Archive - Montag, 23. März 2026

März 2026
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Gewalt in der City

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in der Bremer Innenstadt zu zwei größeren körperlichen Auseinandersetzungen, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden. Die Polizei war in beiden Fällen mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Zunächst gerieten in der Bahnhofstraße zwei Personengruppen aus bislang ungeklärten Gründen in Streit. Die Auseinandersetzung eskalierte zu einer Schlägerei mit mehr als zehn Beteiligten. Dabei wurde ein 18-Jähriger durch eine Stichwaffe am Bein verletzt und anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Polizei stellte mehrere Beteiligte und Zeugen vor Ort fest und nahm Tatverdächtige mit zur Wache. Bewaffnet mit Barhocker und Säge Gegen kurz vor 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer weiteren Auseinandersetzung in die Faulenstraße gerufen. Hier hatte sich ein Streit vor einer Bar zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen ausgewachsen. Dabei wurden unter anderem Barhocker eingesetzt, zudem soll mit einer Säge gedroht…

Ein Toter und mehrere Verletzte bei Massenkarambolage auf A1

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen der Anschlussstelle Brinkum und dem Autobahndreieck Stuhr ist gestern Mittag ein Mensch ums Leben gekommen: In Fahrtrichtung Osnabrück waren mehrere Fahrzeuge ineinander gekracht, die Autobahn musste für Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.  Auslöser der Massenkarambolage war das auf der mittleren Spur liegen gebliebene Fahrzeug eines 69-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen. Dahinter konnte eine 41-Jährtige aus Bremen ihren Pkw noch rechtzeitig abbremsen, doch zwischen den drei nachfolgenden Autos kam es zum schweren Auffahrunfall: Eine 57-Jährige aus Bremen kracht in  das Heck einer 57-Jährigen aus den Niederlanden auf, der Pkw der Niederländerin kollidierte im weiteren Verlauf mit dem Pkw eines 39-Jährigen aus Bremen. Ein 55-jähriger niederländischer Mitfahrer im mittleren Pkw wurde tödlich, die beiden 57-Jährigen Fahrerinnen schwer verletzt. Weiterhin starben…

Hunderetter muss gerettet werden

Gestern Abend gegen 21:30 Uhr vesuchte ein Mann, seinen Hund aus dem Hafenbecken des Fischereihafens in Bremerhaven  zu retten und musste anschließend selbst gerettet werden:  Zwei Streifenwagenbesatzungen zogen ihn und seinen Vierbeiner mit Hilfe eines Rettungsrings wieder an Land.  Der völlig durchnässte Hundebesitzer wurde notärztlich untersucht und konnte in die Obhut seiner Frau übergeben werden. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie vier Beamte der Ortspolizeibehörde Bremerhaven an dem Einsatz beteiligt. Bildquelle: Fotolia

Straßenräuber auf Krücken sticht auf 25-Jährigen ein

Ebenso kurios wie tragisch: Ein einbeiniger Mann auf Krücken überfiel am Freitagabend im Bereich der Bürgerweide einen 25 Jahre alten Mann und verletzte ihn dabei mit einem Messer.  Nach bisherigen Erkenntnissen sprach der auffällig aussehende Täter den 25-Jährigen gegen 19.45 Uhr in der Theodor-Heuß-Allee an und bat um eine Geldspende. Weil er kein Geld bekam, griff der Räuber nach der Umhängetasche des Mannes und versuchte, diese zu entreißen. Als der 25-Jährige sich wehrte, stach der Unbekannte mehrfach mit einem Messer in dessen Richtung, entriss die Tasche und flüchtete zu Fuß. Der Bremer wurde später von einem Zeugen aufgefunden, der den Notruf verständigte. Rettungskräfte versorgten den Verletzten vor Ort und brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Bildquelle: Fotolia  

Bürokratieabbau dank „Noots“

Durch den Beitritt Bremens zum Noots-Staatsvertrag sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Zukunft  persönliche Daten und Nachweise nur noch einmal an die öffentliche Verwaltung übermitteln müssen. Behörden können die bereits vorhandenen Daten und Dokumente dann selbstständig abrufen und austauschen, statt sie erneut anzufordern. Das National-Once-Only-Technical-System (Noots) ermöglicht also die Vernetzung der Verwaltungsdaten; auch eine Anbindung an europäische Systeme ist vorgesehen. Mit dem Noots wird ein flächendeckendes IT-System etabliert, das perspektivisch den gesamten Datenaustausch zwischen allen öffentlichen Stellen automatisiert. Das dient einerseits dem Bürokratieabbau, wirft andererseits aber auch Fragen in Sachen Datenschutz (Stichwort: Gläsener Bürger) auf. Der vom Senat beschlossene Gesetzentwurf ist Grundlage für die Ratifikation des Noots-Staatsvertrages, die Bremische Bürgerschaft muss noch abschließend zustimmen. Ein Meilenstein? Martin…