Archive - Freitag, 24. Oktober 2025
Senatspressestelle Bremen / Bremen-NewsReizthema in Bremen: Finanzsenator Fecker betont, notlagenfinanzierte Maßnahmen aus 2024 sind nicht gefährdet
Die Entscheidung des Staatsgerichtshofs zu den Nachtragshaushalten hatte insbesondere die Opposition in Bremen auf die Barrikaden getrieben als auch medial große Wellen geschlagen. Dabei stellte sie neben der negativen Teilbewertung der "(...) nicht ausreichenden Begründung" sogar einen Meilenstein für den Klimaschutz dar. Erstmals hatte ein Verfassungsgericht die Klimakrise als Notsituation anerkannt. Nun äußert sich der Bremer Finanzsenator Fecker.
Die Klimakrise stellt eine außergewöhnliche Notsituation dar. Das hat der Bremer Staatsgerichtshof in seiner verkündeten Entscheidung zu den Notlagenfinanzierungen in den Nachtragshaushalten 2023 und im Haushalt 2024 in aller Klarheit einstimmig unterstrichen und damit die Linie des Bremer Senates gestützt. Ferner hat er die senatsseitige Geltendmachung einer außergewöhnlichen Notsituation für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 wegen der Auswirkungen und Nachsorge der Corona-Pandemie, des Ukraine-Krieges sowie der Energie- und…
BremenNews - Jörn PetersenAppell vom Umweltverband BUND wegen Geflügelpest auch an Bremer Hundehalter
Mitte Oktober war die aktuell grassierende Geflügelpest auch in einem Legehennenbetrieb in Stuhr (Landkreis Diepholz) nachgewiesen worden. Wegen des Ausbruchs wurde auch in Bremen eine Schutzzone angeordnet. Laut Bremer Verbraucherschutzressort geht es in Bremen um die Stadtteile Huchting, Neustadt, Obervieland, Östliche Vorstadt, Hemelingen, Schwachhausen, Vahr, Findorff, Walle, Gröpelingen, Häfen, Woltmershausen, Seehausen, Strom und Hasenbüren. Verwiesen wird darauf, besondere Achtsamkeit bei Haustieren wie Hunden im Freien walten zu lassen, um die Vögel nicht aufzuschrecken, außerdem Wildvögel auch und gerade im Stadtgebiet nicht zu füttern, um Ansammlungen der Populationen zu vermeiden.
Obschon Hunde und Katzen sich aufgrund der vergleichsweise geringen Viruslast eher selten mit dem Virus anstecken, geht eine Warnung seitens des Umweltverbandes BUND nunmehr auch an Hundehalter. Sinn dahinter ist es, eine weitere Verbreitung zu vermeiden. So sollen Hundehalter darauf achten,…

Spaziergänger im Park von Räuber bewusstlos geschlagen
Mittwochnachmittag überfiel und verletzte ein bislang noch unbekannter Mann einen 69 Jahre alten Spaziergänger im Waller Park: Der maskierete Täter schlug so hart zu, dass sein Opfer bewusstlos zu Boden ging.
Der Bremer spazierte gegen 15.30 Uhr im Waller Park. An einem Stichweg kam ihm ein Mann mit Sturmhaube entgegen, forderte "Gib mir Geld, gib mir Geld" und schlug mit der Faust zu. Der 69-Jährige verlor durch die Wucht des Schlages das Bewusstsein und fiel zu Boden. Der Angreifer (ca. 30 Jahre alt, dunkler Teint, Oberlippenbart) erbeutete so einen Schlüsselbund, den er wenig später wieder wegwarf, und flüchtete unerkannt. Als der 69-Jährige wieder zu sich kam, half ihm ein Passant, begleitete ihn nach Hause und alarmierte die Polizei. Die Soko Junge Räuber hat die Ermittlungen übernommen.
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17 Bremer Feuerwehrleute feierlich vereidigt
Im Kaminsaal des Bremer Rathauses wurden gestern 17 neue Feuerwehrleute vereidigt. Zwölf junge Männer starteten zum 1. Oktober in die klassische Feuerwehr-Grundausbildung, vier Anwärter begannen ihre Ausbildung für die höhere Laufbahngruppe. Zudem verstärkt ein Quereinsteiger von einer anderen Feuerwehr das Team.
Die neuen Feuerwehrleute sind zwischen 21 und 38 Jahre alt und bringen ganz unterschiedliche Vorerfahrungen mit. Rund die Hälfte der Anwärter möchte ihr ehrenamtliches Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr nun zum Beruf machen. Die beruflichen Profile reichen vom Schifffahrtskaufmann über den Industriemechaniker bis zum Mediengestalter.
Neuer Ausbildungsweg ab 2026
Ab dem Jahr 2026 bietet die Feuerwehr Bremen neben der klassischen Feuerwehr-Ausbildung auch den Ausbildungsberuf "IHK-Werkfeuerwehrfrau/-mann" an. Dieser ermöglicht jungen Menschen den Einstieg in die Feuerwehr direkt nach der Schule. "Was bei uns im Bereich Ausbildung in den letzten…

Öffentlichkeitsfahndung nach Tötungsdelikt in Bremen
Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine 30 Jahre alte Bremerin fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft nun öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter.
Nach dem 32 Jahre alten Kayahan Özdemir wird national und international gefahndet, nachdem er am vergangenen Sonntag seine 30 Jahre alte ehemalige Lebensgefährtin in Kattenturm getötet hatte. Gegen ihn wurde ein Europäischer Haftbefehl erwirkt. Zeugen, die Hinweise zu dem Mann auf dem Foto machen können, wenden sich an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888.

Bremer Solartechnik-Betrieben droht eine Auftgragsflaute
Der Solarboom steht vor einer Bewährungsprobe: Die Bundesregierung plant, die Förderung für Photovoltaikanlagen zu beenden. In Bremen dürfte das spürbare Folgen haben, denn eine aktuelle Analyse zeigt: Mit rund 5,46 Solartechnik-Betrieben auf 100.000 Einwohner liegt die Stadt über dem Durchschnitt von etwa 4,77 Anbietern je 100.000 Einwohner.
Die meisten PV-Betriebe deutschlandweit gibt es in Gütersloh (15,92 Betriebe pro 100.000 Einwohner), Freiburg (13,9) und Osnabrück (12,04). In all den Städten mit einer hohen Anbieterdichte auf dem Markt drohen vielen Betrieben Einbußen, sollte die Nachfrage nachlassen. Ganz anders sieht es in Herne (0,64), Halle (Saale) (0,88) oder Kaiserslautern (1) aus: Hier gibt es kaum spezialisierte Anbieter, sodass ein Förderstopp die regionale Wirtschaft deutlich weniger treffen dürfte.
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Symbolbild - BremenNewsKörperverletzungen und Sachbeschädigungen durch Metallkugeln
Die Polizei Bremerhaven wird immer wieder zu Einsätzen im Stadtteil Geestemünde gerufen, bei denen Sachbeschädigungen oder sogar Körperverletzungen durch umherfliegende Metallkugeln angezeigt werden.
Seit mehreren Monaten beschädigte ein bislang unbekannter Täter u.a. Scheiben im Bereich Schillerstraße, Klopstockstraße und Wittekindstraße. Durch die Metallkugeln, die er offenbar "verschießt", wurden bereits Personen verletzt. Die Kriminalpolizei Bremerhaven bittet deshalb darum, solche oder ähnlich gelagerte Fälle, auch bislang nicht bekannt gewordene, sowie sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0471/953-4444 zu melden. Bitte wählen Sie bei gegenwärtigem "Beschuss" immer den Polizeinotruf 110.

