Archive - Montag, 15. Dezember 2025

Straßenbahnfahrer bekommen neue Befugnisse im Umgang mit blockierenden Falschparkern
Immer wieder werden Straßenbahnen durch falsch geparkte Fahrzeuge am Weiterfahren gehindert. Tatsächlich ist das in Bremen keine Seltenheit. Laut Statistik der BSAG gab es in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einen Falschparker-Fall täglich. Die Blockaden aufzuheben war bislang zeitaufwendig. Denn die BSAG-Beschäftigten mussten zunächst die Polizei oder das Ordnungsamt rufen, woraufhin von den Ordnungshütern vor Ort entschieden wurde, ob ein Fahrzeug abgeschleppt werden sollte. Der Vorgang soll künftig beschleunigt werden.
In verengten urbanen Räumen behindern abgestellte Fahrzeuge regelmäßig die Bremer Straßenbahnen, was zu erheblichen Verzögerungen im Betriebsablauf führt. Das derzeitige Verfahren, bei dem das Fahrpersonal das Ordnungsamt oder die Polizei rufen muss, ist zeitaufwendig und führt zu langen Staus. Die müssen zunächst vor Ort sein, versuchen die Halter zu ermitteln und fordern dann je nach Situation einen Abschleppdienst an. Bereits seit längerem…

Bremer Unternehmer erhält Bundesverdienstkreuz
Der Bremer Unternehmer Gerolf Wolpmann engagiert sich seit vielen Jahren international sozial. In seiner Heimatstadt ist der insbesondere in der Obdachlosenhilfe sehr aktiv. Dafür wurde er vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am Freitag überreichte es ihm Senator Björn Fecker im Rathaus.
Allein drei Kinderheime in Brasilien hat Wolpmann aufgebaut. Er spendete umfangreich für ein Kinderkrankenhaus in Burkina Faso, ein Behindertenprojekt und die Ernährungshilfe oder etwa auch für die zivile Seenotrettung. Sein Engagement ist so vielschichtig und umfangreich, dass er in seiner Firma eine Person ausschließlich damit beschäftigt, seine Spenden und sozialen Aktivitäten zu verwalten und zu koordinieren. Einen großen Teil des Gewinns seiner Firma gibt er der Gesellschaft so zurück.
Mehr als nur Schecks
Seit etwas über zehn Jahren nun konzentriert sich seine nach eigenen Angaben christlich geprägte Nächstenliebe in Bremen auf die Obdachlosenhilfe.…

Protest gegen die Polizei
Am Samstagabend versammelten sich in der Bremer Innenstadt rund 380 Menschen, um gegen Rassismus in der Polizei zu demonstrieren. Dabei kam es zu Beleidigungen und weiteren Verstößen.
Nach einer Auftaktkundgebung am Brill setzte sich der Aufzug in Bewegung. Während der Versammlung skandierten Teilnehmende wiederholt beleidigende Parolen wie "Hass, Hass, Hass wie noch nie - All Cops are Bastards (ACAB)", "Alle Bullen sind Schweine", "Deutsche Polizisten, Mörder und Faschisten" sowie "Bullenschweine raus aus dem Viertel".
Mehrere Strafanzeigen
Im Verlauf des Aufzugs wurden auch pyrotechnische Gegenstände gezündet - darunter Knallkörper und bengalische Fueuer, wodurch im Ostertorsteinweg ein Bauschutthaufen kurzzeitig in Brand geriet. Zeitweise vermummten sich Teilnehmende, sodass der Aufzug immer wieder angehalten und per Lautsprecherdurchsagen zur Einhaltung der Auflagen aufgefordert werden musste. Aufgrund der festgestellten Verstöße fertigten die Einsatzkräfte mehrere…

Oberrabbiner des Staates Israel besuchte Bremen
Ende letzter Woche war Kalman Meir Ber, der Oberrabbiner des Staates Israel, in Bremen. Neben Gesprächen mit Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde und dem Besuch des Zentrums von Chabad Lubawitzsch standen ein einstündiges Treffen mit dem Präsidenten des Senats und der Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft auf dem Programm.
Im Mittelpunkt des Gespräches standen die Förderung und der Schutz jüdischen Lebens in Bremen, die Bedeutung des interreligiösen Dialogs für ein von Respekt und Solidarität geprägtes Miteinander sowie der gemeinsame Kampf gegen jede Form von Antisemitismus. Dazu Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Wir waren uns einig, dass der Kampf gegen gegen jede Form von Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Allen Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden sowie gegen jüdische und israelische Einrichtungen oder Symbole treten wir auch in Zukunft entschieden entgegen."
Was macht ein Oberrabbiner?
Kalman…

Massenschlägerei in Kattenturm
Am Freitagabend gerieten in Kattenturm etwa 15 Jugendliche in eine Schlägerei. Dabei wurden ein ganzes Arsenal an Waffen eingesetzt, darunter Messer, Pfefferspray, ein Teleskopschlagstock und eine Schreckschusspistole. Drei Personen erlitten Verletzungen.
Die Auseinandersetzung begann auf einem Parkplatz und eskalierte schnell. Mehrere Waffen kamen zum Einsatz, darunter laut Zeugenaussagen Messer, eine augenscheinliche Schreckschusswaffe, Pfefferspray und mindestens ein Schlagstock. Schließlich flohen alles Beteiligten von der Agnes-Heineken-Straße aus in unterschiedliche Richtungen.
Raufbolde im Alter zwischen 15 und 22 Jahren
Die Polizei sicherte am Tatort Spuren und stellte im Rahmen der Fahndung die Personalien von mehreren Beteiligten und Zeugen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren fest. Zudem wurden unter anderem Pfefferspray und ein Teleskopschlagstock sichergestellt. Zwei Personen erlitten Augenreizungen, ein 20-Jähriger hatte eine Kopfplatzwunde.
FotoliaRap-Videodreh mit Feuerwerk führt zu Polizeieinsatz
Ein mutmaßlicher Rap-Videodreh hat Gestern am späten Nachmittag im Bremer Ortsteil Tenever einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst: Gegen 17.30 Uhr meldeten mehrere Anrufer , dass in der Koblenzer Straße Feuerwerkskörper gezündet würden. Zudem wären Böller aus Fenstern und von Balkonen auf die Straße geflogen. Vor Ort hielten sich zeitweise rund 100 Personen auf.
Die Einsatzkräfte trafen zunächst auf 50 bis 70 überwiegend junge Menschen, die sich erst im Bereich eines Bolzplatzes und später in angrenzenden Innenhöfen aufhielten. Feuerwerkskörper wurden gezündet, zu Beginn noch ohne gezielte Angriffe auf Personen oder Sachen. Im weiteren Verlauf flogen dann allerdings Böller und vereinzelt auch Flaschen in Richtung der Streifenwagen und Einsatzkräfte.
Zum Glück keine Verletzten
Die Polizei zog daraufhin Verstärkung hinzu und erteilte Platzverweise. Dabei stellte sich heraus, dass die Zusammenkunft offenbar im Zusammenhang mit dem Dreh eines Musikvideos stand.…

