Archive - Montag, 16. März 2026

März 2026
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2500 Menschen auf der Sielwallkreuzung

Polizei und Ordnungsamt waren in der Samstagnacht im Viertel im Einsatz, nachdem rund 2500 Menschen das Konzert eines Aachener Musikers auf der Sielwallkreuzung feierten. Dabei wurden Ampeln bestiegen, was zu einem technischen Ausfall führte. Der Auftritt fand am späten Abend auf dem Balkon eines Büroraums oberhalb der Sielwallkreuzung statt und dauerte etwa 20 Minuten. In der Spitze fanden sich rund 2500 Besucher auf der Fahrbahn ein, so dass es temporär zu Verkehrsbehinderungen kam. Aus der Menge heraus wurde auch vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Nach dem Konzert musste der gesamte Kreuzungsbereichs von Müll und Glasscherben gereinigt werden. Da die Veranstaltung im Vorfeld nicht angemledet wurde, läuft nun ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Verantwortlichen. Bildquelle: Fotolia
Bremen erhält aufgrund steigender Einnahmen des Spielcasinos zusätzliches Geld.Freepik / BremenNews

Online-Glücksspiel bald erst ab 21?

Wer in Bremen eine Spielhalle betreten will, muss mindestens 21 Jahre alt sein. Doch wer abends auf dem Sofa sein Smartphone zückt, kann schon mit 18 Jahren ungehindert online zocken – oft mit nur wenigen Klicks. Diese Lücke will Innensenatorin Dr. Eva Högl schließen. Seit Juli 2022 überwacht die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) das Online-Glücksspiel bundesweit – die Altersgrenze von 18 Jahren gilt damit für alle Länder gleichermaßen. Spielhallen, Casinos und Wettbüros hingegen reguliert jedes Bundesland selbst. Bremen hat diesen Spielraum als bislang einziges Bundesland konsequent genutzt und das Mindestalter auf 21 Jahre angehoben. Viel Dopamin, wenig Impulskontrolle Den Handlungsbedarf belegen Erkenntnisse aus der Forschung: In einer aktuellen Bevölkerungsbefragung (Glücksspiel-Survey 2025) bestätigt sich erneut, dass die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen besonders gefährdet ist, glücksspielbezogene Probleme zu entwickeln. Kein Zufall , denn…

24-Jähriger rassistisch beleidigt und verletzt

Ein 28 Jahre alter Mann beleidigte am Freitagabend in Findorff einen 24-Jährigen rassistisch und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Jüngere musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die beiden Männer gerieten nach einem Anrempler im Eingangsbereich eines Einkaufmarktes am Willy-Brandt-Platz aneinander. Daraufhin wurde der 24-Jährige dann laut eigenen Aussagen von dem 28-Jährigen rassistisch beleidigt. Als der Jüngere ihn mit seinem Handy aufnahm, schlug ihm der 28-Jährige mit der Faust ins Gesicht. Danach warf er mit einer Getränkedose nach dem 24-Jährigen und traf ihn am Kopf. Als der Angreifer flüchten wollte, eilte ihm der 24-Jährige nach und es kam zu einer Rangelei am Boden. Ein Fall für den Staatsschutz? Alarmierte Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, schritten ein und stellten den 28-Jährigen. Der 24-Jährige wurde nach einer ersten Behandlung durch Rettungskräfte vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher…

Unternehmensinsolvenzen im Land Bremen rückläufig

Wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts hervorgeht, wurden im Land Bremen im vergangenen Jahr 183 Unternehmensinsolvenzen beantragt. Das sind 14 weniger als im Vorjahr und somit ein Minus von 7,1 Prozent.  Zugleich hat es seit 2015 nur im Jahr 2022, als die Insolvenzmeldepflichten aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt waren, weniger Unternehmensinsolvenzen im Land Bremen gegeben. Während deutschlandweit die Firmenpleiten im gleichen Zeitraum auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gestiegen sind, zeigt sich in Bremen ein gegenläufiger Trend. Baugewerbe weiter unter Druck Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, erklärt sich das so: "Dass unsere Wirtschaft widerstandsfähiger als mancherort ist, hängt mit der Struktur unseres Wirtschaftsstandorts zusammen. Eine breite industrielle Basis aus Luft- und Raumfahrt, Logistik, Hafenindustrie und Nahrungsmittelwirtschaft gibt Bremen auch in schwierigen Phasen Stabilität. Das Baugewerbe bleibt…

Sohn tötet Vater in Lüssum

Am Abend des vergangenen Donnerstags hat ein 32 Jahre alter Bremer seinen 67-jährigen Vater in einer Wohnung am Lüssumer Ring angegriffen und getötet. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest. Der 32-Jährige stellte sich noch in der Nacht der Polizei, die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Opfers feststellen. Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen ermitteln gegen den Täter wegen Totschlags. Eine Haftprüfung dauert derzeit an. Bildquelle: AdobeStock