Archive - Mittwoch, 22. Oktober 2025

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Piet LeidreiterBD - BremenNews

Ummelde-Wahnsinn in Bremen: Termine frühestens in 16 Wochen – Senat verstößt laut Leidreiter gegen Bundesmeldegesetz

Wer heute (21. Oktober 2025, 10:00 Uhr) in Bremen seinen Wohnsitz an- oder ummelden möchte, muss bis Februar 2026 warten. Im BürgerServiceCenter Mitte ist der früheste Termin erst am 17. Februar 2026, in Bremen-Nord am 12. Februar 2026, verfügbar. Zum Vergleich: In Oldenburg und Hannover sind ab sofort Termine für den Zu- oder Umzug möglich. Nach § 17 Bundesmeldegesetz (BMG) besteht eine zweiwöchige gesetzliche Meldepflicht – Bremen überschreitet diese Frist um ein Vielfaches. Die Fraktion Bündnis Deutschland will nun ergründen, ob das Innenressort diesen "(...) katastrophalen Umstand tatenlos hinnimmt" Piet Leidreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis Deutschland in der Stadtbürgerschaft, erklärt dazu: „Durch Missmanagement in der Bremer Verwaltung verstößt dieser Senat eklatant gegen das Bundesmeldegesetz. Wer in dieser Stadt mehrere Monate auf einen Termin zur Ummeldung warten muss, erlebt Verwaltung als Hemmschuh statt als Dienstleister." Bremen sei dringend…

Der Raser mit den zwei Penissen

Den richtigen Riecher hatte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bremerhaven in der Nacht zu Dienstag: Kurz vor Mitternacht bemerkten die Beamten auf der Autobahn 27 einen Audi, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch eine Tempo-80-Zone fuhr. Als sie das Auto kontrollierten, drang ihnen merklicher Cannabis-Geruch entgegen. Was dann folgte ist mehr als kurios! Der 28 Jahre alte Fahrer gab an, dass er im Auto Cannabis transportiere, welches aber nicht ihm gehöre. Dabei machte der Mann auf die Einsatzkräfte einen schläfrigen, unkonzentrierten Eindruck. Er bestritt jedoch, unter Drogeneinfluss zu stehen und stimmte einem freiwilligen Urin-Schnelltest zu. Allerdings zeigte sich, dass er einen unechten Penis mit einer gefälschten Urinflüssigkeit an seinem Oberschenkel trug!Die Kontroller einer echten Urinprobe fiel denn auch positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC aus. Fake-Penis sichergestellt Im weiteren Verlauf  stellten die Beamten fest, dass der 28-Jährige diverse…

Landeskartellbehörde nimmt Preise für Nah- und Fernwärme unter die Lupe

Kunden, die Nah- oder Fernwärme beziehen, haben in der Regel nicht die Wahl zwischen unterschiedlichen Anbietern. Es ist daher behördliche Aufgabe dafür Sorge zu tragen, dass die starke Stellung der Anbieter nicht zu überhöhten Preisen führt. Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft untersucht derzeit in ihrer Zuständigkeit als Landeskartellbehörde Energie den Nah- und Fernwärmemarkt im Land Bremen. Dazu ihr Vertreter, Björn Fecker: "Der gerade vorgelegte Entwurf der Wärmeplanung weist ein hohes Potenzial für weitere Fernwärmeanschlüsse in Bremen aus. Eine transparente und nachvollziehbare Preisgestaltung ist daher unerlässlich. Darauf haben auch die Verbraucherinnen und Verbraucher einen Anspruch. Mit unserer Untersuchung wollen wir dazu einen wesentlichen Beitrag leisten." Vergleichen macht schlau Voraussetzung für eine solche Untersuchung ist die Vermutung, dass der betreffende Wettbewerb möglicherweise eingeschränkt oder verfälscht sein könnte. Eingegangene…

Hausbesetzung in der Neustadt: Strafanzeige gestellt, Strom und Gas abgedreht

Wie berichtet, hält in der Bremer Neustadt eine Aktivistengruppe mit dem Namen "Leerstand Gestalten" seit einigen Tagen ein leerstehendes Wohnhaus besetzt. Der Eigentümer hat nun Strafanzeige gegen die Gruppe gestellt, die Strom- und Gaszufuhr zu dem Gebäude wurde inzwischen gestoppt. Die Hausbesetzer werfen dem 87-jährigen Eigentümer vor, kein Interesse an der Nutzung des Hauses als Wohnraum für Menschen zu haben - laut ihren Angaben steht das Gebäude bereits seit drei Jahren leer. Der Verband "Haus & Grund" widerspricht dem allerdings. Die im Haus befindlichen Aktvisten befürchten nun eine Räumung durch die Polizei. Bislang sichern die Beamten jedoch ledliglich den Eingang, die Lage ist friedlich. Bildquelle: NonstopNews

Unfall auf dem Pannenstreifen

Vorbildliches Verhalten im Pannenfall hat Gestern bei einem Unfall auf der Autobahn 1 bei Emstek vermutlich Schlimmeres verhindert: Hätte die 38 Jahre alte Fahrerin aus Oldenburg ihren defekten Opel nicht trotz Regens verlassen, wäre sie womöglich nicht mehr am Leben.   Als die Oldenburgerin zwischen den Anschlussstellen Cloppenburg und Vechta auf einen Defekt an ihrem Pkw aufmerksam wurde, brachte sie das Fahrzeug auf dem Standstreifen zum Stehen. Trotz des schlechten Wetters verließ sie den Opel und wartete außerhalb des Fahrzeugs auf Hilfe. Ein 59-jähriger Mann aus dem Ammerland näherte sich unterdessen mit einem VW mit Anhänger der Gefahrenstelle. Dabei geriet er ins Schlingern und mit dem Anhänger auf den Standstreifen, wo es zu einer Kollision mit dem glücklicherweise unbesetzten Auto der Frau kam. Erheblicher Sachschaden Das Heck des Opels, der nach dem Zusammenstoß quer auf dem Seitenstreifen stand, wurde erheblich beschädigt. Auch der Anhänger wies massive Schäden…

Hoffnung – und wie wir sie bewahren können

Der Verein "Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen e.V." veranstaltet am 28. Oktober im Kaminsaal des Rathauses eine Podiumsdiskussion in der Reihe "Frieden konkret" zum Thema "Hoffnung – und wie wir sie bewahren können“. Bürgermeister Andreas Bovenschulte wird den Abend eröffnen. Der Verein "Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen e.V.", hat es sich seit über 20 Jahren zur Aufgabe gemacht, Orte der Begegnung zu schaffen, an denen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen aufeinander zugehen und voneinander lernen können, um Ängste und Vorurteile abzubauen. Alle Veranstaltungen sind ein Zeichen für Weltoffenheit, Toleranz und Verständigung. Alle Interessierten sind eingeladen Sowohl Frida Wichmann, Studentin, als auch Pastor Dirk von Jutrczenka, Leitung Forum Kirche, werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Thema vertiefen. Frida Wichmann wird den Abend zudem musikalisch begleiten. Die Vertreterinnen und Vertreter der Religionen des Friedenstunnels…