Archive - Mittwoch, 18. März 2026

März 2026
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Tödliche Schüsse in der Neustadt

Gestern Abend kam es in der Neustadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf auch Schüsse gefallen sein sollen. Etwas später verstarb ein 32-Jähriger in einem Krankenhaus.  Gegen 19:30 Uhr meldeten Anrufer über den Notruf der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Kornstraße. Dabei solle auch mehrfach geschossen worden sein. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, war von den mutmaßlichen Beteiligten niemand mehr vor Ort. Allerdings fand die Spurensicherung tatsächlich mehrere Patronenhülsen einer scharfen Schusswaffe. Zeugen gesucht Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ohne Ergebnis. Etwas später wurde gemeldet, dass ein Unbekannter einen 32 Jahre alten Mann mit mehreren Schusswunden in ein Krankenhaus gebracht hatte, wo  er kurz darauf verstarb. Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln nun wegen eines Tötungsdeliktes. Wer die Auseinandersetzung in der Kornstraße gesehen oder sonstige Beobachtungen…

Horror-Crash auf der A1: Ein Toter, zwei lebensgefährlich Verletzte

Auf der A1 hat sich gestern Mittag ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet, der zu einer Sperrung der Autobahn in Richtung Osnabrück führte: Zwischen der Anschlusstelle Brinkum und dem Dreieck Stuhr kollidierten drei Pkw und ein Kleintransporter, wobei ein Mensch ums Leben kam. Zahlreiche Rettungskräfte wurden alarmiert, auch ein Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn. Drei Insassen wurden in zwei der Wracks eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr  schnellstmöglich aus den Trümmern befreit werden. Für eine 72 Jahre alte Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät; Reanimationsversuche blieben erfolglos. Zwei Beteiligte wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Kliniken verbracht. Gesamtschaden etwa 32.000 Euro Zum Unfallhergang: Zunächst waren zwei Fahrzeuge nach einem Unfall auf der linken Fahrspur liegen geblieben. Ein 70-jähriger Mann aus dem Kreis Oldenburg musste darum sein Auto abbremsen, was ein nachfolgender Fahrer aus Gifhorn zu spät realisierte - er  prallte…

32 Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Die nun erweiterte "Landesstrategie für Gendergerechtigkeit im Erwerbsleben und Entgeltgleichheit" des Bremer Senats umfasst insgesamt 32 Maßnahmen zur Verbesserung der Erwerbschancen von Frauen und zur Stärkung der Entgeltgleichheit. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, in Minijobs oder im Niedriglohnsektor und sind in vielen Branchen weiterhin unterrepräsentiert. Die fortgeschriebene Landesstrategie reagiert darauf mit einem ressortübergreifenden Paket von Unterstützungsangeboten. Neben der Weiterführung bestehender Maßnahmen werden 18 neue aufgenommen. Dazu gehören unter anderem Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit, zur Stärkung von Frauen in Weiterbildung und Qualifizierung sowie zur Förderung moderner Arbeitszeitmodelle in Unternehmen. Gender Pay Gap schrumpft nur langsam Dazu die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling: "Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt ist nicht nur eine Frage der…

Transfrau geschlagen und beleidigt

Ein unbekannter Mann hat am Montagnachmittag in der Innenstadt eine 30 Jahre alte Transfrau beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.  Etwa um 14:40 Uhr waren die 30-Jährige und eine weitere Transfrau vom Marktplatz aus in Richtung Domsheide unterwegs. Einige Meter vor den Haltestellen wurden beide zunächst von einem Mann auf Türkisch angesprochen und homophob beleidigt. Nach einem kurzen Wortgefecht schlug er der 30-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Anschließend ging der etwa 30 Jahre alte Mann in Begleitung eines weiterer Mannes in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke davon. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.  

Braucht Bremen mehr digitale Souveränität?

Im Rahmen der Vorstellung des achten Jahresberichtes seit Einführung der Datenschutzgrundverordnung wirbt der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit dafür, die Digitale Souveränität im Land Bremen weiter zu stärken. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 765 Beschwerden bei Dr. Timo Utermark, dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, eingereicht - 48 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei macht der Bereich der Videoüberwachung mit 19 Prozent weiterhin einen großen Anteil aus. Auch bei den gemeldeten Datenschutzverletzungen gab es einen deutlichen Anstieg von 205 auf 260 im Berichtsjahr. So haben im Bereich des Amtsgerichtes Bremen mehrere Bedienstete ihre beruflich eingerichteten Zugriffe auf das Melderegister genutzt, um nicht dienstlich veranlasste Abfragen zu tätigen. Gravierend war zudem ein Hackerangriff auf einen Krankenhauskonzern, der auch im Land Bremen Einrichtungen betreibt und durch den personenbezogene Daten von Patienten und…