Archive - Donnerstag, 28. Mai 2026
FreepikSchüsse in der Neustadt
Im Buntentorsteinweg lief gestern Vormittag ein größerer Polizeieinsatz, nachdem Zeugen Schüsse gemeldet hatten. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen am Bein verletzten Mann und konnten noch in Tatortnähe ein Fahrzeug mit vier Verdächtigen stellen.
Die Beamten leisteten Erste-Hilfe und legten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ein Tourniquet an. Der 32-Jährige wurde sodann umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen, insbesondere zum genauen Tatablauf und den Hintergründen, dauern an. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang ein Hinweisportal freigeschaltet. Wer Hinweise, Video- oder Fotoaufnahmen hat, kann diese der Polizei Bremen (auch anonym) unter https://hb.hinweisportal.de/schuesse_an_der_piepe zur Verfügung stellen. Zeugenhinweise aus der Bevölkerung werden auch weiter vom Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegengenommen.
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Wie (un-)sicher lebt man in Bremen?
Laut der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung fühlen sich 93 Prozent der rund 12.000 befragten Bürgerinnen und Bürger tagsüber in Bremen sicher, nachts allerdings nur noch knapp 70 Prozent. Mehr als acht von zehn sind mit ihrer Wohngegend zufrieden.
Die Polizei kommt in der alle drei Jahre wiederholten und vom Landeskriminalamt Bremen in Zusammenarbeit mit der Ortspolizeibehörde Bremerhaven durchgeführten Befragung sehr gut weg: 86,6 Prozent halten sie für professionell, 92,7 Prozent erleben sie als freundlich und korrekt. Wer 2024 persönlich Kontakt mit der Polizei hatte, war zu drei Vierteln zufrieden. Auch die Zahl der Opfer von Straftaten ist gegenüber 2022 zurückgegangen – besonders deutlich bei Betrugsfällen.
Hotspots der Unsicherheit
An einigen Orten und zu bestimmten Zeiten fühlen sich allerdings mehr Menschen unwohl als noch vor drei Jahren: Sieben von zehn Befragten nennen Orte, die ihnen nicht geheuer sind. In Bremen sind das vor allem der Hauptbahnhof,…
BremenNewsKonzept „Parken in Quartieren“ wird Realität
Mit dem Pilotprojekt "Neustadt-West" setzt Bremen das beschlossene Konzept "Parken in Quartieren" erstmals konkret in einem Quartier um. Ziel ist es, den Straßenraum in den Quartieren stufenweise so neu zu ordnen, dass Rettungswege freigehalten werden und Gehwege sicher sowie barrierefrei nutzbar sind.
Ergänzend ist vorgesehen, schrittweise eine Parkraumbewirtschaftung mit Bewohnerparken einzuführen. Zusätzliche Maßnahmen wie Carsharing-Angebote, Fahrradbügel sowie Liefer- und Ladezonen sollen das jeweilige Quartier weiter entlasten. Mit der Umsetzung wurde Ende 2025 in dem Pilotgebiet "Neustadt-West" begonnen. Es liegt zwischen der B6, der Neuenlander Straße, der Friedrich-Ebert-Straße und der Westerstraße. Die Planungen zur Neuordnung des Straßenraums sind nun weitgehend abgeschlossen und werden dem Beirat Neustadt heute (28. Mai 2026) vorgestellt. Im Juli 2026 soll die bauliche Umsetzung mit Beschilderung und Markierung beginnen. Dafür wird es erforderlich sein, einzelne…

Lebensgefährlich verletzt, mutmaßlicher Täter flieht
Am Dienstagabend erlitt ein 25 Jahre alter Mann in der Bahnhofsvorstadt lebensgefährliche Verletzungen: Gegen 20:15 Uhr meldete ein Passant über den Notruf der Feuerwehr den Schwerverletzen an der Haltestelle Falkenstraße. Zuvor war ein weiterer Mann plötzlich in Richtung Daniel-von-Büren-Straße geflüchtet.
Der Zeuge leistete umgehend Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der 25-Jährige musste noch vor Ort reanimiert und im Krankenhaus aufgrund von Kopfverletzungen notoperiert werden. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Der zweite Mann an der Haltestelle wurde als etwa 165 Zentimeter groß, Anfang 20 und mit einer kurzen Hose und einem T-Shirt bekleidet beschrieben. Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
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Gewerbekontrollen im Bremer Osten: Shisha-Bar geschlossen
Polizei, Zoll, Glücksspielaufsicht und Ordnungs- sowie Finanzamt führten am Dienstag behördenübergreifende Gewerbekontrollen im Bremer Osten durch. Dabei wurden Kioske, Imbisse sowie Bars überprüft und diverse Mängel festgestellt. Eine Shisha-Bar musste geschlossen werden.
In Tenever kontrollierten die Kräfte ab 16 Uhr bis in den späten Abend insgesamt sieben Gewerbeobjekte. Dabei wurden mehre Verstöße gegen Lebensmittelvorschriften, erhebliche Hygienemängel (in einem Imbiss wurde Ungeziefer und Kot entdeckt) sowie massive Kassenverstöße festgestellt und geahndet. Dazu konnten Steuerschulden eingefordert und in diesem Zusammenhang auch ein Transporter gepfändet werden. In einer Shisha-Bar fanden und beschlagnahmten Einsatzkräfte Cannabis-Harz und über 100 Gramm Marihuana. Die Bar wurde geschlossen, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

