Archive - Montag, 16. Februar 2026

Sattelzüge legen Verkehr auf A1 lahm
Heute in der Nacht ereigneten sich auf der Autobahn 1 ein Lkw-Unfall sowie eine größere Brummi-Panne. Die anschließenden Bergungs- und Sicherungsmaßnahmen führten in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und längeren Staus.
Aufgrund eines technischen Defekts aktivierte sich gegen 1.45 Uhr kurz vor der Abfahrt Mahndorf die Feststellbremse eines Lasters während der Fahrt. Hierdurch wurden alle sechs Reifen des Aufliegers beschädigt und mussten gewechselt werden. Aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse mit Schnee und Eis sowie der aufwändigen Reparatur wurden sowohl der Seitenstreifen als auch der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. Erst um 7.50 Uhr waren die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen und die Strecke konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Autos mussten rückwärts aus dem Stau geholt werden
Gegen 3 Uhr war auf schneeglatter Fahrbahn das Heck einer Sattelzugmaschine ausgebrochen. Der Fahrer versuchte noch gegenzulenken,…

Komoran bittet in Notaufnahme um Hilfe
Gestern am Nachmittag spielte sich vor der Notaufnahme des Klinikums Links der Weser eine ungewöhnliche Szene ab: Ein Kormoran hatte sich durch Picken gegen die Scheibe der Eingangstür bemerkbar gemacht - weil in seinem Schnabel ein Angelhaken feststeckte.
Es klingt fast wie eine Szene aus einem Film: Der kluge Wildvogel bittet um Hilfe in der Notaufnahme! Ein Angelhaken im Vogelschnabel ist für das Tier in der Tat extrem gefährlich - Infektionen, Schmerzen, sogar Verhungern wären möglich. Der große schwarze Wasservogel ließ sich widerstandslos von der alarmierten Feuerwehr aufnehmen und sichern. Im weiteren Verlauf wurde gemeinsam mit dem medizinischem Personal der Notaufnahme der Angelhaken entfernt und die Wunde bestmöglich versorgt. Danach konnte der Kormoran in der Parkanlage des Klinikums wieder in die Freiheit entlassen werden.
Bildquelle: Feuerwehr Bremen

Streit zwischen Frauen eskaliert
Samstagnacht gingen zwei alkoholisiere Frauen in der Neustadt wie Furien aufeinander los, so dass die Polizei anrücken musste. Eine 35-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden, ihre 39-jährige Kontrahentin wurde vorläufig festgenommen.
Die Frauen waren zunächst in einem Kiosk an der Pappelstraße in Streit geraten. Das Wortgefecht verlagerte sich schließlich nach draußen und eskalierte zu einer handfesten Prügelei. Dabei riss die 39-Jährige ihrer Widersacherin Haarbüschel aus und verpasste ihr mehrmals Kopfstöße, bis die 35-Jährige zu Boden ging. Hier trat und stampfte die 39-Jährige immer wieder gegen ihren Kopf. Sie ließ erst von der Frau ab, als Passanten dazwischen gingen. Daraufhin ergriff die 39-Jährige einen Aschenbecher, den sie auf die Jüngere warf. Die Zeugen hielten die Angreiferin erneut zurück und alarmierten Polizei und Rettungskräfte.
Akloholisierte Furie
Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde die 35-Jährige zur ambulanten Behandlung…

Neue Schulplätze im Bremer Westen
Im Stadtteil Gröpelingen fehlen nach aktueller Prognose für den kommenden Jahrgang 5 voraussichtlich rund 40 Schulplätze. Der Senator für Kinder und Bildung reagiert darauf nun mit einer pragmatischen Übergangslösung.
Um schnell verlässliche, wohnortnahe Schulplätze und Bildungsperspektiven für Kinder im Stadtteil zu schaffen, sehen die Kernpunkte der Lösung Folgendes vor:
Kurzfristig werden die Mobilbauten der bisherigen Willkommensschule Ohlenhof in Gröpelingen genutzt, um im Schuljahr 2026/27 wohnortnah Platz für mindestens zwei zusätzliche fünfte Klassen bereitzustellen. Der Standort wird zunächst als Dependance der Oberschule geführt.
Die Willkommensschule Ohlenhof wird in die Willkommensschule Ellmersstraße integriert. Rund 140 Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium wechseln zum Standort Ellmersstraße in der Nachbarschaft: nach Bremen Walle, wo die räumlichen Kapazitäten vorhanden sind.
Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung: "Seit…

Sexualisierte Gewalt im Netz: Wie schütze ich mein Kind?
Kinder und Jugendliche bewegen sich heute ganz selbstverständlich im digitalen Raum - in Chats, sozialen Netzwerken, Games und auf Videoplattformen. Doch wo Chancen sind, da lauern auch Risiken!
Bei der Informationsveranstaltung unter dem Titel "Sexualisierte Gewalt im Netz - Kinder sicher begleiten" wirft die Polizei zunächst einen Blick auf die Lebenswelt von Kindern: Wie digital ist ihr Alltag? Wie viel Zeit verbringen sie im Netz? Welche Angebote nutzen sie?Anschließend geht es um die Gefahren im Internet, mit denen Heranwachsende konfrontiert werden können. Im Fokus stehen dabei die Themen Cybergrooming, Pornografische Inhalte und Sexting.
Konkrete Hilfestellung
Neben strafrechtlichen Grundlagen erhalten die Teilnehmenden konkrete Verhaltens- und Präventionstipps für den Alltag. Zudem wird aufgezeigt, wie Erwachsene reagieren sollten, wenn Kinder mit strafbaren Inhalten oder Grenzverletzungen im Netz in Berührung kommen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Hinweise…

