Archive - Montag, 8. September 2025

September 2025
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BHV - BremenNews

Bremer Kapitänstag 2025: Plädoyer für Hafenlastenausgleich, „der den Namen auch verdient“

Zum 58. Mal hatte die BHV – Bremische Hafen- und Logistikvertretung e.V. - im Auftrag des Bremer Senats zum Kapitänstag eingeladen. Rund 300 Kapitäne, Vertreter der maritimen Wirtschaft und Politik kamen am vergangenen Freitagabend in der Oberen Rathaushalle zusammen. Das traditionsreiche Festessen war erneut Bühne für klare Botschaften: Ohne eine deutlich stärkere Beteiligung des Bundes an den Hafenkosten können die Bremischen Häfen ihre Rolle als internationale Drehscheibe nicht sichern. BHV-Präsidiumsmitglied Dr.-Ing. Patric Drewes eröffnete den Abend und machte deutlich: „Unsere Häfen sind nicht nur regionale Umschlagplätze – sie sind Lebensadern für die gesamte Republik. Sie sichern Versorgung, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Und zwar weit über Norddeutschland hinaus.“ Drewes verwies dazu auf drei aktuelle Herausforderungen: Die milliardenschwere Sanierung der Bremerhavener Stromkaje, Rückgänge im Autoumschlag sowie große Unsicherheiten in der Projektladung.…
Rathaus Bremen bei NachtBremenNews - Jörn Petersen

Stadt Bremen kauft die öffentlichen Straßenlaternen von der SWB zurück

Zum 01. Januar 2026 soll die Stadt wieder Eigentümerin der Straßenlaternen sein. Ziel des Senats sei es unter anderem, die Beleuchtung klimafreundlicher zu machen. Das zeitgemäße Mittel ist die LED-Technologie, die weitaus energieeffizienter als konventionelle Leuchtmittel ist, zudem deutlich weniger Hitze an die Umgebung abgibt. Allerdings sind die meisten der Straßenlaternen im Stadtgebiet bereits umgerüstet.  Die Stadt Bremen verkaufte ihre öffentlichen Straßenlaternen am 31. August 2004 an die swb Norvia GmbH & Co. KG verkauft, der heutigen SWB. Ziel war eine kostengünstigere und moderne Beleuchtung. Der Verkauf wurde damals als bundesweit einmalige Transaktion angesehen. Die Stadt ging in den Berechnungen davon aus, durch Zuschlagserteilung an die swb Norvia die laufenden Kosten für den Betrieb der Straßenbeleuchtung um gut eine Million Euro pro Jahr reduzieren zu können, in der Summe über die Vertragslaufzeit rund 21 Millionen Euro. Dem Erwerber wurde eine Investitionsverpflichtung…

Der Autobahn-Prediger

Gesternabend wählte ein 33-jähriger Mann ausgerechnet die A1 bei Bremen als Ort für seine Predigt - was die Polizei als himmelschreiende Fehleinschätzung wertete.   Der selbst ernannte "Botschafter Gottes" stellte sein Auto kurz vor der Anschlussstelle Hemelingen auf dem Standstreifen ab. Statt Altar und Weihrauch brachte er ein Mikrofon mit Lautsprecher zum Einsatz und hielt seine Ansprache direkt an der Autobahn. Als die Polizei eintraf, erklärte er, der Platz wäre ideal - schließlich sei hier sowieso Stau und die Autos würden höchstens Schrittgeschwindigkeit fahren. Neben dem gefährlichen Parkmanöver offenbarte sich ein weiterer irdischer Makel: Der Prediger besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Ein Bekannter musste das Auto übernehmen und die Fahrt regelkonform fortsetzen. Bildquelle: Fotolia  

Sicherheitskooperation am Hauptbahnhof zeigt Wirkung

Die im Juni 2024 gestartete "Sicherheitskooperation Bremer Hauptbahnhof" zwischen der Bundespolizeidirektion, der Polizei Bremen, der DB Sicherheit und dem Ordnungsamt zeigt Erfolge: Laut einer aktuellen Bewertung der Sicherheitsbehörden sei die Zahl der Straftaten im zweiten Quartal 2025 deutlich gesunken. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei im Bahnhofsgebäude reduzierte sich die Anzahl der Straftaten  im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 um über 35 Prozent. Im selben Zeitraum ging bei der Polizei Bremen die Zahl der registrierten Straftaten von 671 Fällen um 10 Prozent auf 602 zurück. Ein zentraler Baustein der erfolgreichen Arbeit sind die Quattrostreifen, gemeinsame Streifen von Polizei Bremen, Bundespolizei, Ordnungsamt und DB Sicherheit. Diese sind seit Juni 2024 im Umfeld des Hauptbahnhofs im Einsatz, zeigen präventive Wirkung und steigern das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Im Rahmen eines bundesweiten Probelaufs wird die Bundespolizei…

Quer durchs Stadion mit 600 Startern

600 Menschen nahmen am 1. Weserstadion-Lauf „In and Out“ am Samstag teil. Dabei gab es viel zu sehen: die zahlreichen Tribünen, die Logen-Bereiche, Spielertunnel, Kabinentrakt, Medienräume, Tiefgarage oder Leichtathletik-Halle, oft begleitet vom Blick auf das satte Grün des „heiligen“ Rasens. Unter den Teilnehmern waren Kids, die mit großen Augen durch den Innenraum der riesigen Arena liefen, ambitionierte Starter, denen die rund 4100 Meter quer durchs Stadion nicht zu weit und die 1100 Stufen nicht zu viel waren, und natürlich auch die Teilnehmer der „Stadion-Romantik“, die es etwas ruhiger angingen und sich mehr Zeit für die vielen spannenden Orte ließen. Fester Termin im Laufkalender Selbst Philipp Mehrtens, der stellvertretende Leiter der Leichtathletik-Abteilung von Mitveranstalter Werder Bremen, hat beim Stadionlauf neue Einblicke erhalten: „Ich bin schon sehr lange Mitglied im SV Werder, habe durch die Strecke aber noch einmal ganz neue Perspektiven gewonnen.“…

Werbetafeln der Bundeswehr beschmiert

In der Nacht zu Samstag wurden in mehreren Stadtteilen Werbetafeln der Bundeswehr großflächig mit Parolen beschmiert. Mindestens sieben Fälle (u.a. im Doventorsteinweg, in der Werftstraße, in der Bremerhavener Straße, der Nordstraße, in der Gröpelinger Heerstraße und in der Straße Vor dem Steintor) hat die Polizei festgestellt.  In unterschiedlichen Farben fanden sich Slogans wie "Nur ein Hund geht zum Bund" oder "Der Frieden ist rot, Revolutionen beenden Kriege". Die Schmierereien wurden am Samstag von Polizeistreifen entdeckt. Bildquelle: Fotolia    

Fünfter bundesweiter Warntag am 11. September

Am 11. September findet zum fünften Mal der bundesweite Warntag statt: Punkt 11 Uhr werden Warnsignale über verschiedene Kanäle ausgesendet, um die Systeme zu erproben und deren Zusammenspiel zu überprüfen. Rundfunkanstalten unterbrechen ihre Programme, Warnmeldungen erscheinen auf Smartphones, digitale Werbetafeln zeigen Hinweise an und vielerorts ertönen Sirenen. Alle Sirenen geben den einminütigen Signalton "Warnung bei Gefahr" ab. Um 11.45 Uhr folgt die Entwarnung. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer betont: "Die Übung soll die Bevölkerung dafür sensibilisieren, Warnungen vor Gefahrenlagen ernst zu nehmen und im Notfall eigenverantwortlich zu handeln. Ob Unwetter, Großbrände, Stromausfälle oder Hochwasser – wer rechtzeitig informiert ist, kann sich besser schützen." Für die Warnungen nutzen Bund, Länder und Kommunen sämtliche verfügbaren Kommunikationswege. "Dieser Mix sorgt dafür, dass möglichst viele Menschen erreicht werden. Auch in Bremen werden unterschiedliche…