Archive - Dienstag, 17. Februar 2026

Februar 2026
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Die langjährige Bauruine in Gröpelingen wird abgerissen.Wikipedia

Bremen kauft Hans-Koschnick-Haus in Gröpelingen, um die Bauruine abzureißen

Die Brestadt beginnt ein neues Kapitel ihrer Aufgaben in der Stadt- und Quartiersentwicklung. Neben den zwei Großprojekten Bremer Hof und Horten-Kaufhaus in der Bremer Innenstadt erhält die städtische Entwicklungsgesellschaft nun ihren ersten offiziellen Auftrag zur Quartiersentwicklung in Gröpelingen. Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, hat der Brestadt den Auftrag erteilt, das Hans Koschnick-Haus in Bremen-Gröpelingen fachgerecht zurückzubauen. Der Kaufvertrag mit dem bisherigen Eigentümer ist zwischenzeitlich geschlossen worden. Das Hans Koschnick-Haus in der Geeststraße 134 hat über Jahrzehnte das Bild seines Umfelds geprägt. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und war lange Zeit im Besitz der Familie des früheren Bremer Bürgermeisters Hans Koschnick, der in Gröpelingen aufwuchs und von 1967 bis 1985 Präsident des Senats der Freien Hansestadt war. Sein Wirken für die Stadt und darüber hinaus…

Polizei warnt vor Betreten von Eisflächen

Durch die anhaltende Kälteperiode mit erneutem Schneefall und Frost haben sich auch auf den Bremer Gewässern Eisschichten gebildet. Allerdings sind sie meist zu dünn, um tragfähig zu sein. Entsprechend oft muss die Polizei unvorsichtige Spaziergänger vom Eis holen.  So waren die Beamten am Sonntag rund um die Gewässer in der Stadt im Dauereinsatz, denn viele Bremer und Bremerinnen nutzten das sonnige Winterwetter für Ausflüge rund ums Eis. Immer wieder mussten Einsatzkräfte am Werdersee, Achterdieksee oder am Wallgraben Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom überfrorenen Gewässer holen. Mit wiederholten Lausprecherdurchsagen machte man auf die Gefahren aufmerksam: Vor allem beim Betreten der Eisflächen von Seen und fließenden Gewässern besteht Lebensgefahr. Bildquelle: Fotolia

Landesssportbund Bremen fordert Ersatz für das Hansewasserbad

Der Landessportbund Bremen (LSB) unterstreicht im Zuge der Diskussionen um das Hansewasserbad seine Forderung, dass vor einer Schließung des Bades in jedem Fall adäquate Ersatz-Wasserflächen für die Nutzer - insbesondere die betroffenen Vereine und den LSB - bereitgestellt werden müssen. Weil das Hansewasserbad laut des neuen Bäderkonzepts Ende Juni geschlossen werden soll und auch die Fortführung des Unibads bis zur Eröffnung des neuen Westbads noch nicht gesichert ist, drohen den Schwimm- und Wassersportvereinen in Bremen massive Einschnitte bei den verfügbaren Wasserflächen. Die Schließung würde auch die Integrationsarbeit des Landessportbundes beeinträchtigen, da im Hansewasserbad Schwimmkurse für Frauen mit Migrationshintergrund stattfinden. Keine Schließung ohne adäquaten Ersatz Der Landessportbund und die beteiligten Verbände sind sich einig darin, dass das Hansewasser-Bad nicht geschlossen werden darf, solange für die Betroffenen keine Alternativen zur Verfügung…

KI-Verordnung: Was kommt auf die Bremer Wirtschaft zu?

Die EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz ist im Juli 2024 in Kraft getreten und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Was bedeutet das konkret für die Bremer Wirtschaft? Wo liegen Chancen, wo lauern Stolperfallen? Die Bremische Landesmedienanstalt Brema, die Handelskammer Bremen und der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit laden dazu  ein, diese Fragen in der Handelskammer Bremen am Dienstag, 24. Februar 2026, von 16 bis 17.30 Uhr mit anschließendem Get-Together zu erörtern. Sandra Lachmann, Kommunikationsmanagerin und Redakteurin, moderiert die Veranstaltung. Nach Grußworten aus der Brema und der Handelskammer wird die Frage diskutiert, was durch die KI-Verordnung auf die Bremer Wirtschaft zukommt. Unter anderem mit dabei sind: Thomas Ehmke, Chef der Senatskanzlei Bremen Daniela Hansjosten, Leiterin Standards & Practices, RTL Deutschland, Köln Andreas Kottisch, Geschäftsführer der i2b GmbH und Vizepräses der Handelskammer…

Umweltwächter starten wieder in Bremen-Nord

Seit Wochenbeginn sind fünf neue Umweltwächterinnen und -wächter in Bremen-Nord im Einsatz. Sie beseitigen selbst Abfälle im öffentlichen Raum, sensibilisieren aber auch durch persönliche Ansprache die Anwohnenden. Das vom Arbeit und Lernzentrum e.V. (alz) koordinierte Projekt hat in vorherigen Durchgängen bereits erfolgreich Menschen im Bürgergeldbezug den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht: Zuletzt wechselten Ende 2024 sechs von elf Umweltwächterinnen und -wächtern in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, zwei begannen eine Umschulung. Einsatz lohnt sich doppelt Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, sagte bei der Begrüßung der neuen Umweltwächter: "Der Einsatz lohnt sich doppelt - für die Teilnehmenden und für die Stadt. Bei den Umweltwächtern sehen wir ganz konkret, dass Beschäftigungsförderung wirkt. Hier bekommen Menschen echte Chancen auf Teilhabe und Arbeit." Gleichzeitig profitierten auch die…

Massenschlägerei in Gröpelingen

Mehrere Personen prügelten am späten Sonntagnachmittag in Gröpelingen aufeinander ein, wobei auch Schlagwerkzeuge und Messer zum Einsatz kamen. Hintergrund der Auseinandersetzung scheinen Streitigkeiten um ein Mietverhältnis zu sein. Gegen 17:00 Uhr wurde eine Schlägerei zwischen bis zu 20 Personen in der Morgendlandstraße gemeldet, bei der von den Beteiligten auch Holzlatten und Messer eingesetzt worden sein sollten. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf mehrere Personen die sich noch lauthals stritten. Die Situation war sehr aufgeheizt, so dass die Polizisten die Parteien trennten und den Bereich sicherten. Gefährliche Körperverletzung und Bedrohung Einige Personen erlitten bei der vorherigen Auseinandersetzung leichte Verletzungen. Schnell wurden mehrere Hauptakteure im Alter von 44, 51 und 56 Jahren mit unterschiedlicher Beteiligung gestellt und entsprechende Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gefertigt. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung…