Archive - Mittwoch, 18. Februar 2026

Februar 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728  

Streit um die Mietpreisbremse

Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde einer Berliner Vermieterin gegen die Mietpreisbremse zurückgewiesen. Für Senatorin Özlem Ünsal ist damit ist klar: Die Begrenzung der Miethöhe bei Wiedervermietungen in angespannten Wohnungsmärkten ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Opposition sieht das allerdings etwas anders. Bremen hatte die Mietenbegrenzungsverordnung im November 2025 bis Ende 2029 verlängert: In der Stadtgemeinde darf die Miete bei Wiedervermietungen höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Eine aktuelle gutachterliche Untersuchung bestätigt, dass der Wohnungsmarkt weiterhin angespannt ist: Bremen wächst, der Leerstand ist gering, die Mieten steigen stärker als im Bundesdurchschnitt. "Die Mietpreisbremse löst nicht jedes Problem – aber sie verhindert ganz konkret, dass Mieten beim Mieterwechsel sprunghaft steigen. Dass das Bundesverfassungsgericht dies in Karlsruhe deutlich bestätigt hat, ist ein wichtiges Signal", erklärte…

Klare Kante gegen Linksextremismus

Dass Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) Klarheit von der Linksfraktion im Umgang mit möglichen Verbindungen zu linksextremistischen Strukturen fordert, ist für die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND lediglich ein Ausweichen vor politischen Konsequenzen - sie fordert ein entschiedenes Vorgehen gegen jede Form extremistischer Einflussnahme im parlamentarischen Umfeld. Wer die freiheitlich-demokratische Grundordnung ernst nimmt, müsse auch handeln – nicht nur appellieren. Jan Timke, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft, erklärt dazu: „Die SPD versucht erneut, das Problem mit ernst klingenden Worten zu überdecken, statt endlich Konsequenzen zu ziehen. Wer eine Nähe zu linksradikalen Strukturen aussitzt, verharmlost die Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung. Es reicht nicht, die Demokratie in Sonntagsreden zu beschwören, während in der politischen Praxis alles beim Alten bleibt. Die Bürger erwarten Klarheit und Haltung, keine…

Senat will Gesundheitswesen modernisieren

Über das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität stellt der Bund dem Land Bremen in den kommenden Jahren rund 941 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sollen un 13,5 Millionen in sieben Modernisierungsmaßnahmen im Gesundheitswesen fließen. Bis 2036 werden rund 6,4 Millionen Euro in die Laborausstattung des Landesuntersuchungsamtes für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin (LUA) Bremen investiert. Als Einrichtung der Daseinsvorsorge und des öffentlichen Gesundheitsdienstes untersucht das LUA amtlich entnommene Proben bei Lebensmitteln, Futtermitteln, verschiedensten Gewässern und Bedarfsgegenständen. Damit nimmt das Amt eine wichtige Position im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz ein, da bei der Erkennung und Abwendung von mikrobiologischen und chemischen Gefahren für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit eine effiziente und schnelle Untersuchung von Lebens- und Futtermitteln erforderlich ist. Dafür sind amtlich anerkannte Untersuchungsmethoden und moderne…

FDP kritisiert Abschaffung von Förderkursen

Fynn Voigt, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Bremen, kritisiert die Entscheidung des rot-grün-roten Senats, die Förderkurse für Kinder im Bereich Lesen, Schreiben und Mathe zu streichen. Als Fundament für Chancengleichheit müsse insbesondere die Sprachförderung höchste Priorität haben. Voigt: "Statt zu kürzen, müssen wir hier aufrüsten – schließlich ist die deutsche Sprache entscheidend für den weiteren Bildungsweg, das steht außer Frage. Stattdessen steckt Bremen lieber Millionen in Spaßprogramme wie die Freikarte und lässt das Bildungsniveau weiter in den Keller rauschen." Eine Frage der richtigen Prioritäten Es sei utopisch, dass Eltern aus dem bildungsfernen Milieu hunderte Euro für Privat-Unterricht in die Hand nehmen. Hier wäre staatliche Unterstützung zur Abwechslung mal sehr hilfreich. Deshalb habe die FDP ein Konzept für verpflichtende und finanzierbare Nachhilfe in den Kernfächern Deutsch, Mathe und Englisch in die Bürgerschaft eingebracht.…

Kleidertausch in Osterholz

Gebrauchte, gut erhaltene Kleidungsstücke müssen nicht im Mülleimer landen. Besser ist es, sie weiterzugeben, damit andere Menschen noch Freude daran haben können. Zu diesem Zweck veranstalten der Martinsclub Bremen e. V. und BUND Bremen am 6. März von 15 bis 17 Uhr eine Kleidertauschparty in Osterholz. Der Ablauf ist denkbar einfach: Wer möchte, bringt saubere und gut erhaltene Kleidungsstücke, Schuhe, Schmuck, Taschen und ähnliches zum Tauschen mit. Aus dem Fundus dürfen sich anschließend alle Anwesenden bedienen, um neue Lieblingsstücke zu finden – ganz ohne Geld. Auch, wer nichts zum Tauschen mitbringt, darf sich Dinge aussuchen. Dazu gibt es Musik und Getränke. Spaß, Sparen & Umweltschutz „Die Kleidertauschparty soll vor allem Spaß machen. Außerdem sie ist eine Gelegenheit, den Kleiderschrank aufzuräumen und nicht mehr benötigte Sachen auszusortieren. Und vielleicht geht man später mit schicken Second-Hand Klamotten nach Hause. Daneben spielt aber auch…