Archive - Freitag, 5. September 2025

Sommerfest mit offenem Essen auf dem Bahnhofsvorplatz
Am Montag, 8. September, findet auf dem Bahnhofsvorplatz bereits zum 11. Mal ein "Offenes Essen für alle" statt. Auf Initiative der Bremer Suppenengel sollen so Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen miteinander in Kontakt kommen. Im vergangenen Jahr haben circa 400 Personen teilgenommen.
"Brücken Bauen, dieses Motto passt wie kaum ein anderes zur Arbeit der Bremer Suppenengel", sagte Sozialsenatorin Dr. Claudia Schilling. "Denn hier stehen Menschlichkeit, Mitgefühl, Solidarität, und Verständnis füreinander im Vordergrund." Nicht nur Wohnungslose, sondern alle Bremerinnen und Bremer sind willkommen, sich mit an die Tische zu setzen, einander Hallo zu sagen und bei Kaffee, Kuchen, einem warmen Essen und schöner Live-Musik neue Leute kennenzulernen. "Mit der Aktion Brücken bauen möchten wir das Wir-Gefühl im öffentlichen Raum stärken", erklärte Dr. Peter Valtink von den Suppenengeln.
Essen, Musik und Haarschnitt
Das Essen wird vor Ort mit…

Brisanter Fund am Flughafen Bremen
Kaum zu glauben: Am Mittwoch stellten Sicherheitskräfte am Flughafen Bremen im Reisegepäck eines Fluggastes eine scharfe Schusswaffe samt Schalldämpfer und Munition sicher.
Die Gegenstände wurden im Rahmen der routinemäßigen Kontrolle im Aufgabegepäck eines 56 Jahre alten Mannes aus Ostfriesland aufgefunden. Er gab zunächst an, dass Unbekannte die Waffe während eines Toilettengangs in seinen unbeaufsichtigten Koffer gelegt hätten. Im weiteren Verlauf verstrickte er sich jedoch in Widersprüche und wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes. Die Auswertung sowie die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an.

Führt ein „Bremer Weg“ aus der Wohnungskrise?
Im Rathaus kamen Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie der Wohnungs- und Bauwirtschaft zu einem Informationsaustausch zusammen. Ziel war es, die bisher erarbeiteten Ansätze zur Adaption des "Hamburg Standard" auf Bremen zusammenzuführen, Zielkonflikte zu benennen und die Grundlage für weitere Umsetzungsschritte zu schaffen.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte die Teilnehmenden und betonte zu Beginn: "Der Bremer Weg ist ein Gemeinschaftsprojekt der bremischen Politik, der Verwaltung und der Akteure der Wohnungs- und Bauwirtschaft. Dieser Schulterschluss ist wichtig, denn gestiegene Kosten machen Bauen derzeit schlicht unwirtschaftlich. Und das betrifft vor allem den bezahlbaren Wohnraum mit bezahlbaren Mieten." Unbestreitbar haben Herstellungskosten von inzwischen über 5.000 Euro pro Quadratmeter, gestiegene Zinsen und komplexe Vorgaben den Wohnungsbau in Bremen erheblich erschwert. In Hamburg wurde der "Hamburg Standard" zur Kostensenkung im Wohnungsbau erarbeitet…

Super-Recognizer erkennt Taschendiebe nach Monaten wieder
Fast drei Monate nach einem Taschendiebstahl im Hauptbahnhof ist es einem Super-Recognizer der Bremer Bundespolizei gelungen, drei Täter zu identifizieren. Der Zivilfahnder, der die besondere Fähigkeit besitzt, Gesichter auch nach langer Zeit wiederzuerkennen, hatte sie am Mittwochabend in der Nähe des Hauptbahnhofs gesehen.
Anfang Juni dieses Jahres entwendeten die 15, 18 und 21 Jahre alten Täter ihrem Opfer die Geldbörse, nachdem sie den alkoholisierten Mann im Hauptbahnhof zunächst angesprochen hatten. Anschließend umarmten sie ihn und führten ihn nach draußen. Währenddessen zog einer aus dem Trio dem Mann die Geldbörse unbemerkt aus der Tasche.
Fahndung zunächst erfolglos
Trotz Sicherung der Überwachungskameras brachte die Fahnung zunächst keinen Erfolg. Nach der Wiedererkennung durch den Super-Recognizer wurden umgehend uniformierte Kräfte der Bundespolizei angefordert. Sie nahmen die drei Taschendiebe vorläufig fest und leiteten Strafverfahren ein.

Wissen schützt Kinder im Netz: Neues Präventionsprojekt
In einer zunehmend digitalisierten Welt ist es entscheidend, Kinder und Jugendliche frühzeitig für die Gefahren im Netz zu sensibilisieren. Zu diesem Zweck wurde gemeinsam mit der Polizei Bremen ein Präventionskonzept entwickelt, das ab dem Schuljahr 2025/26 umgesetzt wird.
Cybergrooming, also die gezielte Anbahnung sexueller Kontakte mit Kindern und Jugendlichen im Internet, stellt eine ernste Gefahr dar. Bereits die KIM-Studie 2022 (Kindheit, Internet, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest hat aufgezeigt, dass Grundschülerinnen und Grundschüler zunehmend im privaten Umfeld Smartphones und soziale Medien nutzen und dadurch einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Auch die JIM-Studie 2024 (Jugend, Information, Medien) desselben Forschungsverbunds belegt, dass Jugendliche häufig mit Fake-News, beleidigenden Kommentaren und sexueller Belästigung im Netz konfrontiert werden, was die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen unterstreicht.
Enge Zusammenarbeit
Dazu Innensenator…

