Archive - Montag, 1. Juni 2026

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Die Bremer Delegation kehrt nicht nur mit Preisen, sondern auch mit vielen neuen Eindrücken, Kontakten und großer Motivation für zukünftige Forschungsprojekte zurück.Claudia Teschner

Bremer Nachwuchsforschende überzeugen beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht

Mit starken Projekten, großer wissenschaftlicher Neugier und beeindruckendem Engagement haben die Bremer Teilnehmenden beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Herzogenaurach überzeugt. Vom 28. bis 31. Mai 2026 präsentierten Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher ihre innovativen Projekte beim großen Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. Der Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, zeigte sich hocherfreut: "Allen Bremer Jungforscherinnen und Jungforschern gratuliere ich sehr herzlich zu ihren Leistungen beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht. Die Teilnehmenden haben mit innovativen Ideen, Ausdauer und herausragendem Engagement überzeugt. Unsere Qualitätsoffensive setzt genau hier an: Sie stärkt die Bildungsqualität in Bremen und schafft so bessere Voraussetzungen für wissenschaftliche Neugier." Insgesamt traten 159 junge Talente mit 116 Forschungsprojekten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und…

Überfall auf Tankstelle in Gröpelingen

Ein bislang unbekannter Täter überfiel heute Nacht gegen 3.00 Uhr eine Tankstelle in der  Stapelfeldstraße. Zunächst schlug er mit einem Hammer die Fensterscheibe eines Büroraums ein und bedrohte dann einen 24 Jahre alten Mitarbeiter mit einem Messer. Der Räuber forderte die Öffnung der Kasse, schnappe sich Bargeld und flüchtete anschließend durch das zuvor eingeschlagene Fenster in unbekannte Richtung. Er war mit einer Sturmhaube maskiert und sprach gebrochen Deutsch. Die Polizei Bremen ermittelt wegen schweren Raubes. Bildquelle: Markus Beck / Fotolia  

Massive Kritik von FDP und Bündnis Deutschland am Jobcenter-Kreativraum für 600.000 Euro

Mit Unverständnis reagieren die Fraktionen von FDP und Bündnis Deutschland auf einen sogenannten „Kreativraum“ des Bremer Jobcenters, dessen Kosten sich offenbar auf rund 600.000 Euro belaufen. „Natürlich spricht nichts gegen moderne Arbeitsplätze oder vernünftige Aufenthaltsräume für Mitarbeiter. Aber in einer Stadt, die unter massiven finanziellen Problemen, maroder Infrastruktur und enormen sozialen Herausforderungen leidet, muss die öffentliche Hand endlich wieder ein Gefühl für Maß und Prioritäten entwickeln“, erklärt Sven Schellenberg, arbeitspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis Deutschland in der Bremischen Bürgerschaft. Wachsende Realitätsferne Gerade angesichts steigender Belastungen für Bürger und Steuerzahler wirke ein derart kostspieliges Projekt wie ein Symbol wachsender Realitätsferne innerhalb staatlicher Strukturen.„Viele Menschen in Bremen müssen jeden Euro zweimal umdrehen. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass Behörden zunehmend…

Festival Maritim mit neuer Leitung und Blick nach Osten

Vom 31. Juli bis 2. August findet in Vegesack wieder das Festival Maritim statt – mit neuem Leitungsteam, neuen Impulsen und einem inhaltlichen Schwerpunkt, der dieses Mal gleich mehrere Bands aus dem Nachbarland Polen auf die Bühnen an der Weser holt. Mit rund 100.000 Besuchern gehört das Festival zu den größten Kulturveranstaltungen Bremens und Norddeutschlands. Gleichzeitig bleibt es eng mit seinem Standort an der Maritimen Meile Vegesack verbunden. Diese Verbindung ist Teil seiner besonderen Qualität: ein international hochrelevantes Musikfest, das direkt am Wasser stattfindet und dennoch offen und zugänglich bleibt. 2026 markiert dabei einen Wendepunkt, denn nach über zwei Jahrzehnten prägender Arbeit ist Mitgründer Fritz Rapp in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Mit Martha Hochschild übernimmt erstmals eine Frau die operative Verantwortung, die auch direkt die strategische Richtung vorgibt. „Das Festival ist für viele internationale Musiker ein fester Anlaufpunkt…

Gewalt im Regionalexpress

Am vergangenen Freitag kam es in einer Regionalbahn nach Bremerhaven zu einem gewalttätigen Vorfall: Ein 54 Jahre alter Fahrgast beleidigte und bedrohte den Zugbegleiter und den Lokführer, zog die Notbremse und warf dann mit Schottersteimnen aus dem Gleisbett um sich. Weil er bei der Kontrolle keinen Fahrausweis vorlegen konnte, beleidigte der 54-Jährige den Zugbegleiter und drohte damit, ihn mit einem Feuerlöscher zu schlagen. Im weiteren Verlauf zog er die Notbremse und verließ den Zug bei Lunestedt auf freier Strecke. Es flogen  Beleidigungen und Schottersteine Nachdem der Zugbegleiter ihn aufforderte, wieder einzusteigen, bewarf ihn der rabiate Mann aus Hannover mit Schottersteinen aus dem Gleisbett. Als der Lokführer seinem Kollegen zu Hilfe kam, wurde auch er beleidigt und bedroht. Im Anschluss flüchtete der Täter zunächst in unbekannte Richtung, konnte jedoch später von Einsatzkräften festgenommen werden. Bildquelle: Fotolia    

Die Dechanatstraße ist nun Klimastraße

Nach mehrmonatiger Bauzeit ist die Umgestaltung der Dechanatstraße zu ersten Klimastraße in der Bremer Innenstadt nun abgeschlossen. Das bedeutet, dass sie jetzt besser gewappnet ist hinsichtlich Starkregenereignissen und dank einer attraktiven Gestaltung darüber hinaus eine höhere Aufenthaltsqualität bietet. Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung: "Wir gestalten barrierefreie und sichere Wege, damit sich alle hier problemlos bewegen können – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Straßenbahn. Und wir schaffen Plätze, die zum Verweilen einladen.“  Das Entree zum Schnoor wurde im Rahmen des Bundesförderprogrammes "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" in der Bremer Innenstadt als Pilotraum für den modellhaften Umbau als Ergebnis eines Beteiligungsverfahrens ausgewählt. Die Neugestaltung soll gleichermaßen eine Verbesserung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität wie eine Erhöhung der Klimaresilienz erzielen. Dafür wurden Flächen…