Archive - Mittwoch, 13. Mai 2026
BremenNews - Jörn PetersenCityInitiative Bremen zum Abriss des Horten-Gebäudes – Neubau für die Zukunft der Innenstadt beste Lösung
Das 1972 erbaute ehemalige Horten-Gebäude ist aktuell ein zentrales Thema der bremischen Innenstadtentwicklung und die Frage, ob „Abriss und Neubau“ im Vergleich zu den ebenfalls geprüften Alternativen „Bestand erhalten“ sowie „Bestand und Neubau“, viel diskutiert. Wer will, findet wie immer pro und contra, so wie aktuell verschiedene Architekten und Initiativen, die sich für einen Umbau des Bestandes stark machen. Laut CityInitiative Bremen Werbung e.V. belegen die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie und allgemeine innerstädtische Entwicklungsszenarien allerdings: Allein der Neubau ist im Gesamtpaket und der Abwägung aller Faktoren wirtschaftlich, ökologisch und aus Sicht einer zeitgemäßen Innenstadtentwicklung nachhaltig.
Der Verein mahnt: Eine Verzögerung des Projekts und Verhinderung zukünftig wirtschaftlich tragfähiger Konzepte aufgrund von einseitigen und tendenziösen Bewertungen schadet der Innenstadt in Gänze. „Die Vorteile eines Abrisses und Neubaus…

„Der Senat verwaltet am Hillmannplatz den Verfall“
Die FDP-Fraktion Bremen hat ein Positionspapier zur Wiederbelebung des Hillmannplatzes veröffentlicht: Der leerstehende Kiefert-Pavillon soll von der Bahnhofstraße in die Mitte des Hillmannplatzes versetzt und dort durch einen privaten Gastronomen betrieben werden. Zusätzlich fordert man ein modernes Beleuchtungskonzept, regelmäßige Veranstaltungen und vor allem eine dauerhaft starke Polizeipräsenz.
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Thore Schäck, erklärt dazu: „Der Senat verwaltet am Hillmannplatz den Verfall, statt ihn zu bekämpfen. Auf unseren Dringlichkeitsantrag im August 2024 wurde ein belastbares Gesamtkonzept versprochen. Eineinhalb Jahre später hat sich die Lage nicht verbessert: erneute Messerangriffe, das Dorint mit 230 Zimmern im März geschlossen, der Kiefert-Pavillon mit gesprungenen Scheiben und Vandalismus dem Verfall überlassen."
Es fehlt am politischen Willen
Was am Ansgarikirchhof mit einer Million Euro Bundesmitteln möglich wurde – neue Beläge,…

Hakenkreuze geschmiert und Türschlösser verklebt
Unbekannte beschmierten in der Nacht auf Dienstag mehrere Gebäude in Walle und Findorff mit Hakenkreuzen und verklebten Türschlösser. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
In der Hans-Böckler-Straße verklebten die Täter insgesamt acht Türschlösser eines Sozialzentrums sowie ein weiteres Schloss am Theater im Volkshaus. Zudem wurde ein Hinweisschild am Gebäude mit Farbe beschmiert. Unter anderem brachten die Unbekannten ein Hakenkreuz sowie den Schriftzug "Nazischweine" an. Kurze Zeit später wurde festgestellt, dass auch das Schloss eines griechischen Restaurants in der Neukirchstraße mit Kleber verschmiert wurde. Darüber hinaus fanden Einsatzkräfte mehrere aufgemalte Hakenkreuze an der Hauswand sowie an weiteren Fassaden in der Neukirchstraße. Auch zwei Briefkästen wurden mit Kleber beschmiert.
Bildquelle: Markus Beck / Fotolia
BremenNewsBovenschulte begrüßt Fortführung der Integrationskurse
Das Bundesinnenministerium will bei den Integrationskursen für Menschen ohne gesicherte Bleibeperspektive weniger kürzen als bislang geplant - und reagiert damit auch auf eine Bundesratsinitiative aus Bremen, der die Länderkammer am vergangenen Freitag mehrheitlich zugestimmt hat.
Die Bunderegierung wurde darin aufgefordert, den Zulassungsstopp für die Teilnahme an Integrationskursen zurückzunehmen und stattdessen verlässliche Strukturen zu schaffen und konkrete integrationspolitische Maßnahmen auskömmlich zu finanzieren. Dazu Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Der Druck aus Bremen hatte Erfolg. Die Kurskorrektur des Bundesinnenministeriums ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie reicht mir noch nicht. Bremen wird deshalb so lange weiter Druck machen, bis der Bund zu der alten Regelung zurückgekehrt ist."

Fachwerkhaus in Borgfeld komplett ausgebrannt
Gestern Morgen brach ein Feuer in einem Wohnhaus im Hamfhofsweg aus. Die Flammen breiteten sich schnell aus, bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Fachwerkhaus beereits im Vollbrand und war nicht mehr zu retten.
Heftige Flammen schlugen aus den Fenstern, eine massive Rauchwolke stieg über dem Wohnhaus auf. Aufgrund der starken Rauchentwicklung erfolgte eine Bevölkerungswarnung. Ein Anwohner klagte über Atemwegsreizungen, musste aber nach der Versorgung vor Ort nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.
Lange Einsatzdauer
Fast über die gesamte Einsatzdauer war kein Innenangriff möglich, mühsam wurde das Dach aufgenommen, wo es noch nicht durchgebrannt war. Mit einer Drohne kontrollierten die Kräfte immer wieder die Einsatzstelle aus der Luft. Es dauerte einige Zeit, bis der Brand unter Kontrolle war - erst gegen 11:45 Uhr meldete der Einsatzleiter "Feuer aus". Am Nachmittag waren nochmal Einheiten der Berufsfeuerwehr zur Kontrolle vor Ort und mussten noch einige Glutnester…

Reizgas in Schule versprüht: mehrere Verletzte
An einer Schule in Walle hat gestern eine Zwölfjährige Reizgas versprüht, wodurch 15 Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrkräfte leichte Verletzungen erlitten. Zwei Schüler wurden vorsorglich zur weiteren ambulanten Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach der Tat war die 12 Jahre alte Schülerin aus dem Gebäude geflohen, doch ihre Identität ist bekannt. Die Polizei Bremen ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.
Bildquelle: AdobeStock

