Archive - Montag, 19. Januar 2026
BremenNewsver.di ruft am Dienstag zum Branchenstreiktag Straße auf – Staus in Bremen möglich
ver.di fordert 7 Prozent mehr Lohn für die rund 15.000 Beschäftigten der größten Autobahnbetreiberin in Europa. Die erste Verhandlungsrunde endete ohne Angebot der Arbeitgeber, die Beschäftigten antworten mit bundesweiten Warnstreiks. Und weil die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten unbefriedigend blieb, ruft ver.di am 20. Januar 2026 zu gemeinsamen Warnstreiks in gleich zwei großen Tarifrunden auf.
Zum bundesweiten Branchenstreiktag Straße sind die rund 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH des Bundes sowie die etlichen Tausend Beschäftigten der Landesstraßenbauverwaltungen zu Arbeitskampfmaßnahmen, Protestaktionen und Kundgebungen aufgerufen. ver.di fordert in beiden Tarifrunden sieben Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens aber 300 Euro, um die unteren Lohngruppen zu stützen. Auch Nachwuchskräfte sollten deutlich besser entlohnt werden.
"Straßen sind der Verkehrsträger Nummer 1 in Deutschland – jeden Tag kümmern sich Abertausende Beschäftigte…

Vandalen wüten in Findorff und der Innenstadt: Über 60 Autos beschädigt
Massiver Vandalismus an Fahrzeugen hielt die Polizei am Wochenende in Findorff und der Innenstadt in Atem: Im Ortsteil Weidedamm beschädigten Unbekannte 27 geparkte Fahrzeuge, in der Bahnhofvorstadt demolierte ein 37-Jähriger Gesternnachmittag über 30 Autos mit einer mit Schrauben versehenen Holzlatte.
In den Straßen Halberstädter Straße, Kasseler Straße und Leipziger Straße stachen die Täter an den Autos einen oder mehrere Reifen ein, die dadurch teils oder vollständig platt waren. Gemeinsamkeiten zwischen den betroffenen Fahrzeugen konnten die Ermittler bislang nicht feststellen.
Täter kommt in Psychiatrie
Am Sonntagnachmittag eskalierte ein weiterer Vorfall in der Bahnhofsvorstadt: Ein 37 Jahre alter Mann schlug dort mit einer Holzlatte, in die Schrauben eingearbeitet waren, auf zahlreiche Fahrzeuge ein. Bis zum Eintreffen der Polizei beschädigte er so über 30 Autos. Da er mehrfachen Aufforderungen, die Holzlatte abzulegen, nicht nachkam, brachten die Polizisten ihn…

Frau will sich und ihre Kinder anzünden
Am Freitagnachmittag kam es in einem Einkaufsmarkt in der Neustadt beinahe zu einer Katastrophe: Eine 40 Jahre alte Frau hatte sich und ihre beiden Kinder mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und versucht, sie entzünden.
Zudem soll die Frau die Flüssigkeit selbst getrunken und einem Kind gewaltsam eingeflößt haben. Der anschließende Versuch der Mutter, die Flüssigkeit zu entzünden, konnte durch eingreifende Zeugen verhindert werden. Alarmierte Polizeikräfte brachten die Situation unter Kontrolle. Nach einer Erstversorgung von Rettungskräften wurden die 40-Jährige und die beiden vier und acht Jahre alten Jungen für weitere Behandlungen in Krankenhäuser gebracht. Der Tatort wurde abgesperrt, erste Zeugen befragt und Spuren sowie Beweismittel gesichert. Die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes dauern an.
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BremenNewsBürgermeister Bovenschulte verurteilt Vorgehen der iranischen Behörden
Zu den aktuellen Geschehnissen im Iran erklärt Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Seit Ende Dezember gehen im Iran die Menschen auf die Straße, um gegen die schlechte Wirtschaftslage und das autoritäre Mullah-Regime zu protestieren. Das Ausmaß und die Intensität, mit der man die Proteste niederschlägt, erfüllen mich mit großer Sorge."
Und weiter: "Mein Mitgefühl gilt den vielen unschuldigen Opfern und ihren Angehörigen. Wir verurteilen das gewaltsame Vorgehen des Regimes gegen die Zivilbevölkerung. Menschen werden gezielt getötet oder verhaftet, weil sie sich für eine bessere Gesellschaft ohne Unterdrückung einsetzen. Das Recht auf freien Zugang zu Informationen wird eingeschränkt, die Gewalttaten werden vertuscht. Dies ist eine fundamentale Verletzung von Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit.
Revolutionsgarden als terroristische Organisation
Es ist daher an der höchsten Zeit, dass die Europäische Union ein klares Zeichen der Unterstützung der Menschen im Iran…
FotoliaMann mit Messer lebensgefährlich verletzt, Täter festgenommen
Ein 35 Jahre alter Mann erlitt in der Nähe des Hauptbahnhofes infolge einer Auseinandersetzung lebensgefährliche Messerstiche und musste notoperiert werden. Am Samstag wurde ein 33-jähriger Tatverdächtiger festgenommen.
Gegen 6:25 Uhr am Freitag fanden alarmierte Einsatzkräfte am Bahnhofsplatz den lebensgefährlich Verletzen vor. Laut Zeugenaussagen sollte es zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem unbekannten Mann gekommen sein. Nachdem Erste Hilfe geleistet war, brachten Rettungskräfte den Mann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Nur einen Tag später konnte der Täter über die Videoleitstelle identifiziert und im Bahnhofsumfeld festgenommen werden. Gegen den wohnungslosen Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit wird nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.
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Rettung aus See: Teenager in Eis eingebrochen
Im Oslebshauser Park ist am Freitag ein Jugendlicher durch die dünne Eisdecke des Sees gebrochen und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Wasser gerettet werden.
Kräfte der Polizei Bremen und des Rettungsdienstes waren zuerst an dem kleinen See und sicherten den Teenager zunächst mit einer Leine. Als die Einheiten der Feuer- und Rettungswache 5 vor Ort eintrafen, ging eine Einsatzkraft in einem Spezialanzug ins Wasser. Mit Hilfe von Leinen und einer Leiter konnte der junge Mann an Land gezogen werden. Er war stark unterkühlt und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
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