Archive - Mittwoch, 21. Januar 2026

Januar 2026
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Es wird weiterhin um Schließung oder Neuentwicklung des LdW gerungen. Kommt der Volksentscheid?BremenNews - Jörn Petersen

Wie es mit dem Areal des Klinikums LdW in Bremen weitergehen soll

Die Schließung des Bremer Klinikums Links der Weser ist zwar bereits seit zwei Jahren beschlossene Sache. Der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger im Bremer Süden ist allerdings längst nicht verstummt. Nun wurden der Gesundheitsdeputation Pläne zur künftigen Nutzung der Gebäude vorgelegt. Demnach sollen in einem Teil des Gebäudes Facharztpraxen und Beratungsangebote ihr Zuhause erhalten. Einziehen soll der Gesundheitsdienst, darüber hinaus soll im bisherigen Klinikum ein Medizinisches Versorgungszentrum eingerichtet werden. Den Kritikern genügt das keineswegs. Vielmehr sehen sie die medizinische Grund- und Notfallversorgung im  Quartier und weit darüber hinaus gefährdet. Gemeinsam initiiert vom Betriebsrat und Anwohnern wurden inzwischen über 30.000 Unterschriften für eine Volksbegehren gesammelt, mit dem die Schließung des LdW weiterhin verhindert werden soll. sollte das Volksbegehren nach der für Freitag geplanten Übergabe der Unterschriften an die Landeswahlleiterin…
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Demo läuft aus dem Ruder

Am Dienstagnachmittag versammelten sich rund 2.200 Menschen friedlich auf dem Bremer Marktplatz, um auf die Situation der Kurden in Syrien aufmerksam zu machen. Ein anschließender Aufzug mit etwa 1.600 Teilnehmenden führte jedoch zu Gewalt, mehreren polizeilichen Einsätzen und Strafanzeigen. Der Aufzug setzte sich gegen 17 Uhr in Richtung Hauptbahnhof in Bewegung. Im Verlauf kam es wiederholt zu aggressiven Auseinandersetzungen unter Teilnehmenden, in einem Fall musste eine Person von der Versammlung ausgeschlossen werden. Entlang der Strecke eskalierten auch mehrere Streitigkeiten mit Passanten, teils kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Einsatzkräfte mussten wiederholt einschreiten, um die Situationen zu beruhigen. Und das nicht nur direkt vor Ort, denn einzelne Personen versuchten, Beteiligte in den Hauptbahnhof zu verfolgen. Demo endet, Gewalt nicht Nach dem offiziellen Ende der Versammlung gegen 18:35 Uhr wollten zahlreiche Teilnehmer den Bereich nicht verlassen,…

Rotlicht missachtet: Radfahrer bei Kollision mit Straßenbahn schwer verletzt

Gesternmorgen kam es in der Neustadt zu einem Verkehrsunfall bei dem ein 25 Jahre alter Radfahrer von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte er gegen 8:20 Uhr die Kreuzung Neuenlander Straße/Friedrich-Ebert-Straße bei Rotlicht überquert.  Zeitgleich fuhr aus Richtung Flughafen eine Straßenbahn ein und kollidierte mit dem Fahrrad. Der 25-Jährige prallte mit der Schulter gegen die Windschutzscheibe und erlitt diverse Frakturen. Er wurde nach der Erstversorgung in eine Klinik gebracht. Während der Unfallaufnahme musste die Kreuzung teilweise gesperrt werden, wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam. Bildquelle: AdobeStock
Finanzsenator Fecker zu notfallfinanzierten Maßnahmen in 2024Senatspressestelle Bremen / Bremen-News

Höhere Vergnügungssteuer soll leere Haushaltskasse füllen

Die Vergnügungssteuer für den Betrieb von Spiel- und Unterhaltungsautomaten mit Gewinnmöglichkeit soll zum 1. Juli 2026 von 20 auf 25 Prozent erhöht werden. Das sieht eine Änderung des Vergnügungssteuergesetzes vor, die der Senat beschlossen hat. Die Anhebung des Steuersatzes um fünf Prozentpunkte dient der erforderlichen Haushaltskonsolidierung in den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven.  Finanzsenator Björn Fecker zur Maßnahme: "Bremen ist angesichts der drohenden Haushaltsnotlage gesetzlich zur Haushaltskonsolidierung verpflichtet. Neben Einsparungen bedeutet das auch, die Einnahmen zu erhöhen. Die Erhöhung der Vergnügungssteuer ist vertretbar, zumal gerade Geldgewinnspielautomaten ein hohes Suchtpotenzial aufweisen. Es ist deshalb sicher nicht die Aufgabe des Staates, attraktive Bedingungen für den Betrieb von Spielautomaten zu schaffen. Ganz im Gegenteil: Wenn das Aufstellen von Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststätten unattraktiver wird, kann das indirekt…

Streit eskaliert: 18-Jähriger durch Messerstiche verletzt

Am Montagabend kam es in der Bahnhofsvorstadt zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 18-Jähriger durch einen Messerangriff verletzt wurde. Der Syrer war mit einem Landsmann in einen verbalen Streit geraten, der sich vom Platz der Deutschen Einheit in Richtung Hillmannplatz verlagerte. Dort stach der noch unbekannte Täter dann mehrfach auf den Heranwachsenden ein.  Das Opfer wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. Der Täter wird als etwa 18 bis 19 Jahre alt, klein, mit langen, zu einem Zopf gebundenen, dunklen Haaren beschrieben. Die Zeugenbefragungen gestalteten sich schwierig, da Teilnehmer einer Versammlung am Hauptbahnhof fälschlicherweise davon ausgingen, dass sie gemeint waren und deshalb versuchten, die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Zur Sicherstellung der Ordnung mussten zusätzliche Kräfte hinzugezogen werden. Bildquelle: Fotolia  

Singen im Rathaus: Jetzt anmelden

BürgermeisterBovenschulte lädt Schulklassen und Chöre aus Bremen und Bremerhaven ein, sich aktiv am Mitsingfest "Bremen so frei – ein Fest in 11 Liedern" zu beteiligen und damit die Bremer Welterbetage 2026 zu eröffnen. Das Mitsingfest findet am Freitag, 5. Juni 2026 um 11 Uhr in der Oberen Halles des Rathauses statt. Die elf Lieder, komponiert von den Worpsweder Gebrüdern Jehn und getextet von der Bremerin Imke Burma, fassen in einem großen Bogen die Geschichte Bremens und Bremerhavens zusammen. Inhaltlich eignen sich die einstimmigen Arrangements besonders gut für die 3. und 4. Grundschuljahrgänge sowie für den Musikunterricht und Chöre der 5. bis 7. Klassen. Die erforderliche Anmeldung erfolgt über die Homepage, wo auch Texte, Noten und die Lieder zum Anhören zur Verfügung stehen. Das Mitsingfest ist Teil der Bremer Welterbetage, die vom 5. bis zum 7. Juni 2026 stattfinden und in zahlreichen Veranstaltungen über das UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland informieren. Bild:…