Archive - Montag, 30. März 2026

März 2026
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Wenn Pflanzen den Straßenverkehr gefährdenASV

Wenn Pflanzen den Straßenverkehr gefährden: Wer ist wo in Bremen verantwortlich?

Es ist endlich Frühling und auch in Bremen sprießt das Grün überall. Was viele freut, lässt Verkehrsteilnehmende mancherorts verzweifeln: Verdeckte Schilder und verengte Wege können gefährlich sein. Was ist wann zu tun und wer ist wo in der Hansestadt dafür zuständig, den Grünschnitt zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit vorzunehmen? Die mehr als tausend Straßenkilometer, die Bremen durchziehen, werden meist von Rasenflächen, Sträuchern und Bäumen umrahmt – dem so genannten Straßenbegleitgrün. Dieses wird im Auftrag des Amts für Straßen und Verkehr (ASV) vom Umweltbetrieb Bremen (UBB) gepflegt. Ökologisch ist das Straßenbegleitgrün bedeutsam: Es filtert zum Beispiel Feinstaub und verringert den Verkehrslärm. Dennoch geht die Verkehrssicherheit vor und so müssen regelmäßig Lichtprofile und Sichtdreiecke freigehalten werden. Auch Überwucherungen von Rad- und Gehwegen werden kontinuierlich gestutzt. Wenn Bürgerinnen und Bürger aufmerksam machen wollen…
AWI-Forscherei Dr. Daniela JansenAWI Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

„Science goes Public“ in Bremerhaven: Vom Schneekristall zum Gletschereis

Die Reihe "Science goes Public" lädt am Donnerstag, 2. April, zum vierten kurzweiligen Vortrag aus der Welt der Wissenschaft ein. Diesmal dreht sich um 20:30 Uhr alles um Eis – von filigranen Schneeflocken bis zu gewaltigen Eisschilden. Im Mojo Coffee in der Schleusenstraße erklärt die Geophysikerin und Glaziologin Dr. Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut in maximal 30 Minuten, wie Eiskristalle entstehen und warum sie so verschieden aussehen. Der sprichwörtliche „Schnee von gestern“ ist dabei alles andere als bedeutungslos. In den Polarregionen bildet er die Grundlage mächtiger Eisschilde. Über Jahrhunderte hinweg wird nicht schmelzender Schnee durch neue Schichten verdichtet und verwandelt sich schließlich in Gletschereis. Jede einzelne Lage speichert dabei wertvolle Informationen über das Klima vergangener Zeiten. Glaziologinnen und Glaziologen untersuchen dieses Eis in all seinen Dimensionen – von mikroskopisch kleinen Kristallen bis hin zu riesigen Eisströmen,…

Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Auto

Gestern kam es in der Bremer Neustadt zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem 76-jährigen Radfahrer und einer Autofahrerin gleichen Alters. Der Unfall ereignete sich an einer Ampelkreuzung in der Duckwitzstraße; die Ermittlungen zum genauen Hergang laufen. Trotz unverzüglich durch Anwesende eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen erlag der 76-Jährige seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Duckwitzstraße stadteinwärts zeitweise gesperrt, was auch zu Behinderungen des öffentlichen Nahverkehrs führte. Bildquelle: Fotolia

Ohne Deutschkenntnisse keine Integration

Integration beginnt mit dem Erwerb der Sprache: Deutschkenntnisse sind der Schlüssel zur Teilhabe – im alltäglichen Leben und im Beruf. Vor diesem Hintergrund forderten Bremen und Niedersachsen in einem gemeinsamen Entschließungsantrag im Bundesrat die Bundesregierung auf, den Zulassungsstopp für die Teilnahme an Integrationskursen zurückzunehmen. Rund 40 Prozent der potenziellen Teilnehmer würden durch die Entscheidung des Bundesinnenministers von Integrationskursen ausgeschlossen. Das betrifft bundesweit etwa 130.000 Menschen. "Diese Menschen wollen lernen. Sie wollen arbeiten. Sie wollen sich einbringen. Stattdessen sollen sie nun die Kosten von rund 3.000 Euro pro Integrationskurs selbst tragen. Für die allermeisten ist das schlicht nicht möglich. Integration und Teilhabe dürfen aber keine Frage des persönlichen Geldbeutels sein," sagte Bürgermeister Bovenschulte. Strukturen unter Druck Arbeits- und Sozialsenatorin Claudia Schilling unterstreicht die Auswirkungen auf…

Feuerwehr rettet Person aus brennender Wohnung

Gegen 20 Uhr wurde gestern Abend die Feuerwehr Bremerhaven zu einem Wohnungsbrand in die Krüselstraße alarmiert. Die Besatzung des zuerst eingetroffenen Rettungswagens hörte hinter der Wohnungstür jemand husten. Als auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, wurde die Türe aufgebrochen - und im dichten Brandrauch eine auf dem Boden liegende Person entdeckt. Unter Einsatz seines Lebens betrat ein Einsatzbeamter die brennende Wohnung und rettete die Person in den Hausflur. Mittlerweile waren weitere Kräfte der Feuerwehr eingetroffen und begannen umgehend mit der Brandbekämpfung sowie der Suche nach weiteren Verletzten. Dank des schnellen Eingreifens konnte rasch Entwarnung gegeben werden: Es befand sich keine weitere Person mehr in der Wohnung. Der Brand wurde anschließend gelöscht. Reanimation geglückt Die gerettete Person musste noch vor Ort durch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes reanimiert werden. Nach einer umfassenden notärztlichen Erstversorgung wurde sie in ein…
Glätte-Unfälle am frühen Samstag in Bremen und NiedersachsenSymbolbil Freepik

Glätteunfälle auf der Stephanibrücke

So ganz kampflos will der Winter offenbar nicht gehen: Am Freitagmorgen kam es aufgrund von Straßenglätte gleich zu mehreren Verkehrsunfällen auf der Stephanibrücke. Die Brücke musste für etwa drei Stunden teilweise voll gesperrt werden. Gegen 5 Uhr fuhren aufgrund der glatten Fahrbahn im Abstand von wenigen Minuten mehrere Fahrzeuge ineinander. Dabei kam es zu drei Verkehrsunfällen mit insgesamt acht beteiligten Fahrzeugen, darunter sieben Autos und ein Lkw. Ein 35 Jahre alter Beifahrer kam vorsorglich zur Behandlung ins Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Brücke in beide Richtungen teilweise voll gesperrt, was zu erheblichen Rückstaus führte. Nach Beendigung der Aufräumarbeiten wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen zunächst gestreut, bevor sie gegen kurz nach 8 Uhr wieder freigegeben werden konnte.

Wartungsarbeiten am Funkturm in Bremen-Walle

Am Mittwoch, 1. April, führen der Standorteigentümer und der Senderbetreiber am Funkturm in Bremen-Walle Arbeiten an der DAB+-Senderanlage durch. Dafür muss von 10:05 bis 12:55 Uhr an diesem Funkturm die terrestrische Verbreitung von Hörfunksignalen via DAB+ unterbrochen werden. Davon sind u.a. die Radio Bremen-Programme Bremen Eins, Bremen Vier, Bremen Zwei, Bremen NEXT und COSMO betroffen (DAB+ Radio Bremen auf Kanal 6D). Die UKW-Ausstrahlung der Hörfunkprogramme und der DVB-T2-Empfang der Fernsehprogramme (z.B. DVB-T2 Radio Bremen auf-Kanal 46 und DVB-T2 ARD auf Kanal 29) sind nicht beeinträchtigt. Weitere Alternativen Alternativ sind die Radio Bremen-Programme jederzeit auch im Web und in den Apps für das Smartphone zu empfangen. Die Übertragung im Internet als auch der Satelliten- und Kabelempfang der Fernseh- und Hörfunkprogramme läuft ebenfalls wie gewohnt weiter. Auch die terrestrischen Sendeanlagen in Steinkimmen und in Schiffdorf bei Bremerhaven sind nicht betr…