Archive - Mittwoch, 25. März 2026
Symbolbild AdobeBremen verzeichnet Fortschritte bei Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung
Das Land Bremen zieht eine positive Bilanz aus dem aktuellen fünften Monitoringbericht zum KiQuTG 2025, dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Bericht wurde dem Senat in der gestrigen Sitzung (24. März 2026) vorgelegt.
Der Bericht dokumentiert für die Jahre 2023 und 2024 erhebliche Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Qualität in der frühkindlichen Bildung sowie bei der Verbesserung der Teilhabe in der Kindertagesbetreuung. Bremen hat laut Monitoringbericht die durch das KiTa-Qualitätsgesetz bereitgestellten Mittel gezielt und wirksam eingesetzt, um zentrale Handlungsfelder nachhaltig zu stärken. Insbesondere die Bereiche Personalausstattung, Fachkräftegewinnung sowie Sprach- und Bewegungsförderung zeigen deutliche Verbesserungen.
Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung: "Mit mehr Fachkräften, besseren Betreuungsverhältnissen und gezielter Sprachförderung setzen wir in Bremen Maßstäbe für frühkindliche…

15 Millionen für die Sanierung von Straßen und Radwegen
Der Senat hat ein umfangreiches Sanierungsprogramm für Bremens Verkehrswege beschlossen: In den kommenden zwei Jahren werden rund 15 Millionen Euro zusätzlich in die Erneuerung von Straßen, Rad- und Gehwegen investiert. Zur Finanzierung werden Bundesmittel in allen Stadtteilen freigegeben.
Bereits in diesem Jahr starten 18 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 6,9 Millionen Euro. Im Stadtsüden wird unter anderem die Senator-Apelt-Straße saniert, im Westen die Ritterhuder Heerstraße, im Osten die Kurt-Schumacher-Allee und die Vahrer Straße, in der Mitte der Osterdeich und im Norden die Hammersbecker Straße. Auch Rad- und Gehwege sind Teil des Programms, etwa an der Franz-Schütte-Allee und der Hermann-Osterloh-Straße. Verkehrssenatorin Özlem Ünsal betont: "Mit den zusätzlichen Mitteln des Bundesprogramms können wir jetzt kräftig in die Substanz unserer städtischen Infrastruktur investieren. Dabei gehen wir deutlich über die laufende Instandhaltung hinaus und sanieren…

Einbrecher liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei
In der Nacht auf Montag flüchteten zwei 17 und 18 Jahre alte Einbrecher in Schwachhausen in einem Auto mit gestohlenen Kennzeichen vor der Polizei. Ehe sie gestellt werden konnten, waren sie mit irrem Tempo und teils über rote Ampeln hinweg durch den Stadtteil gerast.
Gegen 04:15 Uhr wurde über den Notruf ein Einbruch in einem Kiosk in der Graf-Moltke-Straße gemeldet. Als die alarmierten Einsatzkräfte in Tatortnähe einen VW Polo kontrollieren wollten, trat der Fahrer aufs Gas und flüchtete in Richtung Schwachhauser Heerstraße. Er war mit über 100 km/h unterwegs, überfuhr rote Ampeln und schließlich die Verkehrsinsel am Stern. Als daraufhin ein Reifen platzte, sprang der junge Mann aus dem Auto und versuchte, zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten stellten den 17-Jährigen nach einem kurzen Sprint und nahmen ihn fest. Im Auto fanden sie ausser einem 18 Jahre alten Beifahrer noch Beute aus dem Kiosk sowie Einbruchswerkzeug.
Kein Führerschein, keine Zulassung
Die Kennzeichen…
Adobe StockLandesmindestlohn steigt im April auf 14,87 Euro
Ab dem 1. April 2026 steigt der Mindestlohn der Freien Hansestadt Bremen von derzeit 14,28 Euro auf 14,87 Euro pro Stunde (brutto). Hinzu kommen zwei weitere Erhöhungen ab dem 1. Januar 2027 auf 15,17 Euro und ab dem 1. Januar 2028 auf 15,32 Euro pro Stunde.
Die Gesetzgebungsbefugnis Bremens für ein Mindestentgelt ist aufgrund der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern auf den eigenen Einflussbereich beschränkt. Anders als der Bundesmindestlohn kann der Landesmindestlohn daher nicht flächendeckend für sämtliche Beschäftigte Anwendung finden: Er gilt überall dort, wo die Freie Hansestadt Bremen Einfluss auf die Gestaltung der Entgelte nehmen kann, also für Beschäftigte des Landes und der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven. Er gilt auch für Arbeitnehmer, die im Rahmen einer öffentlichen Auftragsvergabe tätig sind oder bei Einrichtungen arbeiten, die Zuwendungen des Landes oder der Kommunen erhalten.
Für einen Euro mehr
Mit dem Landesmindestlohn schöpft Bremen…
Symbolbild - nonstopnewsHoher Sachschaden durch brennende Müllcontainer
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brannten mehrere große Müllcontainer in der Innenstadt, wodurch einige Hausfassaden stark beschädigt wurden. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus.
Gegen 1:45 Uhr meldeten Anrufer das Feuer in der Herdentorswallstraße. Die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte versuchten, den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit eigenen Mitteln zu löschen. Teilweise schlugen die Flammen mehrere Meter in die Höhe und beschädigten Teile der Hausfassaden, einige Fenster zerbarsten durch die Hitze. Mehrere Personen wurden vorsorglich aus den Gebäuden gebracht. Verletzt wurde zwar niemand, es entstand jedoch hoher Sachschaden an zwei Häusern. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Senatorin Ünsal: „Bahn darf nicht kaputtsaniert werden!“
Bremen fordert auf der heutigen Verkehrsministerkonferenz in Lindau Nachbesserungen bei der Sanierung des Hochleistungsnetzes, damit Personen- und Güterverkehr sowie die Hafenanbindung nicht geschwächt werden.
Die Generalsanierung des Hochleistungsnetzes der DB InfraGO AG ist eines der größten Infrastrukturvorhaben Deutschlands: Bis 2035 sollen über 4.000 Streckenkilometer der verkehrsreichsten Eisenbahnverbindungen während mehrmonatiger Vollsperrungen grundlegend erneuert werden, um möglichst viele Arbeiten gleichzeitig durchführen zu können. Erste Erfahrungen mit dem Konzept – etwa die Generalsanierung der Riedbahn oder des Korridors Hamburg–Berlin – lassen allerdings eine nachhaltige Schwächung des Schienenpersonen- und Schienengüterverkehrs in den betroffenen Regionen und darüber hinaus befürchten.
Das Gegenteil von Verkehrswende
Vor diesem Hintergrund wird Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, auf der Verkehrsministerkonferenz…

