Archive - Freitag, 20. Februar 2026

Fiat überschlägt sich in der Altstadt
In der Bremer Altstadt missachtete am gestern Abend der Fahrer eines Fahrdienstes ein Stoppschild und stieß mit einem Kleinwagen zusammen, der sich dabei überschlug. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen.
Der 40-Jährige war mit seinem Toyota in der Martinistraße unterwegs. Er beförderte fünf Fahrgäste, darunter ein achtmonatiges Kleinkind. Zeitgleich befuhr ein 52-Jähriger in einem Fiat die Martinistraße, allerdings aus Richtung Tiefer kommen. An der Zusammenführung der Fahrbahnen missachtete der Toyota-Fahrer das Stoppschild und fuhr in den Fließverkehr ein. Dabei kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem vorfahrtsberechtigten Fiat Panda. Der Kleinwagen geriet ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Am Fiat entstand Totalschaden, das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde sichergestellt. Alle beteiligten Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt.
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Mehr Sicherheit im Nahverkehr durch KI aus Bremen
Mit fast 37 Metern Länge ist das Innere einer Straßenbahn für die Fahrgäste kaum vollständig zu überblicken. Gleichzeitig erwarten sie zu Recht, sicher ans Ziel zu gelangen – und Mitarbeitende, dass sie ihren Dienst geschützt ausüben können. Dafür soll in Bremen bald eine KI aus Bremen sorgen.
Durch den brutalen Angriff mit tödlichen Ausgang auf einen Zugbegleiter in einer Regionalbahn bei Landstuhl hat das Thema "Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitern" in Bahnen bundesweit deutlich stärkere Aufmerksamkeit bekommen. Dass es sich um keinen Einzelfall handelt, wurde erst am Mittwoch wieder deutlich, als ein betrunkener Schwarzfahrer bei einer Fahrkartenkontrolle einen vom Zugpersonal hinzugezogenen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht schlug. Um bedrohliches Verhalten und gefährliche Situationen schneller und verlässlicher erkennen zu können, bringt die BSAG nun das gemeinsam mit der Bremer Firma "Just Add AI" entwickelte System "AI Watch"in Stellung. Seit…

Polizei schließt unerlaubten Friseurladen
Polizei, Zoll, Gewerbeaufsicht und Ordnungsdienst sowie Bau- und Finanzamt führten am Mittwoch behördenübergreifende Gewerbekontrollen im Bremer Westen durch. Dabei wurden Kioske, Geschäfte, Cafés sowie Bars überprüft und diverse Mängel festgestellt. In einem Shop schloss die Polizei einen illegal im Keller betriebenen Friseurladen.
In Walle, Gröpelingen und Oslebshausen kontrollierten die Kräfte von 16 Uhr bis in den Abend hinein insgesamt zwölf Gewerbeobjekte. Dabei wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wie Steuer- und Finanzverstöße, Hygienemängel, Verstöße gegen Glücksspielauflagen sowie baurechtliche Delikte und mangelhafte Feuerlöscher festgestellt. In den Kellerräumen eines Shops in der Waller Heerstraße hat man ein offensichtlich nicht angemeldetes Friseurgeschäft entdeckt. Weiterhin lagen diverse Verstöße im Bereich der Verkaufsfläche des Shops vor, weshalb der Verkaufsbetrieb mit sofortiger Wirkung untersagt wurde. Der Friseurbetrieb wurde, nicht zuletzt…

Tasereinsatz verhindert Schlimmeres
Mit Hilfe eines Tasers beendeten Spezialkräfte der Polizei Bremen am Mittwochnachmittag eine Gefahrenlage in Vegesack: Ein 59 Jahre alter Mann hatte Einsatzkräfte mit einem Messer bedroht.
Gegen 17:20 Uhr meldete die verängstigte Familie des 59-Jährigen, dass er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden und in der Wohnung in der Straße Kücksberg mit einem Messer hantieren würde. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und wurden von der Schwester hereingelassen.
Zwangsweise in die Psychiatrie
Als die Polizisten den Mann ansprachen, griff er das neben sich liegende Messer und bedrohte die Beamten damit. Auch auf mehrfache Ansprache ließ er sich nicht dazu bewegen, dass Messer wegzulegen. Hinzugezogene Spezialkräfte setzten, nachdem er auch auf diese mit dem Messer zuging, einen Taser ein. Im Anschluß wurde der Mann vorsorglich vom alarmierten Rettungsdienst medizinisch betreut und dann zur weiteren Begutachtung zwangsweise in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
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Adobe StockLkw-Auflieger blockiert Straße und sorgt für Stau im Hafen
Zu einem Verkehrsunfall im Überseehafengebiet von Bremerhaven kam es gestern gegen 6 Uhr: Beim Verlassen eines Firmengeländes an der Brückenstraße hatte sich aus bisher unbekannten Gründen bei einem Lkw der Auflieger gelöst und war quer über der Fahrbahn zum Liegen gemkommen. Die Folge war eine zweistündige Sperrung der Hafendurchfahrt.
Personen wurden nicht verletzt, lediglich der Sattelanhänger sowie das Zugfahrzeug wiesen Beschädigungen auf. Die Polizei sperrte die Unfallstelle ab und übernahm weitere Maßnahmen. Bis der verunfallte Anhänger von einem Kran geborgen werden konnte, leitete auch der Zoll den Hafenverkehr um.

