Archive - Mittwoch, 4. März 2026
Senatspressestelle / Polizei Bremen41-Stunden-Woche für Beamtinnen und Beamte in Bremen soll kommen – ohne Lohnausgleich
Indes der Öffentliche Dienst wie andere Branchen auch in den vergangenen Wochen und Monaten um neue Arbeitszeitmodelle, geringere Arbeitszeiten und höhere Bezahlung kämpft, hat der Bremer Senat am gestrigen Dienstag einen Gesetzesentwurf beschlossen, der die Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit für Beamtinnen und Beamte von 40 auf 41 Stunden vorsieht. Davon ausgenommen sind schwerbehinderte Beamtinnen und Beamte. Ausnahmen soll es auch für Beamtinnen und Beamte geben, die Kinder unter zwölf Jahren erziehen, oder Angehörige pflegen.
Für Teilzeitbeschäftigte wird zudem während laufender Zeiträume die Möglichkeit geschaffen, ihre Arbeitszeit um bis zu eine Stunde zu erhöhen. Damit werden Einkommenseinbußen vermieden. Auch bei bereits bewilligten oder laufenden Sabbaticals können die Beamtinnen und Beamten zur Vermeidung finanzieller Nachteile die Erhöhung ihrer Teilzeitbeschäftigung beantragen. Auf bereits bewilligte Altersteilzeit-Modelle findet die Arbeitszeiterhöhung…
Casa Cultural BremenCasa Cultural Bremen und ver.di laden am Internationalen Frauentag zum Tanzen und Feiern ein
Der Internationale Frauentag am 08. März steht weltweit für Gleichberechtigung, Solidarität und die Sichtbarkeit von Frauen in Gesellschaft und Kultur. Von gemeinschaftlicher Bewegung bis ausgelassener Party steht der Tag im Casa Cultural Bremen e. V. ganz im Zeichen von Austausch, Bewegung und gemeinsamer Stärke. Am 08. März lädt der Verein daher in Kooperation mit den Gewerkschaftsfrauen von ver.di zu einem abwechslungsreichen Programm ein.
Den Auftakt macht am Vormittag ein kostenfreier Frauen-Tanz- und Sport-Tag mit einem vielseitigen Kursangebot: Auf dem Programm stehen um 10:00 Uhr Pilates und Samba no pé, um 11:10 Uhr Salsa Ladies & High Heels Dance und Zumba und um 12:20 Uhr Modern Dance und Bachata. Im Anschluss um 13:30 Uhr gibt es im regulären Kursprogramm Functional Training und Kindertanzen.
Am Abend verwandelt sich das Casa Cultural in einen Ort für Begegnung und Feier: In Kooperation mit den Gewerkschaftsfrauen von ver.di findet ab 18:30 Uhr eine Frauen*Party…

Dramatischer Unfall mit tödlichem Ausgang auf A1
Gestern Nachmittag gegen 14.00 Uhr ereignete sich auf der A1 zwischen Groß Ippener und dem Autobahndreieck Stuhr ein besonders schrecklicher Unfall: Ein Mercedes raste nahezu ungebremst in ein Stauende und geriet unter die rechte Seite eines Lkw. Das Dach des Autos wurde dabei komplett abgerissen und der 51 Jahre alte Fahrer aus Senden auf der Stelle getötet.
Der Wrack des Mercedes-Kombi schleuderte weiter auf dem Standstreifen entlang und kam erst nach rund 100 Metern an der Leitplanke zum Stehen. Feuerwehr und Polizei sprechen von einem außergewöhnlich schweren Schadensbild: Die Autobahn in Richtung Hamburg musste zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen Nord und Bremen-Brinkum komplett gesperrt werden, dazu noch eine Autobahnbrücke - um während der Bergung der Leiche Schaulustige fernzuhalten. Der 39-jährige Sattelzugfahrer aus Simbabwe erlitt einen Schock; der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
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Spritpreise völlig außer Kontrolle
Der Krieg im Nahen Osten ist an den deutschen Zapfsäulen angekommen: An einzelnen Tankstellen kostet ein Liter Super Plus bis zu 2,60, Diesel bis zu 2,42 Euro, und Super 2,48 Euro. In unserer direkten Umgebung sind die Spritpreise mit um die zwei Euro pro Liter Super noch vergleichsweise günstig.
Seit der Eskalation steigen die Rohölpreise deutlich, ein Barrel Brent lag zuletzt zeitweise über 80 Dollar. Damit ziehen auch die Kraftstoffpreise in Deutschland spürbar an. Der ADAC meldet bereits kräftige Sprünge in den bundesweiten Tagesdurchschnitten und warnt vor einem weiteren Aufwärtstrend, solange die Lage angespannt bleibt.
Super teils 80 Cent teurer
Wer jetzt volltankt, zahlt schnell 20, 30 oder 40 Euro mehr als noch vor kurzer Zeit – und das bei ohnehin hohen Lebenshaltungskosten. Innerhalb von einer Woche ist der Preis für einen Liter Super teils um rund 80 Cent angestiegen - ein Level, mit dem Experten eigentlich erst nach mehreren Wochen Krieg gerechnet hatten.…

Gospel bei Nacht im Gefängnis
Die Justizvollzugsanstalt Bremen (JVA) lädt am 14. März zu einem Konzert der Huder Gospelsingers ein. Die Veranstaltung wird in der Turnhalle auf dem Gelände der JVA "hinter den Mauern" stattfinden.
Vor Ort werden Getränke angeboten. Der Eintritt ist frei – um Spenden für die Huder Gospelsingers und den Förderverein der Gefangenen wird gebeten. Aufgrund der besonderen Location muss man sich per E-Mail an konzert@jva.bremen.de anmelden und dabei Namen und Geburtsdatum angeben. Gäste ohne Anmeldung können aus organisatorischen Gründen das Konzert leider nicht besuchen.
Zeit: Samstag, 14. März um 19 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)
Ort: Justizvollzugsanstalt Bremen, Am Fuchsberg 3, 28239 Bremen
Bildquelle: Justizressort

Hopfen und Malz verloren
Ein Lkw hat gestern Nacht auf der A281 für eine unfreiwillige "Bierdusche" auf der Fahrbahn gesorgt: Der 56 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges hatte wegen zu hoher Geschwindigkeit in einer Rechtskurve einen Teil der zuvor bei einer Bremer Brauerei geladenen 300 Kisten Bier verloren.
Verantwortlich für die Schweinerei auf der Fahrbahn war neben der Fliehkraft eine offenbar unzureichende Sicherung der Ladung: Rund 100 Kisten rutschten aus dem Auflieger, durchbrachen Plane und Gestänge und verteilten sich über die Autobahn. Die A281 musste für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten gesperrt werden.
Symbolbild Freepikswb startet WhatsApp-Kanal für aktuelle Informationen
Der Bremer Energiedienstleister swb und der Netzbetreiber wesernetz informieren ab sofort über einen eigenen WhatsApp-Kanal zu Störungen und Baumaßnahmen; dazu kommen praktische Tipps rund um die Themen Energie- und Wassersparen sowie Nachhaltigkeit.
Im neuen WhatsApp-Kanal veröffentlicht swb kompakte Updates zu aktuellen Störungen sowie Ankündigungen zu geplanten Baumaßnahmen im Netzgebiet. Dazu Dr. Annabel Oelmann, Bereichsleitung Unternehmenskommunikation bei swb: „Wir möchten Menschen in der Region direkt erreichen – dort, wo sie jeden Tag unterwegs sind. Unser neuer WhatsApp-Kanal ergänzt unsere bestehenden Angebote und macht es noch einfacher, wichtige Infos direkt aufs Smartphone zu bekommen.“ Der Kanal steht allen Interessierten offen und kann kostenlos abonniert werden.

