Archive - Freitag, 20. März 2026

März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Messerattacke im Viertel: Zwei Männer schwer verletzt

In der Nacht zu Freitag wurden im Steintorviertel zwei Männer bei einer Auseinandersetzung durch eine Stichwaffe schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein 23 Jahre alter Mann aus bislang ungeklärten Gründen mit einem Unbekannten in der Straße Vor dem Steintor / Ecke Helenenstraße in einen Streit. Im weiteren Verlauf zog der Täter eine Stichwaffe, vermutlich ein Messer, und stach auf den 23-Jährigen ein. Ein 20-jähriger Begleiter wollte eingreifen und wurde ebenfalls durch mehrere Stiche verletzt. Anschließend flüchtete der Täter fußläufig in Richtung Sielwall-Kreuzung. Eine Beschreibung des Mannes liegt derzeit nicht vor. Beide Opfer wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr besteht nicht mehr. Bildquelle: AdobeStock  

„Der Staat ist der größte Preistreiber an der Tankstelle!“

Angesichts der explodierenden Spritpreise hat die FDP-Fraktion eine Aktuelle Stunde in die Bremische Bürgerschaft eingebracht. Während die SPD eine neue Übergewinnsteuer fordert, setzen sich die Freien Demokraten für die Senkung von Energieabgaben ein. Dazu Thore Schäck, Fraktionsvorsitzender der FDP Bremen: „Hohe Spritpreise treffen vor allem die Fleißigen und diejenigen, die jeden Euro umdrehen müssen: Pendler, Handwerker, Pflegekräfte im Schichtdienst. Für die steigenden Kosten sind aber nicht in erster Linie die Unternehmen verantwortlich. Bei Benzin und Diesel bestehen über 50 Prozent des Preises aus Steuern und Abgaben. Allein die Energiesteuer beträgt 65,45 Cent pro Liter, dazu kommen CO₂-Abgabe und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Der Staat ist der größte Preistreiber an der Zapfsäule. Das sieht man auch daran, dass die Benzinpreise im europäischen Ausland in der Regel deutlich niedriger liegen.“ Steuersenkung statt Heuchelei Wer Autofahrer entlasten will, müsse…

Mehr Ladesäulen für Bremen

Mit Abschluß des Losverfahrens zur Verteilung von fünf "Suchraumbündeln" ist ein wichtiger Schritt hin zu einem flächendeckenden, bedarfsgerechten und verlässlichen Ladeangebot für E-Fahrzeuge in allen Bremer Stadtteilen getan.  Im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens, das vom 18. Dezember 2025 bis zum 18. Februar 2026 lief, haben sich elf Anbieter für ein Suchraumbündel beworben. Alle Interessen erfüllten die Voraussetzungen und konnten zum Losentscheid zugelassen werden. Um Transparenz und Fairness sicherzustellen, fand die Auslosung unter Beteiligung externer Vertreter der Betreiber sowie verschiedener Behörden statt. Folgende fünf Betreiber haben jeweils ein Suchraumbündel erhalten: Enercity AG Eulektro GmbH Eze.Network GmbH Qwello Deutschland GmbH Ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH Die Betreiber haben nun sechs Monate Zeit, innerhalb ihrer jeweiligen Suchräume konkrete Standorte für Ladeinfrastruktur zu identifizieren…

Polizei begleitet Demo: Pyro und Beleidigungen

Die Polizei begleitete am Mittwochabend eine Versammlung in der Bremer Innenstadt. Zum Thema "Tag der politischen Gefangenen" waren vom Bahnhof bis ins Viertel in der Spitze bis zu 140 Menschen überwiegend friedlich unterwegs. Es wurden aber auch Polizisten beleidigt und Pyrotechnik gezündet. Aus dem Aufzug heraus skandierten Teilnehmende immer wieder polizeifeindliche Parolen. Außerdem wurde in der Straße Fehrfeld Pyrotechnik abgebrannt. Die Einsatzkräfte dokumentierten die Verstöße, stellten Personalien fest und fertigten eine entsprechende Anzeige. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.  

3 Wochen Vollsperrung am Schüsselkorb

Für Fußgänger, insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen, steht ab Mitte April eine zusätzliche, barrierearme Querung inklusive Lichtsignalanlage am Schüsselkorb zur Verfügung. Dafür müssen Verkehrsteilnehmer ab Montag drei Wochen lang Umwege in Kauf nehmen.  "Wer heute am Schüsselkorb die Straße überqueren will, braucht vor allem eins: Geduld und gute Nerven. Das ändern wir jetzt. Mit der neuen Ampel und den breiteren Wegen wird der Übergang sicherer und bequemer – besonders für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind. Dass die Geschäfte Am Wall und in der Sögestraße dadurch leichter erreichbar werden, ist ein weiterer schöner Effekt. Die drei Wochen Bauzeit lohnen sich", sagt Dr. Ralph Baumheier, Staatsrat der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung. Was soll sich ändern? Ungefähr auf Höhe der Einmündung der Sögestraße wird eine Bedarfs-Ampel eingerichtet. Sie gewährt dem motorisierten Individualverkehr und dem ÖPNV so lange freie Fahrt,…