memorandum of Understanding (MoU) "Bestes Netz für Deutschland" unterzeichnet. Für Bremen hat Senatorin Kristina Vogt die Absichtserklärung mitgezeichnet. Das Wirtschaftsressort begrüßt die Vereinbarung als wichtiges Signal für eine koordinierte und messbar gesteuerte Entwicklung digitaler Infrastrukturen in ganz Deutschland.
Die Telekommunikationsbranche hat im Rahmen des MoU-Prozesses erhebliche Investitionen angekündigt: Allein 2026 sind 8,5 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau vorgesehen. Damit sollen bundesweit rund 5,7 Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgt werden. Für den Mobilfunkausbau sind 2026 zusätzlich 2,4 Milliarden Euro eingeplant. Auch für 2027 und 2028 sind bereits heute Milliardeninvestitionen absehbar.
Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: "Eine leistungsfähige…

Rathaus und Roland im Mittelpunkt der Bremer Welterbetage 2026
Vom 5. bis zum 7. Juni 2026 wurde mit den Bremer Welterbetagen das UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland in den Mittelpunkt gerückt: Seit über 20 Jahren steht das Ensemble am Bremer Marktplatz auf der Welterbeliste.
Den Auftakt der Bremer Welterbetage gab Bürgermeister Bovenschulte zusammen mit 350 Schulkindern aus Bremen und Bremerhaven mit dem Mitsingest "Bremen so frei – Ein Fest in 11" Liedern am 5. Juni in der Oberen Halle des Rathauses. Die "musikalische Reise" führte durch die bewegte Geschichte des Zwei-Städte-Staates. Höhepunkt des bunten Programms waren dann die kostenlosen Führungen durch das Bremer Rathaus am diesjährigen UNESCO-Welterbetag: Am 7. Juni wurden 29 Besuchergruppen mit insgesamt 962 Teilnehmenden durch das historische Rathaus geführt. Weitere Programmpunkte waren eine Rathauserkundung mit Public-History-Studierenden der Universität Bremen, eine Weinprobe mit der Deutschen Weinkönigin, eine musikalische Kinderbuchlesung sowie ein Konzert des Europäischen…

Zwei Tatverdächtige nach insgesamt zehn Kfz-Aufbrüchen gestellt
Am Sonntag brach ein 47-jähriger Mann in der Überseestadt gleich vier Fahrzeuge auf, was eine 28-jährige Frau in der darauffolgenden Nacht noch toppte: Einsatzkräfte nahmen sie vorläufig fest, nachdem sie bei insgesamt sechs Autos die Scheiben eingeschlagen hatte.
Der erste Kfz-Aufbruch ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 8:20 Uhr in der Neptunstraße. Ein Vorbeifahrer ertappte den 47-Jährigen auf frischer Tat und konnte ihn bis zum Eintreffen der Polizei an der Flucht hindern. Der Täter wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Es dauerte allerdings nicht lange, bis er sich in die Parallelstraße (Johann-Jacobs-Straße) begab und dort drei weitere Fahrzeuge aufbrach. Einsatzkräfte stellten ihn samt der Beute in der Nähe des Tatortes. Eine Haftprüfung verlief negativ.
Glasscherben und ein Notfallhammer
Anders erging es einer 28-jährigen Dame, die in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Bromberger Straße insgesamt sechs Fahrzeuge aufknackte. Dank…

Was tun gegen überlastete Notaufnahmen?
Mehr als 200.000 Menschen werden jedes Jahr in den Notaufnahmen in Bremen und Bremerhaven behandelt. Laut aktuellem Krankenhausspiegel sind die Notaufnahmen zunehmend überlastet, weil sie von vielen Patienten auch bei bei Nicht-Notfällen aufgesucht werden.
Dazu Ole Humpich, gesundheitspolitischer Sprecher und stv. Vorsitzender der FDP-Fraktion Bremen: „Wenn immer mehr Menschen mit Beschwerden in die Notaufnahme gehen, die eigentlich in einer Arztpraxis behandelt werden könnten, leiden am Ende diejenigen darunter, die tatsächlich dringend medizinische Hilfe benötigen. Deshalb braucht Bremen eine bessere Steuerung der Patientenströme. Digitale Symptom-Lotsen und transparente Informationen über aktuelle Wartezeiten könnten vielen Menschen bereits vor dem Gang ins Krankenhaus Orientierung geben und die Notaufnahmen spürbar entlasten."
Hilfe für die Helfer
Das Phänomen ist den immer längeren Wartezeiten auf Termine in Arztpraxen geschuldet und hat unerwartete Konsequenzen:…

Bedrohung und sexuelle Belästigung im Zug nach Bremen
Am Samstagnachmittag soll ein in Hamburg wohnhafter Mann im Zug auf der Strecke von Hamburg nach Bremen eine unbekannte Frau bedroht, sexuell belästigt und beleidigt haben. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Opfer.
Zeugenberichten zufolge, habe die Frau sehr verängstigt gewirkt und versucht, sich der äußerst unangenehmen Situation zu entziehen, indem sie am Bahnhof Buchholz aus dem Metronomzug ausstieg. Der 46-Jährige habe ihr noch folgen wollen, sei jedoch von anderen Fahrgästen am Ausstieg gehindert worden. Die insgesamt vier Zeugen informierten anschließend über den Zugbegleiter die Bundespolizei, die am Bremer Hauptbahnhof bereits auf den Täter wartete.

Golf kracht in Streifenwagen: 3 Verletzte
Am späten Sonntagnachmittag kam es zu einem heftigen Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Funkstreifenwagens in Bremerhaven. Drei Personen wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer.
Am Einsatzort leisteten Zeugen sowie die eingetroffenen Polizeibeamten Erste Hilfe. Der unfallbeteiligte Streifenwagen sowie ein VW Golf waren stark deformiert; der Fahrer musste mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geborgen und schwer verletzt in eine Klinik gebracht werden. Auch der schwer verletzte Fahrer des Polizeifahrzeugs sowie sein Beifahrer wurden durch den Rettungsdienst in Bremerhavener Krankenhäuser gebracht.
Mit Blaulicht und Martinshorn?
Nach ersten Erkenntnissen war der Streifenwagen mit Sonder- und Wegerechten auf dem Weg zu einem Einsatz auf der Hans-Böckler-Straße in westlicher Richtung unterwegs gewesen. Im Kreuzungsbereich der Kurt-Schumacher-Straße kam es dann zur folgenschweren Kollision mit dem querenden VW Golf. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang.
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