Archive - Mittwoch, 22. April 2026

Verdacht auf zwei Fliegerbomben in Farge: Evakuierung am Sonntag
Bei Sondierungsarbeiten im ehemaligen Tanklager Farge wurden zwei verdächtige Gegenstände entdeckt, bei denen es sich sehr wahrscheinlich um Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg handelt. Die Entschärfung ist für kommenden Sonntag, 26. April, geplant. Alle Anwohner im Evakuierungsradius müssen dazu um 8 Uhr ihre Wohnungen verlassen.
Die vermutlich englischen Fliegerbomben mit je 500 Kilogramm befinden sich in rund 450 Meter Entfernung im Waldgebiet des ehemaligen Tanklagers Farge. Die Sprengmeister vom Kampfmittelräumdienst der Polizei Bremen planen die Entschärfung am Sonntagmittag von etwa 13 Uhr bis zum späten Nachmittag. Sollte eine Entschärfung nicht möglich sein, werden die Bomben kontrolliert gesprengt. Eine Drohne wird für Übersichtsaufnahmen zum Einsatz kommen.
2000 Anwohner betroffen
Der Evakuierungsradius beträgt 1000 Meter (siehe Karte). Alle etwa 2000 betroffenen Anwohner müssen aufgrund der umfangreichen Vorarbeiten die Wohnungen zu 8 Uhr verlassen.…

Drei von vier Unternehmen im Land Bremen leiden unter dem Nahost-Konflikt
Die Unternehmen in Bremen und Bremerhaven bekommen die Folgen des Nahost-Konflikts deutlich zu spüren: Rund drei von vier Betrieben berichten von negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft. Das zeigt eine Blitzumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), an der sich bundesweit rund 2.400 Unternehmen beteiligt haben - 62 davon aus dem Land Bremen.
Die häufigsten Folgen für die betroffenen Unternehmen sind höhere Energiekosten (74 Prozent), gestiegene Fracht- und Transportkosten (64 Prozent) sowie zunehmende Rohstoff- und Materialpreise (60 Prozent). Knapp die Hälfte der Betriebe registriert einen Nachfrage- oder Auftragsrückgang; fast ein Drittel nennt auch Verzögerungen oder Engpässe bei Warenlieferungen. Während im Bundesdurchschnitt bereits zwölf Prozent der befragten Unternehmen von Knappheiten an Rohstoffen oder Vorprodukten berichten, sind solche Engpässe in der bremischen Wirtschaft bislang kaum spürbar. Im Übrigen sind die Ergebnisse für das Land Bremen…

Kranzniederlegung am Grab von Hans Koschnick
Die Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, Antje Grotheer, und Bürgermeister Andreas Bovenschulte haben gestern auf dem Riensberger Friedhof gemeinsam einen Kranz am Grab von Hans Koschnick niedergelegt. Der ehemalige Präsident des Senats ist gestern vor zehn Jahren verstorben.
Koschnick war waschechter Bremer, aufgewachsen in Gröpelingen. Am 2. April 1929 wurde er dort geboren. Er engagierte sich in der Gewerkschaftsarbeit und in der SPD, für die er 1955 erstmals als damals das jüngste Fraktionsmitglied in die Bürgerschaft einzog. 1963 wurde er Innensenator, 1965 Bürgermeister und weitere zwei Jahre später Präsident des Senats. Das blieb er bis zu seinem Rücktritt 1985. Von 1987 bis 1994 vertrat er Bremen im Bundestag, von 1994 bis 1996 war er EU-Administrator von Mostar in Bosnien und Herzegowina.
Ausnahmepolitiker und Vorbild
Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer: "Unser Bundesland verdankt Hans Koschnick viel, denn viele Entscheidungen aus seiner Amtszeit…

Wie beliebt sind Bremens Standesämter?
Deutschlands Standesämter sind oftmals Schauplatz für den schönsten Tag im Leben, werden online jedoch nicht nur mit Lobeshymnen überschüttet. Im Schnitt bekommen die Standesämter in den Google-Rezensionen eine Bewertung von nur 3,3 von fünf möglichen Sternen - wie auch die in Bremen.
Das geht aus dem Vergleich einer Informationsplattform hervor, bei dem sämtliche Google-Rezensionen von insgesamt 136 Standesämtern in den 100 größten deutschen Städten ermittelt und miteinander verglichen wurden. Ein weiterer Teil des Standesämter-Checks war der Vergleich der Anmeldegebühren für die Eheschließungen. Auch hier liegt Bremen mit 57 Euro im Mittelfeld.
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Guter Schlaf dank Bürgerpark Tombola
Benjamin Lam aus Schwachhausen kaufte auf dem Bahnhofsvorplatz bei der Bürgerpark-Tombola vier Lose, um eventuell einen Eintrittsgutschein für das Übersee-Museum zu gewinnen. Stattdessen zog er den Hauptpreis: eine individuell angepasste Matratze im Wert von 1.950 Euro. Wir gratulieren!
Bildquelle: Martin Rospek

