Archive - Montag, 9. März 2026

März 2026
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Debatte zur Übergewinnsteuer erneut entbranntFreepic

FDP Bremen: Übergewinnsteuer ist ein Angriff auf Marktwirtschaft und Verbraucher

An den Tankstellen wird den Autofahrern aufgrund der hohen Spritpreise regelmäßig schwindelig. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hatte sich für eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ausgesprochen, die im Zuge des Iran-Kriegs ihre Gewinnmargen unverhältnismäßig ausgeweitet haben. Die Linke hatte bereits zuvor eine Steuer auf übermäßige Gewinne gefordert. Die Bremer FDP-Fraktion hingegen weist die Idee einer Übergewinnsteuer wegen hoher Spritpreise entschieden zurück. Thore Schäck: „Übergewinne gibt es nicht. Das ist ein linkspolitischer Kampfbegriff. Wenn der Staat anfängt willkürlich festzulegen, welcher Gewinn erlaubt ist, verabschieden wir uns von den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.“ Als Vorsitzender der FDP-Fraktion Bremen erklärt er: „Die Forderung nach einer Übergewinnsteuer ist wirtschaftspolitischer Populismus. Sie suggeriert, der Staat könne einfach bei angeblich ‚zu hohen Gewinnen‘ zugreifen und damit Preise senken. Die…

Bei Streit in Linienbus Teil des Ohres abgebissen

Gestern Abend eskalierte in einem Linienbus im Stadtteil Blumenthal ein Streit zwischen einem 26-Jährigen und einem 14-Jährigen. Der Mann biss dem Jugendlichen dabei einen Teil seines Ohres ab. Auslöser des zunächst verbal geführten Streits soll ein zu laut abgespieltes Smartphone des Erwachsenen gewesen sein. Im weiteren Verlauf entwickelte sich daraus eine körperliche Auseinandersetzung, bei der der Ältere dem 14-Jährigen in das Ohr biss und dabei einen Teil des Höhrorgans herausriss. Mehrere Fahrgäste versuchten, die Situation zu schlichten. Dabei wurde ein Mann vom Vater des 26-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Schwere Körperverletzung Der 14-Jährige wurde durch Rettungskräfte versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Den 26-jährigen Tatverdächtigen nahm die Polizei mit zur Wache, wogegen er sich wehrte. Gegen ihn werden nun Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte…

Vandalismus in Horn-Lehe

In der Nacht zu Samstag zogen mehrere Jugendliche durch den Stadtteil Horn-Lehe und beschädigten wahllos Autos sowie eine Bushaltestelle. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen ohne Erfolg - die Verdächtigen konnten nicht mehr angetroffen werden. Gegen kurz nach Mitternacht meldete eine Anruferin über den Notruf, dass Jugendlichedie Scheiben einer Bushaltestelle in der Straße Am Herzogenkamp zerstört hätten. Wenig später berichtete ein weiterer Zeuge, dass eine Gruppe junger Menschen in der Umgebung Fahrzeuge beschädigen würde. Zahlreiche Autoscheiben eingeschlagen Die Polizei stellte fest, dass unter anderem in der Tietjenstraße, der Heinrich-Gefken-Straße sowie im Vorkampsweg Fahrzeuge verschiedener Fabrikate beschädigt worden waren. In den meisten Fällen hatte man die Autoscheiben eingeschlagen. Die Ermittlungen dauern an, die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht beziffert werden. Bildquelle: Fotolia

Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

Am Wochenende waren die Spezialisten der Verkehrsüberwachung mit zivilen Einsatzfahrzeugen, darunter Videowagen, in der Stadt unterwegs, auch Lasermessungen fanden statt. Es wurden erhebliche Verkehrsverstöße festgestellt, dazu ein unerlaubtes Fahrzeugrennen. Spitzenreiter war ein 20 Jahre alter Fahrer, der in der Straße Beim Industriehafen bei erlaubten 70 km/h den Videowagen der Verkehrsüberwacher mit 160 km/h überholte. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld von 1600 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot zu. Auch in der Stapelfeldtstraße hatten es zwei Fahrer besonders eilig. Sie waren mit 100 km/h unterwegs, bei erlaubten 50 km/h. Ihnen drohen Bußgelder von mehr als 1000 Euro, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot. In der Eduard-Suling-Straße, Bremerhavener Straße und Hansestraße wurden ebenfalls diverse Überschreitungen von bis zu 40 km/h gemessen. Mit 170 Sachen durch die Nordstraße Insgesamt mehr als zehn Fahrer müssen nun mit mehrmonatigen Fahrverboten…

Im Gabelstapler durch die Altstadt

Zwei stark alkoholisierte Männer sorgten Ende vergangener Woche für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz in der Bremer Altstadt. Statt ein Taxi zu rufen, hatten sich die beiden kurzerhand für ein anderes Fortbewegungsmittel entschieden - einen Gabelstapler. Das Arbeitsgerät wurde kurzgeschlossen und anschließend gestartet. Mit dem ungewöhnlichen Gefährt ging es dann auf eine wenig elegante Spritztour durch die Balgebrückstraße. Dabei mussten eine Parkbank, mehrere Stühle eines Eiscafés, eine Eiswaffel aus Kunststoff sowie eine Holzskulptur der Bremer Stadtmusikanten unfreiwillig Bekanntschaft mit den Gabelzinken machen. Am Domshof stand ein Poller unbeweglich im Weg und wurde kurzerhand überfahren. Irrfahrt mit 2,4 Promille im Blut Die Irrfahrt endete wenig später, als alarmierte Einsatzkräfte das Gefährt stoppten. Der 57-jährige Fahrer, bei dem rund 2,4 Promille festgestellt wurden, stolperte aus dem Führerhaus und versuchte noch einen wenig überzeugenden Fluchtversuch…