Archive - Mittwoch, 27. Mai 2026

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Rechtsextreme Parolen und Hitlergruß in der Innenstadt

Rechtsextremistische und ausländerfeindliche Äußerungen riefen gestern Abend in der Altstadt die Polizei auf den Plan. Nun ermittelt man wegen Volksverhetzung und Körperverletzung. Gegen 19 Uhr beleidigte eine 25 Jahre alte Frau an der Haltestelle Domsheide mehrere Menschen mit Migrationshintergrund mit rassistischen Parolen. Unter anderem schrie sie "Alle Schwarzen sollen raus aus Deutschland" und schlug einen 17-Jährigen mit einem Hausschuh leicht gegen den Oberarm. Kurz vor Mitternacht zeigte zudem ein 41 Jahre alter Mann auf der Terrasse einer Bar an der Schlachte mehrfach den Hitlergruß und rief lautstark "Ich bin der allmächtige Führer". Einsatzkräfte stellten ihn kurze Zeit später im Bereich des Hauptbahnhofes. Bildquelle: Fotolia

Stromer Landstraße: Sanierung und neue Brücke

Im Sommer 2026 wird die Stromer Landstraße unter Vollsperrungen großflächig saniert. Parallel dazu laufen Planungen für den Ersatzneubau der über 70 Jahre alten Stedinger Brücke. Während der Bauzeit sichert eine Behelfsbrücke die Verbindung zwischen Bremen und dem niedersächsischen Umland.  Auf der gesamten Strecke der Stromer Landstraße werden unter Vollsperrungen mehrere Baustellen entstehen – einschließlich des Bereichs angrenzend zur Ochtumbrücke. Schäden im Geh- und Radwegbereich werden im Zuge der Arbeiten ebenfalls beseitigt und die Randbereiche und Bankette erneuert. Wo der Querschnitt des Geh- und Radwegs durch Bodenablagerungen eingeengt ist, wird die ursprüngliche Breite abschnittsweise wiederhergestellt. Bei alle zwei Wochen stattfindenden Kontrollen will man akute Gefahren sofort beseitigen sowie größere Schadensbilder sammeln und abschnittsweise im Zuge von Sperrungen abarbeiten. Erstatzbau für die Stedinger Brücke Die 1954 errichtete Stedinger Brücke…

Sprachförderung wird Pflicht

Mit dem neuen "Gesetz zur Stärkung der verbindlichen vorschulischen Sprachförderung" sollen Kinder künftig früher und gezielter unterstützt werden, bevor Defizite den Schulstart erschweren. Denn Sprache entscheidet darüber, wie gut Bildung gelingt und welche Chancen Kinder später haben. 2025 wiesen in der Stadtgemeinde Bremen 49,2 Prozent (2.740 Kinder) und in Bremerhaven 58,5 Prozent (946 Kinder) der getesteten Vorschulkinder einen Sprachförderbedarf auf. Besonders hoch ist die Förderbedarfsquote bei Nicht-Kita-Kindern: in der Stadt Bremen lag sie 2025 bei 84,8 Prozent (235 Kinder). Auch die Primo Tests nach der Einschulung bestätigen mit rund 43 Prozent einen erheblichen Förderbedarf. Das neue Gesetz schafft klare Vorgaben für die vorschulische Sprachförderung: Die Pflicht zur Teilnahme an Sprachfördermaßnahmen startet grundsätzlich mindestens zwölf Monate vor der Einschulung. Kinder mit keinen oder sehr geringen Deutschkenntnissen sollen bereits 18 Monate…

Immer mehr Menschen in Bremen wohnen allein

Im Land Bremen gab es im Jahr 2025 rund 172 000 Einpersonenhaushalte. Wie das Statistische Landesamt auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 47,7 Prozent an den insgesamt 361 000 Haushalten im Land. Damit war der Einpersonenhaushalt die häufigste Haushaltsform. Zweipersonenhaushalte machten mit 29,6 Prozent weniger als ein Drittel aller Haushalte aus, während 10,6 Prozent der Haushalte aus drei und 8,1 Prozent aus vier Personen bestanden. Haushalte mit fünf oder mehr Personen blieben mit einem Anteil von 4,1 Prozent eher die Ausnahme. Die Städte Bremen und Bremerhaven unterscheiden sich nur geringfügig in ihrer Haushaltsstruktur: Es gibt in Bremerhaven etwas weniger Einpersonenhaushalte und Haushalte mit drei Personen, dafür mehr größere Haushalte mit vier und mehr Personen Junge Männer und Frauen ab 65 leben besonders häufig alleine Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten die 35- bis 49-Jährigen mit 17,8…

Schutzkonzept für Kitas

Damit Kinder in Kitas vor Gefährdungen und Grenzverletzungen wirksam geschützt sind, müssen auch die baulichen Rahmenbedingungen stimmen. Insbesondere sollten die Räume offen und einsehbar gestaltet sein, damit mögliche Gefährdungssituationen frühzeitig erkannt werden können. Für die Umsetzung des Schutzkonzeptes  in zehn Kitas nimmt Bremen nun 560.000 Euro aus dem Investitionssofortprogramm in die Hand. Unter anderem werden die Wickelräume umgerüstet, die Schließzylinder in pädagogisch genutzten Räumen ausgetauscht und Glasausschnitte in Türen für bessere Sichtbeziehungen umgesetzt. Die Maßnahmen werden in den Kitas an der Curiestraße, Mühlheimer Straße, Robinsbalje, Schwarzer Weg, Zeppelinstraße, Kinderhafen, Augsburger Straße, Kornstraße, Reepschläger Straße und Stichnathstraße umgesetzt. Die Umbauten erfolgen nach der Planungsphase im zweiten und dritten Quartal 2027. Während einige Maßnahmen im laufenden Betrieb realisiert werden können, werden die…